Reisebericht aus Spielersicht: Zwei Deutsche in Blönduós – Schach, Sturm und Skyr


Von Ansgar Barthel & Herbert Dietzsch

Achtung: Der folgende Text wurde KI-generiert. Für 100% Wahrheitsgehalt kann daher nicht garantiert werden. Er dient nur als Platzhalter und wird wieder gelöscht, sobald der echte Bericht geschrieben wurde.

Als wir – Herbert Dietzsch und ich, Ansgar Barthel – uns im Juni 2025 auf den Weg nach Island machten, wussten wir: Dieses Turnier würde etwas Besonderes werden. Nicht nur wegen der atemberaubenden Landschaft, sondern auch wegen des Anlasses – 100 Jahre isländischer Schachbund. Und so fanden wir uns als einzige deutsche Teilnehmer in Blönduós wieder, einem kleinen Ort mit großem Schachherz.

Ankunft in Blönduós – Willkommen im Norden


Die Anreise war ein kleines Abenteuer: Nach einem verspäteten Anschlussflug in Kopenhagen und einer nächtlichen Busfahrt durch nebelverhangene Fjorde kamen wir um 3 Uhr morgens in Blönduós an – empfangen von einem freundlichen Hotelier, der uns mit den Worten „Ihr seid die Deutschen, oder?“ und zwei Tassen heißem Kakao begrüßte.

Das Turnier – Spannung auf jedem Brett

Das Teilnehmerfeld war beeindruckend: Großmeister wie Ivan Sokolov, Hannes Stefánsson und Ivan Schitco sorgten für internationales Flair. Für uns beide war es eine Herausforderung – und ein Vergnügen.

Herbert erinnert sich besonders an seine Partie gegen Bjorn Thorfinnsson (2367): „Ich hatte eine solide Stellung, dann kam ein Springeropfer auf f7 – ich hab’s kommen sehen, aber trotzdem gespielt. Manchmal will man einfach wissen, wie schlimm es wirklich wird.“

Ich selbst durfte gegen GM Hannes Stefánsson (2424) antreten. Nach der Partie sagte er mit einem Lächeln: „Du hast mich im 17. Zug überrascht – das passiert mir nicht oft.“ Das war mein persönliches Highlight.

In den späteren Runden konnten wir uns besser behaupten: Herbert gewann zwei Partien gegen isländische Jugendspieler, ich holte einen vollen Punkt gegen einen litauischen FM – nach einem Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern, das sich wie eine Ewigkeit anfühlte.

Zwischen den Zügen – Island erleben

Neben dem Schach blieb Zeit für Entdeckungen:

Herbert wurde beim Spaziergang am Fjord von einem Schaf verfolgt, das offenbar sein Toastbrot für eine Futterquelle hielt. „Ich habe noch nie so schnell einen Hang hochgesprintet – in Wanderschuhen!“

Ich versuchte mich an fermentiertem Gammelhai – eine kulinarische Mutprobe. Fazit: „Einmal reicht. Aber der isländische Brennivín danach hat’s wieder gut gemacht.“

Ein besonderes Erlebnis war das Blitzturnier am letzten Abend. In der letzten Runde spielte ich gegen einen 12-jährigen Isländer, der mich in 18 Zügen mattsetzte – mit einem breiten Grinsen. „Er hat mir danach erklärt, wie ich mich hätte retten können. Auf Isländisch. Ich hab kein Wort verstanden, aber genickt.“

Fazit – Ein Erlebnis, das bleibt


Das Icelandic Open war für uns mehr als ein Turnier. Es war eine Reise zu neuen Freunden, zu schachlichen Herausforderungen und zu einem Land, das uns mit seiner Weite und Gastfreundschaft tief beeindruckt hat. Wir danken den Organisatoren – und wer weiß: Vielleicht sind wir beim 105-jährigen Jubiläum wieder dabei. Dann mit besserem Isländisch. Und mehr Brot für die Schafe.

Erstellt am 28 Juni 2025 von Ansgar Barthel