1. RLP-Liga: SC Pirmasens empfängt SC Landskrone

Als unerwarteter Tabellenführer trat unsere Erste am letzten Sonntag gegen den Aufsteiger und Tabellendritten SC Landskrone an. Wir hatten diesmal die Ehre, in der Gersbacher Mehrzweckhalle direkt neben der ebenfalls dort stattfindenden Oberbürgermeisterwahl spielen zu dürfen. Kurz vor Spielbeginn stellte sich heraus, dass die zur Verfügung stehenden Uhren nicht für den in der Rheinland-Pfalz-Liga erforderlichen Bedenkzeitmodus geeignet waren. Schnell wurde der „Notdienst“ Daniel M. gerufen, der den Schlüssel für unser Vereinsheim auf der Ruhbank besaß. Während Daniel mit Düsentrieb und den „richtigen“ Uhren unterwegs war, entschuldigte sich Frank beim Gegner für die zu erwartende Verzögerung und erklärte, dass es wegen der Oberbürgermeisterwahl zu organisatorischen Schwierigkeiten gekommen sei. Der Gegner nahm’s mit Humor und meinte, dass man vollstes Verständnis dafür habe, wenn die Schachuhren noch bei der Oberbürgermeisterwahl benötigt werden.

Zum eigentlichen Spiel sei hier schon mal verraten, dass der Verlauf diesmal – entgegen aller Prognosen – so einseitig war, dass es sich nicht lohnt, eine dramatische Note in Form einer chronologischen Berichterstattung hereinzubringen.
Die Partieverläufe gibt es diesmal schlicht und einfach in Brettreihenfolge.

Brett 1: Ralf hatte schwer mit seinem jungen Gegner zu kämpfen und erreichte schließlich ein Endspiel, bei dem nicht klar war, ob der Vorteil des Läuferpaares bei dem stark reduzierten Material zu einem Sieg reichen würde. Mit großmeisterlicher Technik kombinierte er Drohungen gegen den gegnerischen König mit der Kraft seines letzten verbliebenen (Frei-)Bauers. Er gewann eine Figur und holte in seiner dritten Partie in dieser Saison den dritten Sieg.

Brett 2: An meinem Brett hatte ich es mit einem beschleunigten Drachen zu tun. Zwar konnte ich etwas Raumvorteil herausholen, aber etwas Konkretes war nicht in Sicht. Später schnappte ich mir einen Bauern auf Kosten der Schwächung meiner eigenen Bauernstruktur. Es war klar, dass ich den Mehrbauern auf Dauer nicht halten kann, aber ich wollte die Zeit, die der Gegner für den Rückgewinn benötigt, für einen Königsangriff nutzen. Im letzten Zug vor der Zeitkontrolle stand ich mit wenigen Sekunden auf der Uhr vor der Entscheidung, mittels Turmopfer in ein Dauerschach abzuwickeln oder in ein kompliziertes Turmendspiel überzuleiten. Ich entschied mich für das Dauerschach, und wie die Analyse nach der Partie ergab, war das die bessere Wahl.

Brett 3: Frank kämpfte ebenfalls gegen einen Drachen, allerdings mit vertauschten Farben. Auch wenn es ihn in den Fingern juckte, konnte er sich beherrschen, einen ultrascharfen aber zweischneidigen Bajonettangriff im Stil von Richard Rapport zu starten. Stattdessen meinte er, dass es heute mal mit Rücksicht auf die Mannschaft den „positionellen Frank“ gibt. Und so kam es dann auch. Nach einigem Lavieren auf beiden Seiten wurden die Damen getauscht. Mit ein paar taktischen Sticheleien konnte sich Frank einen Mehrbauern erarbeiten, der sich als Freibauer auf den Weg zur gegnerischen Grundreihe aufmachte. Dem Gegner blieb nichts anderes übrig, als seinen Springer für den ungestümen Bauern zu opfern. Damit war dann auch die Partie zugunsten von Frank entschieden.

Brett 4: Gerd bekam die Grünfeldindische Verteidigung serviert. Der Gegner überließ ihm dabei das Bauernzentrum in der Hoffnung, dieses von den Flanken her attackieren zu können. Aber diesmal setzte sich das Zentrum klar durch. Gerd bekam einen starken Freibauern auf der d-Linie, der nicht mehr rechtzeitig blockiert werden konnte. Als der Bauer bis zur siebten Reihe durchgedrungen war und sich unaufhaltsam in eine Dame zu verwandeln drohte, gab der Gegner auf.

Brett 5: Andreas spielte gegen das Londoner System und ging mit seiner Dame sofort auf den ungedeckten b-Bauern los. Der Gegner entschied sich, diesen zu opfern, und erhoffte sich Kompensation in Form von Entwicklungsvorsprung. Entgegen der Regel „Schlage niemals auf b2, auch nicht wenn’s gut ist“ griff Andreas beherzt zu und verputzte den unschuldigen b-Bauern. In der Folge gelang es dem Gegner nicht, aus seinem Entwicklungsvorsprung Kapital zu schlagen, und Andreas konnte seine Stellung vollständig konsolidieren. Am Ende war es Andreas, der den gegnerischen König matt setzte.

Brett 6: Harald schnappte sich ebenfalls einen Bauern, geriet in der Folge aber mit seinem Springer auf Abwege, so dass der Gegner zwei Figuren für einen Turm gewinnen konnte. Die Stellung blieb unklar, und später kam es zu einem Endspiel mit ungleichen Läufern, in dem Harald zwei Mehrbauern hatte. Hier wäre es möglich gewesen, einen Bauern zurückzugeben, um einen entfernten Freibauern zu bilden, was den Gegner vor Probleme gestellt hätte. Stattdessen entschied sich Harald, beide Mehrbauern zu behalten, was es dem Gegner aber erlaubte, eine Festung aufzubauen, die nicht mehr zu durchbrechen war. Das zweite Remis in diesem Mannschaftskampf.

Brett 7: Klaus hatte mal wieder mit seiner üblichen Zeitnot zu kämpfen, überstand die Zeitkontrolle aber glücklicherweise ohne allzu große Schäden. Allerdings stand er in dem entstandenen Turmendspiel vor der Wahl, seinen angegriffenen a-Bauern zu decken und sich auf eine passive Verteidigung einzustellen, oder den Bauern zu opfern, um sein Heil im Gegenspiel zu suchen. Nachdem sich Klaus vergewissert hatte, dass der Mannschaftskampf bereits gewonnen war, entschied er sich für die aktive Möglichkeit. Dabei gelang es ihm, auf der h-Linie einen Freibauern zu bilden, der ein adäquates Gegengewicht zum gegnerischen Freibauern auf der a-Linie bieten sollte. Die Zuschauer rechneten mit einem baldigen Remis. Dann passierte das Unglaubliche: statt sich rechtzeitig mit seinem Turm um den sich vorwärts bewegenden Freibauern zu kümmern, machte der Gegner einen unachtsamen Zug mit seinem König, und realisierte erst danach, dass der Freibauer nun nicht mehr zu stoppen war. Die Folge war zunächst Kopfschütteln, und schließlich Händeschütteln.

Brett 8: Unser Jungtalent Daniel R. hatte diesmal andere Verpflichtungen und wurde durch das noch jüngere Talent Artur ersetzt. Wie sich herausstellte, keine schlechte Wahl. Artur preschte früh in der Eröffnung seinen h-Bauern nach vorne. Hier zeigt sich offenbar der Einfluss unseres Vorsitzenden Michael M., seinerseits ein großer Anhänger von „GingerGM“ Simon Williams („Come on Harry!!“). „Harry“ tauschte sich allerdings gegen seinen schwarzen Antipoden ab, und die Türme auf der h-Linie verschwanden auch schnell vom Brett. Mehr war erst mal nicht mit Angriff! Seine Stärken zeigte Artur dann später: nachdem die Damen getauscht worden waren, hatte Artur das bessere Endspiel, welches er dann auch sicher in einen vollen Punkt verwandelte. Ohne Damentausch hätte der Gegner wohl bessere Überlebenschancen gehabt, aber vielleicht hatte „Harry“ ihm soviel Angst eingejagt, dass er nur noch tauschen wollte?

Wenn man die Punkte nun zusammenzählt, kommt das sagenhafte Ergebnis von 7:1 zugunsten von Pirmasens heraus. Einen Sieg in dieser Höhe hatte wohl niemand von uns erwartet. Damit haben wir die Tabellenführung vor dem Favoriten Heidesheim nach Brettpunkten sogar noch ausgebaut.
Aber Frank sieht es nüchtern: 6 Mannschaftspunkte gegen den Abstieg haben wir schon mal.

Unser nächster Gegner am 02.12. ist die SG Trier.

Die Einzelergebnisse gibt es wie immer im Ergebnisdienst

Erstellt am 07 Nov 2018 von Michael Müller

14. Nibelungen-Open in Worms

Etwa drei Stunden Fahrzeit (Hin und Rück-) nahmen mit Edgar Mkrtchyan, Daniel Rein, Artur Yeganyan, Pascal Laag und Daniel Marhöfer 5 junge Pirmasenser Spieler täglich auf sich, um am 14. Nibelugen-Open in Worms teilzunehmen.

Kurzfristig wurde das Spiellokal aufgrund einer Veranstaltung von der Stadt Worms (Wahlen!) verlegt, sodass es im Vorfeld des Turnieres zu einigen organisatorischen Schwierigkeiten (wie dem Mangel an Parkplätzen, dem Kontaktieren von Spielern über den Wechsel des Veranstaltungsortes oder gar Stornierungen von Unterkünften von etwas weiter angereisten Spielern) kam, was sich auch am späten Turnierbeginn (11:20, geplant war 10:00) wiederspiegelte.

Mit Daniel R. und Daniel M. war der SCP mit 2 Spielern im A-Turnier, mir Artur, Edgar und Pascal mit 3 Spielern im B-Turnier vertreten. Bereits im Vorfeld zeichnete sich Artur als Mitfavorit um den Turniersieg ab (Setzlistenplatz 2), Pascal errechnete sich Chancen auf den Jugendpreis (Setzliste 21.)

Kurzbericht aller Runden:

Runde 1 (01.11.2018)

A-Turnier:

Bereits in der ersten Runde gab es erste kleine Überraschungen A-Turnier. Daniel Marhöfer setzte sich (als drittletzter der Setzliste!) gegen den Frankenthaler Gunter Hain durch; zeitgleich remisierte Daniel Rein gegen Ahad Huseynov – die direkte Konkurrenz im Kampf um den Ratingpreis <2100 und der Jugendwertung. Auch wenn die Pirmasenser wertungsmäßig weit hinten lagen, bestehen dennoch gute Chancen in diesem starken Feld zu punkten.

B-Turnier

Nach dem chaotischen Beginn wurde vergessen, einzelne nicht erschienene Teilnehmer aus der Setzliste zu nehmen, so kam es dazu, dass Pascal die erste Partie kampflos gewann. Edgar und Artur setzten sich souverän gegen ihre deutlich wertungsschwächeren Gegner durch.

->Insgesamt 4,5 Punkte für den SCP in der 1. Runde!

2. Runde (01.11.)

A-Turnier:

Nach dem Auftaktsieg gegen Hain ging es für Daniel M. mit Volker Louis gegen den zweiten Frankenthaler. Trotz der ungewöhnlichen Eröffnung von Daniel M. behielt Louis den Überblick und konnte sich am Ende durchsetzen. Daniel Rein hielt gegen FM Degenhard lange mit, letztlich konnte sich der junge Fidemeister jedoch behaupten und gewann die Partie. Keine Punkte für uns im A-Turnier also.

B-Turnier:

Artur glänzte auch in seiner zweiten Partie im Turnier. Gegen Timo Dittenberger erreichte er bereits nach wenigen Zügen eine stark vorteilhafte Stellung und gewann sehr schnell auch die zweite Runde des Tages. Weniger gut verlief Edgars Partie gegen Simon Guckes. Lange Zeit stand Edgar vorteilhaft, doch verließen ihn in Zeitnot die Kräfte und die Partie ging verloren.
Kurios zu ging es in Pascals Partie: Mit Quizhou Yue vom SV Multatuli Ingelheim spielte er gegen die Caro Kann-Eröffnung und konnte sich bereits in der Eröffnung leichten Vorteil in Form eines Mehrbauern verschaffen. Das Endspiel wäre Remis gewesen, hätte Pascal nicht (ungewollt!) in die Trickkiste gegriffen: Er rochierte illegalerweise über ein bedrohtes Feld und hatte im Endspiel das entscheidende Tempo mehr, das die Partie gewann. Beide hatten den Fehler erst in einer späteren Analyse auf Hinweis von Artur bemerkt. Für die erst 13 jährige Quizhou Yue bedeutete es die einzige Niederlage in einem sehr starken Turnier. Pascal und Artur hatten also nach dem ersten Turniertag eine optimale Bilanz mit 2/2 Punkten…

3. Runde (02.11.)

A-Turnier:

Auch diesmal lief es nicht gut für Daniel M: gegen den zahlenmäßig stärkeren Mike Sidon vom SF Birkenfeld setzte es eine Niederlage mit schwarz.
Daniel R. gewann unterdessen gegen den leicht stärkeren Tim Aubertin.

B-Turnier:

Nach 2 Siegen aus 2 Spielen standen Artur und Pascal sich nun im direkten Duell gegenüber. Artur erlangte nach der Eröffnung starken Angriff und Pascal verteidigte sich lange Zeit sehr gut. Nach einem Patzer jedoch bekam Artur Überwasser und sammelte seinen 3. Punkt im 3. Spiel ein. Edgar setzte sich – wiederum gegen einen wertungslosen Gegner – souverän durch.
Insgesamt eine erfolgreiche Runde für den SCP.

4. Runde (02.11.)

A-Turnier:

Daniel Rein schaffte ein Remis gegen Jan Haugner. Wieder einmal war die direkte Konkurrenz im Kampf um einen Ratingpreis an der Tagesordnung. Daniel Marhöfer hingegen entfernte sich so langsam von der Hoffnung auf den Preis für <2100 DWZ, nachdem auch die 4. Runde unglücklich verloren ging.

B-Turnier:

Edgar traf in Runde 4auf den 11-jährigen 1600er Hendrik Hänselmann und erzielte ein remis.
Pascal unterdessen spielte gegen Paul Königs – der erste Erwachsene Gegner im Turnier für ihn. Aufs Brett kam Spanisch. Nach wenigen Zügen stand der Springer von Königs , den er schön von g8 nach f6 entwickelte plötzlich auf b8 herum! Positionell für schwarz eine Totalkatastrophe die Pascal ausnutzte und den vollen Punkt einfuhr.
Artur ließ im Kampf um den Turniersieg weiterhin nichts anbrennen und setzte sich in einem zähen Läuferendspiel nach vielen übersehenen Manövern gegen den Bellheimer Jan Wilk durch. 4/4 – damit war Artur unangefochten an der Spitze!

5. Runde: (03.11.)

A-Turnier

Nachdem auf der Anreise bereits das Damengambit in Form von Großmeisterpartien genauer analysiert worden war, bekam Daniel Rein eben dieses aufs Brett und erreichte gegen den Oberliga-Spieler Tim Hendrik Ronge eine Remisstellung.
Daniel Marhöfer konnte sich gegen seine Gegnerin Manuela Roj einen Mehrbauern erwirtschaften und Roj geriet in akute Zeitnot. Daniel behielt die Nerven und gewann die Partie (etwas glücklich, wie sich in der Analyse herausstellte, doch dennoch verdient)

B-Turnier:

Arturs weiße Weste im Kampf um den Titel erhielt gegen den direkten (punktgleichen) Konkurrenten Florian Steinhauser den ersten kleinen Fleck. Die Partie endete nach stundenlangem hin und her am Ende Remis. Es würde also spannend um den ersten Platz werden.
Pascal spielte gegen den 13 jährigen Frankenthaler Danyar Yergin. Durch eine taktische Kombination verschaffte Pascal sich mit schwarz im geschlossenen Sizilianer einen Vorteil, glaubte jedoch, diesen wieder eingestellt zu haben, als Yergin eine Gabel auf Springer und Dame fand, die Pascal nicht verhindern konnte, obwohl er sie 2 Züge vorher sah. Durch ein Zwischenschach gewann er die Partie noch, wenn auch etwas glücklich.
Edgar hatte wieder mit der Zeit zu kämpfen: In einer eigentlich guten Stellung stellte er in der Zeitnotphase Material ein. Der Gegner (van Bömmel) nutzte dies und gewann die Partie. Schade für Edgar, der nun 2 Siege bräuchte um den Ratingpreis <1600 für sich zu entscheiden.

6. Runde (03.11.)

A-Turnier:

Daniel M. erzielte gegen Günter Reimann ein Remis, Daniel R besiegte Liam Düro sogar. Erneut also eine erfolgreiche Runde im A-Turnier für den SC Pirmasens. Daniel R wahrte mit dem Sieg sogar seine Chancen auf den Ratingpreis unter 2100… ein remis müsste her um überhaupt etwas zu bekommen, bei einem Sieg wäre es sogar der 1. Platz in dieser Kathegorie.

B-Turnier

Artur zog weiter einsam an der Tabellenspitze seine Kreise: Sein Gegner Bharath Arugadoss geriet früh schon in Zeitnot, sodass Artur geduldig auf einen Fehler seines Gegners wartete un diesen eiskalt ausnutzte. 5,5/6 und die beste Buchholz. Würde etwa ein Pirmasenser das B-Turnier gewinnen?
Edgar schaffte den ersten Schritt in Richtung Ratingpreis <1600. Gegen Tim Richter siegte er souverän.
Pascal unterdessen hatte es mit dem Abtauschfranzosen von Jan Wilk zu tun. Dieser ist bekanntlich „immer remis“ , weshalb Pascal auch nach 20 Zügen eins anbot. Der Gegner lehnte ab und plötzlich erreichte Pascal ein gewonnenes Endspiel, übersah jedoch den Gewinnweg. Die Partie endete Remis.

7. und letzte Runde (04.11.)

A-Turnier:

Die 7. Runde entschied einige Ratingpreise:

Zunächst einmal erreichte Daniel Marhöfer ein Remis. Somit erzielte er 3 Punkte. Ein durchaus beachtliches Ergebnis in diesem Teilnehmerfeld – gerade, wenn man so weit hinten gesetzt ist!
Daniel Rein schaffte es nicht, sich gegen den Landskroner Spitzenspieler Erik Förster durchzusetzen. Förster siegte und gewann das Rating <2100. Daniel R und somit der SC Pirmasens ging in diesem Turnier demnach leer nach Hause.

B-Turnier:

Auch im B Turnier gab es noch einige Entscheidungen zu fällen:

Zunächst einmal zur Partie von Edgar: Edgar spielte locker auf, da er bemerkte, dass die Buchholz wohl nicht reichen würde, um noch einen Ratingpreis zu erhalten. Vermutlich etwas zu locker, denn die letzte Partie ging daneben und Edgar schloss mit 3,5/7. Immerhin 50%!
Auch bei Pascal endete die Partie nicht gut: Er bereitete sich auf die falsche Farbe vor und verlor komplett den Faden und die Partie. Am Ende setzte es eine Niederlage und der 1. Preis in der Jugend ging noch verloren. Immerhin bekam der zweite Platz der Jugend auch noch etwas – keine Totalkatastrophe also.
Am Spitzenbrett wurde das Turnier zwischen Qizhou Yue und Artur Yeganyan entschieden. Lange Zeit war die Partie remisverdächtig, doch dann gelang es Yue , Arturs Freibauern zu gewinnen. Sie spielte das Endspiel perfekt herunter und nutzte eine kleine Unaufmerksamkeit Arturs aus, der wohl gedanklich das Turnier schon gewonnen hatte um die Partie für sich zu entscheiden. Somit erzielte Yue mit 6/7 Punkten den zweiten Platz, aufgrund einer schlechteren Buchholzwertung hinter Turniersieger Frank Bäumer. Artur rutschte durch die Niederlage auf Platz 4 ab; dennoch war es auch für ihn ein starkes Turnier.

Insgesamt dürfen wir mit den Ergebnissen sehr zufrieden sein, auch wenn das Glück auf unserer Seite des Öfteren einmal fehlte.
Zum Turnierende wurde noch eine Beschwerde bei der Stadt Worms eingereicht, für die Unannehmlichkeiten, die durch die Spielortverlegung entstanden sind.
Trotz alledem ging das Turnier sehr ordentlich über die Bühne und es hat Spaß gemacht teilzunehmen. Großen Respekt an den SV Worms, der es trotz dieser Katastrophe der Verlegung schaffte, dieses Turnier in der Form auszurichten.

Wir dürfen uns auf eine weitere Auflage im kommenden Jahr freuen.

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Erstellt am 04 Nov 2018 von Pascal Laag

Schnellturnier August 2018

Artur schritt mit stolzgeschwellter Brust zur Siegerehrung, hatte er doch gerade zum ersten Mal in seiner jungen Karriere ein Turnier gewonnen, in dem Ansgar teilgenommen hat. Auf dem Weg zum Erfolg räumte er Harald Lares, Michael, Ulli und Daniel Rein aus dem Weg. Lediglich Daniel Marhöfer und Ansgar konnten gegen den Triumphator jeweils ein Remis erreichen.
1. Artur Yeganyan – 5
2. Ulrich Siefert und Ansgar Barthel – 4,5
4. Harald Lares – 4
5. Daniel Rein, Klaus Diehl und Paul Ebelshäuser – 3
8. Daniel Marhöfer und Michael Müller – 2,5
10. Wolfgang Sauer und Harald Wolf – 2

Erstellt am 20 Aug 2018 von Harald Wolf

Monatsblitz August 2018

Die Hitzeschlacht auf der Ruhbank gewann der durch ständiges Pizzabacken gestählte Ulli. Lediglich Andreas (2x), Jan und Harald konnten ihm ein Remis abtrotzen.
1. Ulrich Siefert – 16
2. Ansgar Barthel -14
3. Andreas Stock und Daniel Rein – 13,5
5. Traugott Wolf und Michael Müller – 8,5
7. Paul Ebelshäuser – 5
8. Wolfgang Sauer und Harald Wolf – 4,5
10. Jan Raaphorst – 2

Erstellt am 16 Aug 2018 von Harald Wolf

Schnellturnier Juli 2018

Vielumjubelter Gewinner dieses Turnieres wurde unser Vorsitzender, Michael Müller. Dem sehr gut aufgelegten Pascal Laag blieb es als Einzigem vergönnt, den späteren Sieger in der zweiten Runde zu schlagen.
1. Michael Müller – 4,5
2. Andreas Stock und Artur Yeganyan – 4
4. Pascal Laag, Ulrich Siefert, Klaus Diehl und Daniel Marhöfer – 3,5
8. Wolfgang Sauer und Jan Raaphorst – 2,5
10. Edgar Mkrtchyan – 2
11. Harald Wolf – 1,5
12. Paul Ebelshäuser – 1

Erstellt am 21 Jul 2018 von Harald Wolf

5. Edgar- Velten- Gedenkturnier

Am Sonntag den 08. Juli 2018 fand in Einöd die mittlerweile 5. Auflage des Edgar-Velten-Gedenkturnieres – ausgerichtet vom saarländischen Verein Caissa Schwarzenbach – statt.
Mit Helmut Ortinau und dem Pirmasenser Neuzugang Pascal Laag spielten dieses Jahr auch wieder zwei Pirmasenser (wohlgemerkt die einzigen Pfälzer im Turnier!!) in Einöd mit…
In einem spielerisch sehr starken Teilnehmerfeld mit 32 Teilnehmern erzielte Helmut Ortinau mit 4,5 Punkten aus 7 Runden einen beachtlichen 8. Platz in der Gesamtwertung sowie (aufgrund der schlechteren Feinwertung leider) einen 2. Platz in der Seniorenwertung.
Pascal Laag erreichte nach einem starken Beginn (Remis gegen einen Gegner aus der ersten Mannschaft des Oberliga-Teams Caissa Schwarzenbach) mit 3 Punkten Platz 21 in der Gesamt- und Platz 2 in der Jugendwertung.

Die Abschlusstabelle ist auf der Homepage des saarländischen Schachverbandes zu finden

Erstellt am 18 Jul 2018 von Pascal Laag

SBRP-Pokal 2018: Achtelfinale

In der Vorrunde des SBRP-Pokals 2018 hatte Pirmasens I ein Freilos gezogen, Pirmasens II war auswärts gegen die Schachfreunde Mainz mit 1:3 gescheitert. Artur Yeganyan und Daniel Marhöfer hatten gegen die Rheinhessen jeweils ein Remis geholt.

Im Achtelfinale trat Pirmasens I in Birkenfeld gegen die zweite Mannschaft der dort ansässigen Schachfreunde an und kam nach einem Mannschaftsunentschieden wegen der besseren Berliner Wertung weiter.

Es spielten:
SF Birkenfeld II – SC Pirmasens I 2:2 (B.W.: 4,5:5,5)
1. Mike Sidon – Ansgar Barthel 0,5:0,5
2. Niklas Leyendecker – Harald Lares 0,5:0,5
3. Ernst Porcher – Klaus Ludy 0:1
4. Dr. Mario Ziegler – Christian Sperling 1:0

Im Folgenden der Bericht von Ansgar Barthel:
Klaus gewann schon früh nach einer Unachtsamkeit seines Gegners einen Bauern und konnte zudem den gegnerischen König in Bedrängnis bringen.
Mein Gegner hatte die Eröffnung gut behandelt und bot mir Remis an. Nachdem ich nichts Forciertes finden konnte, und mir „normale“ Züge keinen Vorteil versprachen, akzeptierte ich das Angebot.
Harald hatte zuvor schon Remis abgelehnt. Nachdem ich Remis gespielt hatte, und sich bei Klaus ein Gewinn abzeichnete, nahm er in unklarer Stellung dann aber das zweite Remisangebot an.
Klaus holte dann erwartungsgemäß den vollen Punkt, so dass der Kampf nach Berliner Wertung bereits zu unseren Gunsten entschieden war.
Christian hatte es am vierten Brett mit dem nominell stärksten Gegner zu tun.
Gegen einen Stonewall-Aufbau bekam er im Mittelspiel eine sehr schöne Stellung mit einem starken zentralisierten Springer gegen einen schlechten Läufer. Außerdem hatte er mit einer Bauernkette den gegnerischen Königsflügel in den Würgegriff genommen. Leider entglitt ihm die Partie, nachdem er ins Endspiel abgewickelt hatte.
Fürs Weiterkommen war das glücklicherweise nicht mehr von Bedeutung.

Erstellt am 15 Jul 2018 von Michael Müller

Gruß aus Teplice


Andreas‘ Sommergruß von einem Turnier aus Tschechien beginnt zu einer Tradition zu werden.

Im Teplice Open 2018 holte Andreas 4,5 Punkte aus 9 Partien, darunter ein Remis gegen den niederländischen IM Marcel Peek. Ein sattes ELO-Plus von 20 Punkten und das erneute Überschreiten der 2000er-Marke waren ein Grund zum Feiern.
Fotograf Ansgar erzielte 5 Punkte und war bei 6 unentschiedenen Partien einer der Remis-Könige des Turniers.

 

 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Erstellt am 15 Jul 2018 von Michael Müller

Monatsblitz Juli 2018

Im durch die Urlaubszeit und dem gleichzeitig stattfindenden WM-Viertelfinalspiels Brasilien – Belgien quantitativ geschwächten Turnier setzte sich Ansgar erwartungsgemäß durch. Der nach seinem sehr guten Abschneiden bei einem Open in Tschechien mit breiter Brust angetretene Andreas blieb ebenfalls ungeschlagen und setzte sich in der Jahreswertung mit 10 Punkten, vor seinem Dauerrivalen und Pizzapartner Ulli, ab.
1. Ansgar Barthel – 12,5
2. Andreas Stock – 11,5
3. Abdirahman Mohammed – 10
4. Daniel Marhöfer und Pascal Laag – 7
6. Traugott Wolf – 3,5
7. Wolfgang Sauer – 3
8. Harald Wolf – 1,5

Erstellt am 08 Jul 2018 von Harald Wolf

Schnellturnier Juni 2018

Da wir diesmal nur 8 Teilnehmer hatten, entschieden wir uns für ein Rundenturnier. Ulli nutzte die Gunst der Stunde – Ansgar und Andreas waren in Tschechien aktiv – und gewann dieses Turnier mit einem halben Punkt Vorsprung. Jungtalent Artur startete mit 4 Punkten aus 6 Partien bevor ihm die Luft in Form zweier Niederlagen – gegen Harald und Ulli – ausging.
1. Ulrich Siefert – 5,5
2. Klaus Diehl und Daniel Marhöfer – 5
4. Artur Yeganyan – 4
5. Michael Müller – 3
6. Paul Ebelshäuser und Harald Wolf – 2,5
8. Wolfgang Sauer – 0,5

Erstellt am 24 Jun 2018 von Harald Wolf

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