Monatsblitz Juni

11 Spieler kamen am 07.06. zum Monatsblitz Juni zusammen, zu dessen Beginn mit Bamberger Rauchbier angestoßen wurde.
Sieger des Turniers wurde Daniel Rein mit 8,5 von 10 möglichen Punkten. Einzig der Zweibrücker Sebastian Knerr konnte ihm eine Niederlage beibringen. Den 2./3. Platz teilten sich Andreas Stock und Pascal Laag mit jeweils 7,5 Punkten.

Ergebnis:

1. Daniel Rein – 8,5
2. Pascal Laag & Andreas Stock – jeweils 7,5
4. Max Arndt – 6,5
5. Klaus Ludy – 6
6. Daniel Marhöfer – 5,5
7. Jan Raaphorst – 5
8. Sebastian Knerr – 4,5
9. Layla Beyerle – 2
10. Harald Wolf – 1,5
11. Marc Cronauer – 0,5

Erstellt am 10 Juni 2024 von Pascal Laag

Reykjavik Open 2024


Anfang März machten sich mit Herbert und mir mal wieder zwei Pirmasenser auf den Weg nach Island zum renommierten Reykjavik Open.
Wir reisten knapp eine Woche vor dem Turnier an, um noch einige Tage an den Ostfjorden verbringen zu können – einer Region, die wir bei unseren früheren Island-Aufenthalten noch nicht besucht hatten.
Da der Weiterflug in den Osten erst am nächsten Tag möglich war, benötigten wir eine Übernachtung in Reykjavik.
Mit dem „Reykjavik Natura“ wählten wir ein Hotel, das eine große Schachtradition aufzuweisen hat: Fischer logierte hier 1972 während seines WM-Matches gegen Spassky, Hort und Spassky spielten hier 1977 ihr Kandidatenviertelfinale, bis 1988 war es einige Male Spiellokal des Reykjavik Open und zuletzt 2021 Austragungsort der Europaeinzelmeisterschaft.

Am nächsten Morgen ging es per einstündigem Inlandflug quer über die Insel weiter nach Egilsstaðir, der mit gut 2600 Einwohnern größten Stadt im Osten Islands.
Den See Lagarfljót, in dessen Tiefen ein Seeungeheuer hausen soll, konnten wir von unserem Hotel aus zu Fuß erreichen.
Für Ausflüge in die Fjordstädte Seyðisfjörður und Neskaupstaður nahmen wir den kostengünstigen öffentlichen Bus.
Seyðisfjörður ist für seine bunten Häuser und seinen Naturhafen bekannt, der Island im Sommer per Autofähre über die Färöer und Dänemark mit dem europäischen Festland verbindet.
Neben Siglufjörður war es eines der beiden Hauptdrehorte der 1. Staffel der Krimiserie „Trapped – Gefangen in Island“.

Neskaupstaður ist von bis zu 1000 m hohen Bergrücken umgeben und per Land durch einen 7,5 km langen Tunnel erreichbar, der bei schlechten Wetterbedingungen gesperrt wird.
Man nennt den kleinen Fischerort auch Litla Moskva („Klein-Moskau“), da er früher als einzige Gemeinde in Island mehr als 50 Jahre lang sozialistisch regiert wurde.
Das schlechte Wetter dort überbrückten wir in einem gemütlichen Café, bis uns der einmal täglich fahrende Bus wieder zurück nach Egilsstaðir brachte.

Am letzten Tag vor unserem Rückflug nach Rekjavik meinte es das Wetter immer noch nicht gut mit uns, aber der Besuch im Geothermalfreibad „Vök“ war somit umso schöner.

Für die Tage während des Turniers hatten wir ein geräumiges Appartment mit Küche im Zentrum von Reykjavik unweit der bekannten Hallgrimskirche gebucht.
Spiellokal war wie in den Jahren zuvor wieder das extravagante Konzert- und Konferenzhaus Harpa nahe des alten Hafens.

Da es viel regnete, verzichteten wir auf größere Tagesausfüge und spielten erstmals alle 9 Runden des Turniers durch.
Die freie Zeit vor und nach den Runden nutzten wir für Sinfoniekonzerte in der Harpa, den Besuch einer Lava-Show und einen Kampf gegen den Eisbären im Saga-Museum.

Schachlich erging es uns wie folgt:

1. Runde

Dietzsch, Herbert (1998) – FM Dauner, Benedikt (2366) 0:1
Barthel, Ansgar (2073) – GM Zhu, Jiner (2467) 0:1

Herbert und ich wurden jeweils mit Weiß gegen nominell deutlich stärkere Gegner gelost.
Lustigerweise bekamen wir beide die Lc5-Variante im Sizilianer aufs Brett, die ich mit Herbert kurz angeschaut hatte, da sein Gegner diese gelegentlich spielt.
Nun konnte ich zu meiner Überraschung ebenfalls von der Vorbereitung profitieren. Unsere Partien verliefen bis zum 12. Zug identisch, dann wich Herbert ab, während ich der Vorbereitung noch bis zum 16. Zug folgte. Herbert entglitt die Partie nach der Eröffnung. Er musste eine Qualität geben, aber nach ungenauem Spiel seines Gegners bekam er später die Chance zum Ausgleich, die er leider nicht nutzte.

Ich erhielt eine gute Angriffstellung, fand aber nicht die stärkste Fortsetzung und wurde von meiner Gegnerin ausgekontert.

2. Runde

Mercure, Gilbert (1804) – Dietzsch, Herbert (1998) 0:1
Manenschijn, Wouter (1864) – Barthel, Ansgar (2073) 0:1

Herbert konnte den Bauern, den sein Gegner im sizilianischen Flügelgambit geopfert hatte, bis ins Endspiel retten, musste dann aber bei knapper Zeit, als plötzlich Matt drohte, den starken Zug 43…Sc6! finden, um den Vorteil in einen Sieg umzumünzen.

Mein junger Gegner spielte gegen meine Aljechin-Verteidigung den scharfen Vierbauernangriff, verlor aber bei taktischen Verwicklungen den Überblick.

3. Runde

Dietzsch, Herbert (1998) – WGM Pourkashiyan, Atousa (2270) 0:1
Barthel, Ansgar (2073) – Winnubst, Paul (1681) 1:0

Herbert hatte Weiß gegen Hikaru Nakamuras Ehefrau Atousa Pourkashiyan. Die Eröffnung verlief nicht gut für ihn und resultierte in einem Bauernverlust. Dann aber unterschätzte seine Gegnerin Herberts Konterchancen. Er bekam entscheidenden Königsangriff und verpasste ein forciertes dreizügiges Matt.

Stattdessen „begnügte“ er sich mit einem Turmgewinn. Leider achtete er in völliger Gewinnstellung nicht auf seine Uhr und überschritt die Zeit. Ähnlich muss sich Hort 1977 im Kandidatenmatch gegen Spassky in Reykjavik gefühlt haben, als er in Gewinnstellung die Zeit überschritt und danach das Match knapp verlor.

Ich hatte es erneut mit einem diesmal noch jüngeren Holländer zu tun. Nach Ungenauigkeiten meines Gegners in der Sweschnikow-Variante kam ich positionell in Vorteil. Diesen wollte ich sofort in materiellen Vorteil umwandeln, was meinem Gegner jedoch zu Gegenspiel verhalf. Schließlich konnte ich in ein Turm-Leichtfigur-Endspiel mit einem Mehrbauern abwickeln, das bei bester Verteidigung wohl nicht für mich zu gewinnen gewesen wäre. Mein Gegner spielte jedoch zu passiv, so dass ich das Endspiel nach langem Kampf doch noch für mich entscheiden konnte.

Als Rahmenprogramm wurde am Abend wieder das traditionelle Pub-Quiz veranstaltet, das jedoch erst mit Verspätung gestartet werden konnte.
Nicht wegen des Vulkanausbruchs auf der nahegelegenen Reykjanes-Halbinsel, der live in den Turniersaal übertragen wurden, sondern weil noch eine Partie der dritten Runde lief.

Herbert und ich nahmen wieder als Team „Bärmesenser Schlabbefligger“ teil und erreichten bei teilweise sehr schwierigen (Schach-)Fragen einen respektablen Mittelplatz.

4. Runde

Zarriess, Benjamin (1798) – Dietzsch, Herbert (1998) 0:1
IM Fantinel, Thibault (2421) – Barthel, Ansgar (2073) 1:0

Herbert musste lange lavieren, bis sich taktische Chancen ergaben, und am Ende stellte sein Gegner die Partie mit 33.Sg5+?? ein. Die beiden waren sich in der Post-Mortem-Analyse schnell einig, dass die Alternative 33.Sxc5! zwar besser gewesen wäre, letztendlich aber auch verliert. Der Computer zeigte dann am Abend allerdings, dass nicht Herbert, sondern sein Gegner klar besser gestanden hätte.

Ich hatte Schwarz gegen einen französischen IM, der gut auf meine Aljechin-Verteidigung vorbereitet war. In einem Turm-Leichtfigur-Endspiel konnte ich mich mit einem Minusbauern lange Zeit zäh verteidigen, aber bei beidseitig knapper Zeit ließ ich mir schließlich meinen Turm einsperren. Mein Gegner spielte hier den auf den ersten Blick logischen Zug 75.Kxh7??.

Bei knapper Zeit gab ich nach 75…Sc5?? 76.Tb5 Kd6 77.Txc5 Kxc5 78.Kg7 auf. Später zeigte mir der Computer, dass die Stellung mit 75…Sc7! wegen der Fesselung auf der 7. Reihe Remis zu halten gewesen wäre: 76.Tb6 Sxa6! oder 76.Kg6 Sxa6, und der h-Bauer reicht nicht zum Sieg.

5. Runde

Dietzsch, Herbert (1998) – Demir, Hilmi Mustafa (1842) 1:0
Barthel, Ansgar (2073) – Erskine-Pereira, Jack (1903) 0:1

In einer italienischen Partie zog Herberts Gegner seine die Königsflügelbauern forsch vor, aber nachdem Herbert den Königsflügel abgeriegelt hatte, fand sein König dort ein sicheres Plätzchen. Der gegnerische König am Damenflügel hingegen geriet in einen heftigen Angriff. Als auch noch die c-Linie vor dem König geöfnnet wurde, gab es keine Verteidigung mehr.

Ich hatte in dieser Runde meine schwächste Partie. Nachdem ich gegen die französische Verteidigung gut aus der Eröffnung gekommen war, spielte ich unnötig vorsichtig und ermöglichte meinem Gegener Konterchancen, die dieser dann auch nutzte und im Endspiel verwertete.

6. Runde

Chasin, Nico (2447) – Dietzsch, Herbert (1998) 1:0
Kaergaard, Sissel (1795) – Barthel, Ansgar (2073) 0:1

Diese Runde war für Herbert die Höchststrafe: nicht nur, dass er mit Schwarz gegen einen jungen IM antreten musste, die Partie fand zudem noch im abgetrennten Streaming-Bereich am Tisch neben den Botez-Schwestern statt und wurde live im Internet übertragen. Herbert war dem Druck nicht gewachsen: nach einer schwachen Eröffnung kam er schnell unter die Räder und musste im 30. Zug aufgeben. Ähnliches widerfuhr ihm zwei Jahre zuvor beim Reykjavik Open, als er an einem Live-Brett chancenlos gegen IM Robert Baskin verlor.

Gegen den Betonaufbau meiner Gegnerin fiel mir nichts besseres ein, als nicht ganz korrekt einen Bauern zu opfern, um die Stellung ein wenig zu komplizieren. Überraschenderweise nahm meine Gegnerin das Bauernopfer nicht an und manövrierte sich in eine Lage, in der ihre Dame in Bedrängnis geriet. Das als Befreiungsschlag gedachte Figurenopfer schlug nicht durch, so dass ich meine Mehrfigur ins Endspiel retten konnte. Trotzdem musste ich während der Partie eine Schrecksekunde überstehen, da meine Gegnerin nach einem unvorsichtigen Zug meinerseits mit 32.e5! dxe5 33.Txe5! zurück ins Spiel hätte kommen können.

7. Runde

Dietzsch, Herbert (1998) – Geirsson, Kristjan (1819) 0:1
Barthel, Ansgar (2073) – Helgadottir, Idunn (1849) 1:0

Herbert hatte zum zweiten Mal in diesem Turnier mit Weiß eine italienische Partie, in der der Gegner mit den Bauern am Königsflügel vorstürmte.
In der Diagrammstellung muss sich Herbert nur noch ein Luftloch mit 22.h3! machen, um den Bauern d6 dann im darauffolgenden Zug zu verspeisen.

Er spielte allerdings voreilig 22.Sxd6??, und musste nach 22…Sxd6 23.Txd6 Txd6 24.Dxd6 Td8! wegen der Grundlinienschwäche aufgeben.
Nach der Partie konnte er sich nicht erklären, warum er das Motiv zugelassen hat, da er es eigentlich gesehen hatte, nach dem Zug 21…g5 seines Gegners aber aus irgendwelchen Gründen dachte, dass es dann nicht mehr geht.

Nach einer missglückten Eröffnung wehrte sich meine junge Gegnerin tapfer. Nach langem Kampf kam es zu folgender Situation im Endspiel.
Hier hätte meine Gegnerin den Zug 49…Lh5! finden müssen, um Remischancen zu wahren. Stattdessen spielte sie 49…Le4?? und konnte nach 50.Tf8! das Matt nicht mehr verhindern.

8. Runde

Gudnyjarson, Sigurdur Pall (1789) – Dietzsch, Herbert (1998) ½:½
Tripathi, Pratyush (1905) – Barthel, Ansgar (2073) ½:½

Herbert spielte eine ruhige Partie, in der nach einigen schnellen Abtäuschen nicht viel passierte.

Nach 16…Ld4? 17.Lg5 Dxg5 18.Lxf5 g6 19.Lh3 Df6 einigte man sich auf Remis.
Doch auch hier fand die Engine später eine verblüffende Möglichkeit für Herbert:
16…Lxg3!! 17.hg3: Dg6! oder 17.fg3: De6 mit klarem Vorteil.

Ich ließ meinen Gegner aus einer zweifelhaften Eröffnung entkommen und musste schließlich umsichtig spielen, um die Partie in den Remishafen zu lenken.

9. Runde

Dietzsch, Herbert (1998) – Hermannsson, Sigurbjorn (1791) ½:½
Barthel, Ansgar (2073) – Sanitt, Ethan (1914) 1:0

In der Schlußrunde lieferte Herbert ein Beispiel dafür, dass man in einer Partie immer das ganze Brett im Auge behalten sollte.
Nach 22…Sf6 konnte Herbert mit 23.Lh4? g5 24.Lf2 Lxd5 25.Sxd5 Sxd5 26.Txd5 Tc6 nichts rausholen.

Hätte er seinen Blick über die andere Bretthälfte schweifen lassen, hätte er sicher das einfache 24.Lb6! mit Figurengewinn gefunden.

Mein Eröffnungsexperiment bewährte sich.
Mit 14.e5! Sg4 15.e6! Dxe6 16.d5 gewann ich Material und damit dann auch später die Partie.

Eine Überraschung erlebten wir an unserem letzten Tag in Island: auf unserer Busfahrt zum Flughafen Keflavik in den frühen Morgenstunden sahen wir plötzlich den Vulkanausbruch aus sicherer Distanz.

Fazit: es war wieder eine schöne Mischung aus Urlaub und Schach in einem aufregenden Land.

Alle Ergebnisse:
Reykjavik Open 2024

Frühere Berichte zu Turnieren in Island:
Reykjavikopen 19.-27.04.2017
Icelandic Open Akureyri 2019
Reykjavik Open 2022
Harpa-Streiflichter (Reykjavik open 2022)

Erstellt am 27 Mai 2024 von Ansgar Barthel

SC Pirmasens bei Schulfest der Nardinischule

Seit mindestens 15 Jahren gab es in der Pirmasenser Nardinischule – eine private Grund- und Hauptschule in direkter Nähe zu unserem Spiellokal, dem Leibniz-Gymnasium – kein Schulfest mehr. Schulleiter Lars Schmitt hatte zur Neuauflage eine besondere Idee: Er lud die Pirmasenser Vereine ein, sich seinen Schülerinnen und Schülern zu präsentieren. Ein Schulfest FÜR die Schülerschaft. Eine tolle Idee!


Blick in die Schach-Station

Der Schachclub Pirmasens war natürlich mit dabei und organisierte eine Station, bei der Schülergruppen in das Schachspiel hineinschnuppern konnten. Natürlich war auch freies Spiel für Jedermann möglich. Jan Raaphorst und Michael Müller trafen auf zahlreiche Kinder und Jugendliche, die sich für das Schachspiel interessierten. Die eine und der andere wollen nach den ersten Zügen auf dem Brett am Schulfest nun auch beim Trainingsabend vorbeischauen. Dieser findet jeden Freitag von 18 Uhr bis in der Regel 20 Uhr statt.


Jugendtrainer Jan Raaphorst beim Trainingsspiel

Erstellt am 28 Apr. 2024 von Michael Müller

Schachkongress Senior-Blitzmeister: Andreas Stock!

Am Samstag, der 23. März, holte sich Andreas Stock einen Blitzmeistertitel beim Schachkongress 2024 in Neustadt. Mit 10,5 Punkte aus 19 Partien war er der beste Senior im ganzen Feld.

FM Arkadi Syrov von SK Frankental wurde pfälzischer Blitzmeister 2024. Die Sonderwertung Bester Senior konnte allerdings am Turnierabend leider nicht vergeben werden. Andreas hätte diese entgegennehmen dürfen, war aber nicht mehr da. Turnierleiter Dirk Hirse (der Andreas schon sehr lange kennt, mit einem Augenzwinkern): „Wir waren uns nicht sicher, ob der Jungsenior nicht so lange aufbleiben durfte, früher ins Bett musste oder sich einfach noch nicht daran gewöhnt hat mittlerweile in die Kategorie Senior zu fallen?„. Am Morgen danach vor dem Start der nächsten Runde konnte diese Ehrung aber nachgeholt werden. Früh Aufstehen scheint Andreas besser zu liegen ;-)

Pirmasenser in der Endrangliste:
13. Amin Mohammed 11,5 Punkte
24. Andreas Stock 10,5 Punkte
34. Pascal Laag 9,5 Punkte
35. Daniel Marhöfer 9,5 Punkte
38. Klaus Ludy 9,5 Punkte
55. Max Keller 8 Punkte

Mehr Details auf der Schachkongress-Webseite.

Erstellt am 28 März 2024 von Jan Raaphorst

Andreas Stock und Denis Clauer sind Bezirksmeister!

Am 03.02.2024 fand im Pirmasenser Leibniz-Gymnasium die letzte Runde der in diesem Jahr gut besuchten Bezirkseinzelmeisterschaft im Bezirk V statt. Der SC Pirmasens schnitt dabei in diesem Jahr außerordentlich erfolgreich ab. Man konnte nicht nur – wie in den vergangenen Jahren – den Preis für den teilnehmerstärksten Verein erlangen, sondern gewann die ersten 3 Plätze und einen Ratingpreis.
Andreas Stock, Titelverteidiger des Vorjahres, wurde mit vier Siegen in den ersten vier Spielen seiner Favoritenrolle gerecht. Im letzten Spiel gegen Michael Müller genügte ihm ein Remis zum souveränen Turniersieg (4,5/5). Michael Müller belegte aufgrund der besseren Feinwertung dennoch den 2. Platz vor Jürgen Anton (beide 4/5). Mit 3 Punkten beendete Max Arndt das Turnier auf dem 7. Platz und gewann somit den Ratingpreis unter 1600 DWZ.


v.l.n.r. Jürgen Anton, Andreas Stock, Michael Müller, Max Arndt, Ralf Henkel

Weitere Teilnehmer des SC Pirmasens waren David Schwarz, Pascal Laag (beide 3 Punkte), Jan Raaphorst (2,5), Harald Wolf, Cem Bakir (je 2 Punkte), Muchen Zhang, Damian Semuschkin (1 Punkt) und Patrick Treitz.

Bereits einen Tag zuvor fand die Bezirksblitzmeisterschaft statt. Den ersten Platz konnte sich Denis Clauer nach einer starken Turnierleistung mit 10,5/13 Punkten sichern. Dabei fügte er dem Zweitplatzierten Pascal Laag (10 Punkte) dessen einzige Niederlage zu. Den dritten Platz belegte mit 9,5 Punkten Andreas Stock [alle SC Pirmasens].


v.l.n.r. Andreas Stock, Denis Clauer, Pascal Laag

Erstellt am 13 Feb. 2024 von Pascal Laag

Nachbericht: BJEM 2023 in Bann

Am 04. und 05.11. 2023 fand in Bann die erste gemeinsame Bezirksjugendeinzelmeisterschaft der Bezirke I und V statt. Der SC Pirmasens war mit Max Arndt (U18), Cem Bakir (U16) und dem neuen Passivspieler Max Keller (aktiv beim SK Hauenstein – ebenfalls U16) 3x im Teilnehmerfeld vertreten.
Der ausführliche Bericht von André Bold, dem Bezirksjugendleiter aus Bezirk I, ist auf der Homepage des PSB zu finden.

Max A. und Cem konnten sich durch ihre Leistungen bei der BJEM für die PJEM im Januar 2024 in Bad Dürkheim qualifizieren. Insgesamt haben die Teilnehmer aus Bezirk V sehr gute Ergebnisse erzielen können, wobei mit Julian Klemm (U16, SK Hauenstein) der Bezirk sogar einen Turniersieger stellen konnte. Die weiteren Bezirksmeister aus Bezirk V waren Joshua Kraus (U12, SK Hauenstein), Luka Gvedashvili (U14, SK Zweibrücken) und Max Arndt (U18, SC Pirmasens).

Erstellt am 12 Dez. 2023 von Pascal Laag

Monatsblitz Oktober

In kleiner Runde (nur 8 Teilnehmer) fand am 06.10. das Monatsblitz Oktober im Pirmasenser Leibniz-Gymnasium statt. Andreas Stock verlor keine Partie aus 14 Runden und gab lediglich 3 Remis (gegen Daniel Rein, Daniel Marhöfer und Pascal Laag). Zweiter wurde Pascal Laag (11 Punkte), Platz drei belegte Daniel Rein (9,5 Punkte). Ein ebenfalls starkes Turnier spielte Max Arndt, der mit 6,5 Punkten im starken Teilnehmerfeld den geteilten 4. Platz belegte.

1. Andreas Stock (12,5)
2. Pascal Laag (11)
3. Daniel Rein (9,5)
4. Max Arndt (6,5)
4. Daniel Marhöfer (6,5) – beide punkt/wertungsgleich
6. Jan Raaphorst (6)
7. Wolfgang Sauer (4)
8. Marcel Caple (0)

ACHTUNG:

Das Monatsblitz November ist noch nicht fix terminiert, da am 03.11. auch ein Blitzturnier in Worms stattfindet und am gleichen Wochenende die BJEM in Bann ausgetragen wird. Es ist möglich, dass sich dieses Turnier um eine Woche verschiebt. Genaueres entnehmen Sie bitte der Startseite unserer Homepage.

Erstellt am 07 Okt. 2023 von Pascal Laag

Vier Titelträger zum Saisonauftakt

Am 24.09.2023 begann auch für die 1. Mannschaft des SC Pirmasens die neue Spielzeit 2023/24. Die Schuhstädter mussten über zwei Stunden zum Auswärtsspiel gegen den Aufsteiger, die zweite Mannschaft des Schachbundesligisten Heimbach-Weis/Neuwied, anreisen. Heimbach-Weis/Neuwied II, welche in der 2. Mannschaft mit bis zu sieben (!) Titelträgern antreten kann, ging als haushoher Favorit in die Begegnung, zumal der SCP nur zu siebt angereist war.
Gegen Pirmasens bot der Aufsteiger mit IM Lukas Winterberg, IM Yuri Bodimann, IM Klaus-Jürgen Schulz und FM Dieter Puth gleich vier seiner Titelträger auf. Umso erwähnenswerter sind die erzielten halben Punkte von Ansgar Barthel (ungleichfarbiges Läuferendspiel mit Mehrbauer gegen IM Winterberg) und Daniel Marhöfer (komplexe Stellung mit beidseitiger Zeitnot gegen FM Puth).

Letztlich fuhr Neuwied jedoch einen ungefährdeten 6:2 Sieg ein. Der SC Pirmasens startet damit als Schlusslicht in die Saison. Am zweiten Spieltag (22.10.) trifft der SCP zuhause auf die zweite Mannschaft der Schachfreunde Heidesheim.

Die Ergebnisse:

Brett 1: IM Lukas Winterberg 1/2 : 1/2 Ansgar Bartel
Brett 2: Tim Ronge + : – Gerd Gnichtel
Brett 3: IM Yuri Bodmann 1 : 0 Frank Scherer
Brett 4: IM Klaus-Jürgen Schulz 1 : 0 Kai-Uwe Schmidt
Brett 5: FM Dieter Puth 1/2 : 1/2 Daniel Marhöfer
Brett 6: Errit Rutz 1/2 : 1/2 Daniel Rein
Brett 7: Jan-Heinrich Böhm 1/2 : 1/2 Pascal Laag
Brett 8: Edmund Schnur 1 : 0 Harald Wolf

Erstellt am 25 Sept. 2023 von Pascal Laag

Sommerfest + Monatsblitz September

Am 27.08.2023 fand im Pirmasenser Leibniz-Gymnasium das Sommerfest des SC Pirmasens statt. Zahlreiche Vereinsmitglieder, deren Familien und einige Gäste trafen sich auf dem Schulhof, um dort zu grillen, ein wenig Schach zu spielen und einen schönen Mittag miteinander zu verbringen.
Ein besonderes Highlight des Sommerfests: Wie auf der Mitgliederversammlung 2023 beschlossen, wurde Harald Wolf nach langjähriger Mitgliedschaft, vielen Jahren im Vorstand und erweiterten Vorstand und einer langen Zeit als Mannschaftsleiter, zum ersten offiziellen Ehrenmitglied des SC Pirmasens ernannt.
Gegen 14 Uhr wurde aufgeräumt und das Monatsblitz September wurde ausgefochten.

Sieger des Turniers wurde mit überragenden 14,5 Punkten aus 15 Runden Ansgar Barthel vor Michael Müller (13 P. Platz 2, direkter Vergleich +) und Andreas Stock (13 P. Platz 3, direkter Vergleich -). Die Gesamtwertung des Jahres 2023 führt damit weiterhin Andreas Stock vor Pascal Laag und Michael Müller an.

Erstellt am 02 Sept. 2023 von Pascal Laag

Monatsblitz August

Die Monatsblitz-Turnierreihe ist, wie es sich bereits im Juli angekündigt hat, endlich offiziell aus dem Corona-Schlaf zurückgekehrt. Der SC Pirmasens geht hierbei mit den Neuerungen der FIDE und hat die Bedenkzeit auf die „offizielle“ Bedenkzeit bei Blitzturnieren (3+2) angepasst.


Mit 14 Teilnehmern (13 Runden, Rundenturnier) war das Turnier auch wieder gut besucht und hielt einige Überraschungen bereit.
Max Arndt vom SC Pirmasens erspielte mit 9 Punkten einen starken 5. Platz. Auch Layla Beyerle vom SK Hauenstein spielte für ihre Wertungszahl ein starkes Turnier, welches sie mit 5 Punkten und Platz 9 beendete.
Turniersieger wurde der Pirmasenser Andreas Stock (11,5/13) vor Pascal Laag (11/13) und Daniel Rein (10/13).

1. Andreas Stock (11,5)
2. Pascal Laag (11)
3. Daniel Rein (10)
4. Daniel Marhöfer (9,5)
5. Max Arndt (9)
6. Michael Müller (8,5)
7. Edgar Mkrtchyan (7,5)
8. Prof. Dr. Ludwig Peetz (5,5)
9. Layla Beyerle (5)
10. Marc Cronauer (4)
11. Max Keller (3 – direkter Vergleich +)
12. Wolfgang Sauer (3 – direkter Vergleich -)
13. Patrick Treitz (2)
14. Marcel Caple (1,5)

Das nächste Monatsblitzturnier findet voraussichtlich am Sonntag, 27.08. statt, beim Sommerfest.

Erstellt am 05 Aug. 2023 von Pascal Laag

Mitgliederversammlung 2023

Am 14.07.2023 fand im Pirmasenser-Leibniz-Gymnasium die jährliche Mitgliederversammlung des SC Pirmasens statt.
Im Hinblick auf die Anwesenheit spiegelte sich der positive Trend der letzten Wochen und Monate wider: Neben einer großen Anzahl junger Schachfreunde, die zum ersten Mal eine SCP-Versammlung miterleben durften, kehrten auch Mitglieder aus Berlin und Bonn zurück in die Schuhstadt.
Aufgrund unserer vielen neuen Jugendspieler wird der SC Pirmasens in der kommenden Spielzeit 2023/24 mit 6 (!) Mannschaften am Ligabetrieb teilnehmen.
So viele Mannschaften stellte man zuletzt in der Saison 2014/15, kurz nach der Fusion mit den Schachfreunden Ruhbank.
Auf der diesjährigen Versammlung wurden Ämter des erweiterten Vereinsvorstands neu gewählt.

Jan Raaphorst bleibt in seinen Ämtern weiterhin der Materialwart, Kassenwart und Spielleiter des Vereins. Daniel Marhöfer, welcher sich in den letzten Jahren aufgrund der Protokollführung empfohlen hat, wurde zum Schriftführer gewählt. Pascal Laag kehrt in sein bereits vor der Corona-Pandemie ausgeübtes Amt als Pressewart zurück. Darüber hinaus erfreulich ist, dass mit Marc Cronauer (Jugendwart) und Marcel Caple (Jugendsprecher) zwei Neuzugänge des Vereins sich in einem Ehrenamt im erweiterten Vorstand engagieren möchten.

Im Anschluss an die Mitgliederversammlung fand erstmals nach langer Pause wieder ein Blitzturnier des Vereins statt.
Souveräner Sieger wurde mit 13 Punkten aus 14 Partien Ansgar Barthel vor Uli Siefert (11,5/14) und Andreas Stock (10,5/14).

Die Resonanz des Turniers war insgesamt sehr positiv – womöglich der Beginn der Rückkehr der „Monatsblitz“-Turnierreihe.

Erstellt am 15 Juli 2023 von Pascal Laag

Andreas Stock ist Bezirksmeister 2023

Den Meistertitel machte Andreas in der letzten Runde mit einem halben Punkt Vorsprung auf Platz 1 liegend mit einem Sieg gegen seinen direkten Verfolger Ralf Henkel (SK Zweibrücken) klar. Abgesehen von einem Remis gegen den am Ende zweitplatzierten Prof. Dr. Ludwig Peetz (3 Punkte, SK Zweibrücken) gewann Andreas alle Partien. Damit ist der Pirmasenser auch direkt für das Meisteranwärterturnier des in der Osterwoche in Eisenberg stattfindenden 90. Pfälzischen Schachkongresses qualifiziert. Den dritten Rang belegte dank besserer Feinwertung der Pirmasenser Daniel Marhöfer – ein weiterer von insgesamt 5 Teilnehmern mit 3 Punkten.
Der SC Pirmasens stellte wie in den Vorjahren auch die meisten Teilnehmer. Es folgten auf den weiteren Plätzen die Pirmasenser Jan Raaphorst (Rang 6, 3 Punkte), Max Arndt (Rang 7, 2,5 Punkte) und Xaver und Yanis Kuntz (beide Rang 9, 0,5 Punkte).
Bei der Siegerehrung überreicht OB Markus Zwick nicht nur die Pokale für die Treppchenplätze, sondern auch den für die beste Verbesserung der Wertungszahl an Max Arndt und den Ratingpreis für Spieler bis 1800 DWZ an Jan Raaphorst.
Ergebnisseite auf der Homepage des PSB


v.l.n.r.: Andreas Stock, OB Markus Zwick, Jan Raaphorst, Prof. Dr. Ludwig Peetz, Bezirksspielleiter Ralf Henkel

Bezirksblitzmeister wurde Arno Breihof (9 Punkte aus 10 Partien, SC Fehrbach) vor Denis Clauer (8,5/10, SC Pirmasens) und Andreas Stock (7/10, SC Pirmasens).
Kreuztabelle als PDF-Datei

Erstellt am 04 März 2023 von Michael Müller

Mitgliederversammlung 2022

Am 01.07.2022 fand die Mitgliederversammlung 2022 des SC Pirmasens statt. Auf der Tagesordnung standen neben einer Aussprache zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie, der aktuellen Situation im Mannschaftsspielbetrieb und der Aufstellungen für die kommende Schachsaison auch Neuwahlen in allen Vorstandsämtern.
Die Mitgliederversammlung sprach dem 1. Vorsitzenden Michael Müller erneut das Vertrauen aus und wählte ihn einstimmig wieder. Die beiden weiteren Ämter des engeren Vorstandes wurden neu besetzt: Axel Sprau übernimmt das Amt des 2. Vorsitzenden. In einer „Personalrochade“ wurde der bisherige 2. Vorsitzende Jan Raaphorst zum Schatzmeister gewählt.
Nach fast 40 Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit in verschiedenen Vorstandsämtern trat Harald Wolf nicht mehr als Spielleiter an. Ins Amt gewählt wurde Jan Raaphorst, der schon in den vergangenen zwei Jahren das ein oder andere Monatsturnier leitete. Da er sich wöchentlich im Jugendtraining engagiert wurde Axel Sprau folgerichtig als Jugendleiter gewählt. Weiterhin das Amt des Materialwarts bekleidet Jan Raaphorst. Das Amt des Pressewarts bleibt vakant. Jessica und Deborah Geis üben erneut das Amt der Kassenprüferinnen aus. Der amtierende Pfalzmeister der Senioren Harald Lares übernimmt die Funktion des Seniorenleiters.
Die Mitgliederversammlung beauftragt den Vorstand die Anzahl der zu meldenden Mannschaften zu reduzieren, da in der zurückliegenden Saison viele Bretter frei blieben und die Pirmasenser Mannschaften zu manchen Mannschaftskämpfen entweder in Unterzahl antraten bzw. Mannschaftskämpfe absagen mussten.

Erstellt am 19 Juli 2022 von Michael Müller

Harpa-Streiflichter 2022

Für einen weiteren Bericht zum Reykjavik Open 2022 mit schachlichen Momentaufnahmen klicke hier:

Erstellt am 10 Mai 2022 von Kai-Uwe Schmidt

Reykjavik Open 2022

Zwei Spieler des SC Pirmasens machten sich am 1. April 2022 auf den Weg nach Reykjavík zu einem der renommiertesten Schachturniere weltweit …

Erstellt am 08 Mai 2022 von Ansgar Barthel

Jan Raaphorst ist Dähnepokal-Sieger


Jan Raaphorst hat den Dähnepokal im Bezirk Pirmasens/Zweibrücken 2022 gewonnen. Der Niederländer, der seit 2013 in Deutschland lebt und sich als 2. Vorsitzender des SC Pirmasens engagiert, qualifiziert sich damit für den Pokalwettbewerb auf Pfalzebene, bei dem die Sieger aus den Bezirken und der Vorjahressieger gegeneinander antreten.
Im Finale setzte sich Jan gegen den Bezirksmeister Laurin Döll vom SK Zweibrücken durch. In einer umkämpften Partie rettete sich Jans Gegner durch eine erzwungene Zugwiederholung ins Remis und damit in den Blitzentscheid. Hier machte sich für Jan die regelmäßige Teilnahme bei der Lichess-Quarantäne-Liga bezahlt: Der Pirmasenser setzte sich mit 2:1 durch.
Wir wünschen Jan viel Erfolg im weiteren Turnierverlauf.

Erstellt am 02 Mai 2022 von Michael Müller

Ergebnisse BEM und BBEM 21/22

Nach langer Corona-Pause fanden im Frühjahr des Jahres 2022 wieder Bezirksturniere statt. Die BEM wurde bei 6 Teilnehmern in einem Rundenturnier ausgetragen. Bezirksmeister wurde Laurin Döll (3,5 Punkte) vom SK Zweibrücken, ein ehemaliger Jugendspieler, welcher durch die Corona-Pandemie wieder zum Schach zurückfand. Die Plätze 2 und 3 belegten punktgleich und nur durch die Feinwertung getrennt die beiden Pirmasenser Harald Lares und Pascal Laag (beide 3 P.). Auf den weiteren Plätzen folgten Ralf Henkel (SK ZW, 2,5 P.), Daniel Marhöfer (SC PS, 2 P.) und Jan Raaphorst (SC PS, 1 P.).
Der Pokal für die meisten Teilnehmer nahm bei der Siegerehrung der 1. Vorsitzende Michael Müller für den SC Pirmasens in Empfang. Der Preis für die größte DWZ-Verbesserung geht an Pascal Laag.


Siegerehrung (vlnr.): Ralf Henkel (4., Bezirksspielleiter), Pascal Laag (3., größte DWZ-Verbesserung), Laurin Döll (1.), Harald Lares (2.), OB Markus Zwick

Im anschließend doppelrundig ausgetragenen Blitzturnier wurde der Pirmasenser Amin Mohammed Bezirksmeister im Blitzen:
1. Amin Mohammed (4,5 P.)
2. Jan Raaphorst (3 P.)
3. Pascal Laag (2,5 P.)
4. Ralf Henkel (2 P.)

Erstellt am 02 Mai 2022 von Michael Müller

Online-Simultan mit Nationalspieler GM Georg Meier

Der SC 1912 Pirmasens startet nach dem Pandemie-bedingt veranstaltungsarmen Jahr 2020 in das Jahr 2021 mit einer Simultanveranstaltung gegen GM Georg Meier (ELO 2628).

Am 16. Januar haben um 15 Uhr Mitglieder und Freunde des SC Pirmasens die Chance gegen den Nationalspieler, der 2011 mit der deutschen Nationalmannschaft Europameister wurde, in einer Simultanpartie auf lichess.org anzutreten. Die Bedenkzeit beträgt 50 Minuten + 40 Sekunden pro Zug. Der Clou: GM Meier wird das Simultan live auf seinem twitch-Kanal kommentieren und den Teilnehmern die Aufzeichung im Anschluss zur Verfügung stellen.

Weitere Informationen zur Anmeldung findet man auf dem Flyer zur Veranstaltung .

Erstellt am 27 Dez. 2020 von Michael Müller

Materialien zur Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung 2020 findet am 29.10.2020 in der Mehrzweckhalle Gersbach statt. Die in der Einladung angekündigten Unterlagen können demnächst hier abgerufen werden.

Link zu den Regelungen der Ersatzliga

NEU! Informationsschreiben vom 24.10.2020

Kurzzusammenfassung:

Vorschlag Mannschaftsaufstellungen (Kein Benutzername, Passwort in Einladung zur MGV)

Unterlagen Haushalt (Kein Benutzername, Passwort in Einladung zur MGV)

Hygieneplan für die Mitgliederversammlung

Erstellt am 30 Sept. 2020 von Michael Müller

Pfalzmeister der Senioren

Nun ist es auch offiziell: Die Seniorenmannschaft des SC Pirmasens ist Pfalzmeister der Seniorenliga 2019/20.

Erstellt am 17 Juli 2020 von Helmut Ortinau

Schach und Covid-19. Wie geht es weiter?

Mittlerweile sind es nun knapp vier Monate, die der Spielbetrieb ausgesetzt wurde. Denken wir zurück, was das Coronavirus uns dieses Jahr im Schach unmöglich gemacht hat: Spielabende wurden ausgesetzt, die Liga wurde zunächst unterbrochen, dann abgebrochen, der Schachkongress wurde abgesagt, ebenso wie alle anderen größeren Turniere. Kein GRENKE, kein Himmelfahrtsopen, keine Deutsche Jugendmeisterschaft, kein Pirmasenser Trupp, der nach Island flog. Es war lange still um das präsente Vereinsschach, wie wir es gewohnt sind, wenngleich sich der SCP um online- Ersatz für die fehlende Spielpraxis bemüht hat. Lange Zeit ruhte der Spielbetrieb…

Wie geht es nach dieser langen Pause nun weiter – und vor allem: WANN geht es weiter? Hierzu hat der pfälzische Schachbund nun einen Plan veröffentlicht, wie Schach im Ligabetrieb weitergehen könnte. Seit dem 04.07. steht fest:

„Die Saison 2019/2020 wird mit Stand des letzten, regelgemäß beendeten Spieltages für die
jeweilige Spielklasse abgebrochen und für beendet erklärt. Die Auf- und Absteiger der einzelnen
Ligen richten sich nach der Turnierordnung des PSB. Dies bedeutet, dass mit Stand des 04.07.2020
jeder Erstplatzierte Meister und Aufsteiger ist und jeder Letztplatzierte Absteiger. Es gilt dabei wie in
jeder Saison, dass es je nach Anzahl der Absteiger von oben, noch weitere Absteiger, aber auch
Aufsteiger weiter unten geben kann.“, wie der pfälzische Schachbund in einem Schreiben auf seiner offiziellen Seite veröffentlichte.

Ferner ist unklar, ob und in welchem Umfang die neue Saison 2020/21 statt finden kann.
Der PSB hat bereits ein Hygienekonzept aufgestellt, welches für Spielabende tauglich sein könnte. Wir sind gespannt, ob dies auch im Ligabetrieb umzusetzen ist.
Inwiefern der SC Pirmasens nach dem Sommerferien wieder in gewöhnlicher Form trainieren kann, wird sich zeigen.

Den Link zum Hygienekonzept finden Sie hier

Den Link zum Schreiben des Landesspielleiters Jan Wilk mit den Informationen zum Abbruch der Saison 2019/20 finden Sie hier

Sobald der SC Pirmasens wieder in normalem Umfang trainieren kann, werden wir dies hier veröffentlichen.

Erstellt am 09 Juli 2020 von Pascal Laag

Monatsblitz April 2020

Nach dem Schnellschachturnier im März wurde auch das Monatsblitz April online im virtuellen Turniersaal ausgetragen. Sieben Pirmasenser und eine Frankfurterin waren um 20 Uhr vor Ort, um das doppelrundige Turnier auszutragen, bei dem einige Partien einen doch eher überraschenden Ausgang nahmen.

Turniersieger wurden erneut Ansgar Barthel und Frank Scherer und heimsten sich so den Ruf der „Online-Spezialisten“ ein.

1.-2. Ansgar Barthel und Frank Scherer (10,5 Punkte)
3. Denis Clauer (9,5 Punkte)
4. Michael Müller (9 Punkte)
5. Bergit Brendel (7 Punkte)
6. Daniel Marhöfer (5,5 Punkte)
7.-8. Jan Raaphorst und Patric Bischoff (2 Punkte)

Erstellt am 03 Apr. 2020 von Michael Müller

Monats-Schnellschach März 2020

Da wegen der Corona-Krise der aktive Spielbetrieb im Verband und Verein ausgesetzt werden muss, traf man sich online auf dem Chessbase-Server, um das Monatsturnier im Schnellschach auszuspielen.
So konnte nach langer Auszeit auch wieder Frank Scherer teilnehmen, der das Turnier zusammen mit Ansgar Barthel gewann.

Die Endtabelle nach 5 Runden:
1.-2. Ansgar Barthel und Frank Scherer (4 Punkte)
3.-4. Jan Raaphorst und Michael Müller (3)
5. Daniel Marhöfer (1)
6. Patric Bischof (0)

Da nicht alle bisherigen Teilnehmer einverstanden waren, das Turnier für die Jahreswertung zu zählen, bleibt diese unverändert. Vorerst werden die Monatsturniere online gespielt. Sobald aber wieder ein aktiver Spielbetrieb möglich ist, wird natürlich wieder vor Ort auf der Ruhbank gespielt. Die Online-Turniere sind nur eine Notlösung und sollen auf keinen Fall zur Regel werden.

Erstellt am 20 März 2020 von Michael Müller

Spielbetrieb ausgesetzt - auch Spielabend und Monatsturniere entfallen

Der Schachbund Rheinland-Pfalz und der Pfälzische Schachbund haben den Spielbetrieb in ihren Ligen ausgesetzt. Ob und wann die letzten Runden der aktuellen Saison gespielt werden, ist noch unklar.
Auch der Pfälzische Schachkongress wird nicht zum geplanten Termin stattfinden.

Der SC Pirmasens setzt ebenfalls (fast vollständig, siehe unten) seinen vereinsinternen Spielbetrieb aus. Das bedeutet, dass zur Zeit kein Jugendtraining und Spielabend am Freitag stattfindet. Auch der reguläre Betrieb der Monatsturniere wird ausgesetzt.
Im Vergleich zu anderen Sportarten können Schachspieler aber auch von zu Hause aus gegeneinander Schach spielen. Zwar ist das nicht dasselbe wie direkt einem Gegner gegenüber zu sitzen, aber immerhin. Deswegen werden die Monatsturniere vorerst am üblichen Termin auf dem playchess.com-Server ausgetragen. Ein kostenloser Client kann hier heruntergeladen werden. Die Ergebnisse werden allerdings nicht in die Jahreswertung miteingerechnet.
Wer mitspielen möchte und weitere Informationen braucht, kann sich über die üblichen Kommunikationswege an Michael Müller wenden.

Erstellt am 17 März 2020 von Michael Müller

1. Rheinland-Pfalz-Liga: Entspannt

Entspannt konnte die erste Mannschaft ihr Heimspiel gegen den Tabellenvorletzten SC Heimbach-Weis/Neuwied II antreten.
Die Abstiegs- und Aufstiegsgespenster sind verjagt, und mit dem großen Raum in der Gersbacher Mehrzweckhalle stand uns auch wieder ausreichend Platz zur Verfügung.
Noch entspannter wurde es, als wir erfuhren, dass unsere Gäste nur mit sieben Spielern angereist waren und Ralf am ersten Brett erneut einen kampflosen Sieg geschenkt bekam. Etwas schade für Ralf, der gerne gegen IM Alfred Kertesz gespielt hätte, aber einen Punkt hatten wir damit schon mal.
Ein früher Sieg von Harald veranlasste Klaus, mit seinem Gegner remis zu vereinbaren, was uns einen komfortablen Vorsprung von 2,5:0,5 verschaffte.
Nach weiteren Siegen von Artur, Gerd, Frank und mir und einer Niederlage von Andreas, der in seiner geliebten Drachenvariante unter die Räder kam, lautete der Endstand 6,5:1,5 für Pirmasens.
Vor der letzten Runde gegen den TSV Schott Mainz II steht der SC Pirmasens mit 12:4 Mannschaftspunkten auf dem dritten Platz, während unsere Gäste vom SC Heimbach-Weis/Neuwied II noch die Chance haben, die Klasse im direkten Vergleich gegen den Tabellenletzten SC Landskrone zu halten. Man hat uns schon Revanche im nächsten Jahr angekündigt!
In die Oberliga aufsteigen wird wahrscheinlich die SG Speyer-Schwegenheim II, die ihren Vorsprung an der Tabellenspitze auf die Schachfreunde Mainz ausbauen konnte.

SC Pirmasens – SC Heimbach-Weis/Neuwied II 6,5:1,5
1. Appel, Ralf (GM) – Kertesz, Alfred (IM) 1:0 k
2. Barthel, Ansgar – Rutz, Errit 1:0
3. Yeganyan, Artur – Fink, Christian 1:0
4. Gnichtel, Gerd – Kaster, Jürgen 1:0
5. Stock, Andreas – Böhm, Jan-Heinrich 0:1
6. Scherer, Frank – Schnur, Edmund 1:0
7. Ludy, Klaus – Schreiner, Toni 0,5:0,5
8. Lares, Harald – Naumann, Tobias 1:0

zum Ergebnisdienst

Ob, und wenn ja wann die letzte Runde, welche ursprünglich als zentrale Runde in Gersbach geplant war, stattfinden wird, ist unklar.
Sars-CoV-2 lässt die (Schach-)Welt zur Zeit leider wenig entspannt aussehen.

Erstellt am 10 März 2020 von Ansgar Barthel

Monatsblitz März 2020

1. Ansgar Barthel und Artur Yeganyan – 16
3. Ulrich Siefert – 15,5
4. Andreas Stock – 15
5. Pascal Laag – 9,5
6. Daniel Marhöfer – 9
7. Michael Müller – 8,5
8. Edgar Mkrtchyan – 6,5
9. Harald Wolf – 6
10. Wolfgang Sauer – 5,5
11. Jan Raaphorst – 2,5

Erstellt am 09 März 2020 von Harald Wolf

Pirmasens IV ist Meister der Bezirksklasse West

Der SC Pirmasens IV hat bereits in der 8. Runde im Auswärtsspiel in Weilerbach den Aufstieg, bzw die Meisterschaft klar machen können. Deutlich in Unterzahl konnte sich der SCP mit 3,5:4,5 durchsetzen.

Im Vorhinein sah es zum ersten Mal in der laufenden Saison so aus, als ob die Pirmasenser tatsächlich eine Begegnung verlieren könnten – nachdem mit Marcel Raber und Nico Bischoff zwei unserer Stammspieler verhindert waren, erkrankte Harut Mkrtchyan kurzfristig. Durch die Grippe, welche zur Zeit umgeht, war es auch nicht möglich, auf die Schnelle noch Ersatz zu finden (Absagen sämtlicher Ersatzspieler, mit Ausnahme von Hannah Weiner)
Auf der Hinfahrt wurde schon grob gerechnet, wie es heute laufen müsse – man kam zum Entschluss, dass ein 4:4 zu sechst schon ein sehr starkes Ergebnis wäre und extrem viel gut laufen müsste. Man verwies darauf, dass auch die Konkurrenz beide Spiele gewinnen müsse und dass in der Schlussrunde ein Sieg auch zur Meisterschaft reiche. Doch der unglaublichen Geschichte vom Durchmarsch des SCP IV von der Kreisliga in die Bezirksliga wurde am Sonntag, den 08.03. 2020 ein weiteres Kapitel hinzugefügt.

Angekommen in Weilerbach wurden wir darauf aufmerksam gemacht, dass ein Handschlag wegen des umgehenden Corona- Virus, als nicht notwendig erachtet würde. Man begrüßte sich daher mit Ellenbogenschlägen, Kopfnicken oder ähnlichen Gestiken, was sicherlich etwas übertrieben erscheinen mag, sich jedoch an dem Empfehlunsschreiben zur Minimierung der Verbreitung des Coronavirus bei Schachveranstaltungen des DSB
orientiert.
Durch das Spiel in Unterzahl startete Abstiegskandidat Weilerbach mit einer 2:0 Führung.
Nach etwa 2 Stunden sah man jedoch bereits eine Tendenz, die für den SCP sprach:
Ausnahmslos auf allen Brettern standen die Pirmasenser etwas besser. Als erster konnte Axel Sprau seine gute Stellung in einen vollen Punkt verwandeln, nachdem der Gegner mit bereits einem Bauern weniger eine Kombination übersah, welche den direkten Verlust des Weilerbachers G. Westrich einleitete. Der Anschluss war geschafft. -> 2:1 für Weilerbach
Bereits in der Eröffnung konnte Ralf Henkel eine Figur gewinnen. In einem Sprichwort heißt es „Schlage niemals auf b7 – du könntest am nächsten Tag eine Treppe hinunterfallen“ (Anonymer FM). Der Gegner dachte nicht lange nach und hackte Ralfs Bauern auf b7 raus – die Folge war eine Springergabel, die für Ralf einen Turm gewonnen hätte – oder einen Läufer, wenn der Gegner sich für ein Opfer entscheiden würde. Der Weilerbacher J. Höh opferte – und ging sang und klanglos peu a peu unter.
-> 2:2 Ausgleich!
Miguels Gegner geriet früh in Zeitnot. Die Folge waren mehrere Ungenauigkeiten im Spiel von Miguels Gegner, die zu dem Verlust zweier Figuren, sowie infolgedessen zum Partieverlust. -> 2:3 Pirmasens führt plötzlich…
Lange Zeit sah es auch bei Hannah Weiner auf dem Brett gut aus. Hannah konnte früh einen Bauern gewinnen, verlor dabei jedoch zu viel Zeit. Nach knapp 20 Zügen hatte Hannah große zeitliche Probleme und ließ in ihrer Zeitnot eine Kombination des Gegners zu, wodurch dieser in Hannahs Königsstellung eindringen konnte. Die Partie ging leider verloren… -> 3:3 Ausgleich.
Sowohl Pascal als auch Edgar hatten zuletzt eine gute Stellung. Pascal hatte einen soliden Mehrbauern, Edgars hatte eine hervorragende Stellung, in der taktisch vieles möglich war. Leider verpatzte Pascal durch einen schlechten Turmzug seinen Vorteil und kam plötzlich in die Situation, dass die Partie womöglich sogar verloren ginge. Edgars und sein Gegner hatten gleichermaßen kaum noch Zeit übrig.
Pascals Gegner verpatzte seinen Vorteil jedoch, als er ein Schach zuließ, was den g- Bauern verlor. Die Partie war zu diesem Zeitpunkt wahrscheinlich remis, jedoch für beide Seiten nicht leicht zu spielen. Edgar konnte mit einer hübschen Kombination mit Türmen, Dame und Bauer seinen Gegner matt setzen, während Pascals Gegner auf das Ergebnis vom Brett nebenan wartete und nicht mehr zog -> 3:4 Führung für Pirmasens. Pascals Gegner musste in dem Endspiel schließlich einsehen, dass es keinen Weg gibt, noch zu gewinnen. Er akzeptierte das Remisangebot, welches zum Pirmasenser Sieg und der direkten Meisterschaft auf unserer Seite, sowie der Weilerbacher Niederlage und dem vermeintlichen Abstieg gereichte.

In der Schlussrunde, welche zentral in Dittweiler ausgerichtet wird, trifft der SC Pirmasens als sicherer Meister auf den sicheren Absteiger SC Königsland Wolfstein. Die Begegnung findet am 29.03. statt.

Es spielten: SC Weilerbach II – SC Pirmasens 1912 IV 3,5 : 4,5 BP 0:2 MP

1. Schmitt, Dieter – Mkrtchyan, Edgar 0 – 1
2. Westrich, Gunter – Sprau, Axel 0 – 1
3. Klausing, Holger – Laag, Pascal 1/2
4. Höh, Janik – Henkel, Ralf 0 – 1
5. Dockweiler, Stephan – Weiner, Hannah 1 – 0
6. Schmitt, Rainer – Scheibler, Miguel 0 – 1
7. Bischoff, Boris – „unbesetzt“ + : –
8. Höh, Markus – „unbesetzt“ + : –

Die Ergebnisse sind wie immer im Ergebnisdienst zu finden.

Erstellt am 08 März 2020 von Pascal Laag

Schnellturnier Februar 2020

1. Ansgar Barthel – 5
2. Ulrich Siefert – 4,5
3. Andreas Stock – 4
4. Artur Yeganyan und Edgar Mkrtchyan – 3,5
6. Michael Müller – 3
7. Pascal Laag – 2,5
8. Harald Wolf und Wolfgang Sauer – 2

Erstellt am 01 März 2020 von Harald Wolf

Busch-Krieg

Wilhelm Busch kommentiert eine Schachpartie (Aufgeschrieben von 0. Saegler)

1. e2-e4
Wer einsam ist, der hat es gut,
weil keiner da, der ihm was tut. (Der Einsame)

1. – - - d7-d5
Ha, drauf und dran! Du oder ich!
Jetzt heißt es, Alter, wehre dich! (Eine ängstliche Nacht)

2. e4-e5
Doch der brave Bauersmann
dachte: Wat geiht meck dat an! (Max und Moritz)

2. – - - e7-e6
Denn die inn’re Stimme spricht:
der Geschichte trau ich nicht. (Plisch und Plum)

3. d2-d4
Zum Kampf gerüstet und ganz nah,
so steh’n sie Aug‘ in Auge da. (Der Hahnenkampf)

3. – - - c7-c5
Schon kommt in froher Hast und Eile
der Bauer mit dem langen Beile. (Der Fuchs)

4. d4xc5
Da nahm der Bauer Rüppel
den dicken harten Knüppel! (Das Häschen)

4. – - - Lf8xc5
Gott sei Dank! Nun ist’s vorbei
mit der Übeltäterei! (Max und Moritz)

5. b2-b3
Sein Prinzip ist überhaupt:
was beliebt, ist auch erlaubt. (Julchen)

5. – - - f7-f6
Ein kleiner Teufel, bös und frech,
kommt aus der Hölle, schwarz wie Pech. (Schmied und Teufel)

6. e5xf6
Er sticht dem Untier schnelle
durch seine harte Pelle. (Maler Klecksel)

6. – - - Sg8xf6
Hopps ! Der Rappe springt und schnaupt,
hebt den Schwanz und senkt das Haupt. (Julchen)

7. Lc1-b2
Schnell eilt er fort und holt die Hacke,
daß er den schwarzen Wühler packe. (Der Maulwurf)

7. – - - 0 0
Weil ihm das aber lästig ist,
besinnt er sich auf eine List. (Der Bauer und das Kalb)

8. Lf1-d3
Die Spannung steigt, der Drang wird groß
Nur still! gebt acht! – gleich drückt er los! (Die Prise)

8. – - - Lc5-f2:+
Aber hier, wie überhaupt,
kommt es anders, als man glaubt. (Plisch und Plum)

9. Ke1xf2
Er faßt die arme Seele schnelle
und fährt mit ihr zum Schlund der Hölle. (Die fromme Helene)

9. – - - Sf6-e4+
Indessen kränkt ihn das nicht weiter,
ein Unglück stimmt ihn immer heiter. (Das Zahnweh)

10. Kf2-e3
Kaum hat mal einer ein bissel was,
gleich gibt es welche, die ärgert das. (Fipps, der Affe)

10. – - - Dd8-g5+
Unvermutet, wie zumeist,
kommt die Tante zugereist. (Julchen)

11. Ke3-e2
Und doch, trotz dieser Seelenleiden,
will keiner gern von hinnen scheiden. (Ich bin Papa)

11. – - - Tf8-f2+
Die zwei, die schau’n sich ins Gesicht,
der eine froh, der andre nicht. (Der Wurstdieb)

12. Ke2-e1
Wo er sich auch hinverfüge –
Angst verkläret seine Züge. (Herr und Frau Knopp)

12. – - - Dg5-e3+
Ein Freund von mir, der dieses sah,
der seufzte tief und rief: Ja, ja! (Ja, ja!)

13. Ld3-e2
Da sprach der König freudig:
„Wohlan, Herr Ritter schneidig!“ (Der kühne Ritter)

13. - Tf2-f1+
Aber wehe, wehe, wehe,
wenn ich auf das Ende sehe! (Max und Moritz)

14. Ke1xf1
Autsch! – Er schreit mit lautem Schalle
und sitzet in der Mausefalle. (Herr und Frau Knopp)

14. De3-f2 matt
Ach, daß der Mensch so häufig irrt,
und nie recht weiß, was kommen wird. (Dunkle Zukunft)

Aus: Schach-Echo 31 (1973) 7/3

Erstellt am 28 Feb. 2020 von Helmut Ortinau

11. Pfalzopen 2020

Mittlerweile gehört das Pfalzopen nicht nur zum festen Turnierkalender der Spieler des SC Pirmasens, auch die gemeinsame Anfahrt im 9-Sitzer-Bus ist inzwischen zum festen Ritual geworden. Mit dabei waren bei der 11. Auflage des Turniers in Neustadt an der Weinstraße im A-Turnier Andreas Stock und Michael Müller und die beiden Lautrer Ansgar Barthel und Harald Lares. Im B-Turnier traten Artur Yeganyan, Pascal Laag und Edgar Mkrtchyan an. Erste Schritte im C-Turnier wagte Elias Hällmeyer und auch für die ebenfalls im C-Turnier startende Dahnerin Elena Laag war noch ein Plätzchen frei.

A-Turnier

Nicht ganz so berauschend verlief das Turnier für Michael Müller: Mit anderthalb Punkten und Rückenschmerzen am Rosenmontag beendete er das Turnier schon nach sieben von neun Runden, nachdem er am Tag zuvor im „Raum der Schande“ (die Bretter 98 bis 112 wurden in einem separaten Klassenzimmer bespielt) auf harten, Lendenwirbel-peinigenden Holzstühlen verbringen musste.

Auch die anderen Pirmasenser A-Turnier-Spieler blieben gegen die starke Gegnerschaft leicht hinter den Erwartungen zurück: Ansgar Barthel und Andreas Stock sammelten jeweils 4 Punkte ein, Harald Lares holte 3,5 Punkte.

B-Turnier

Weitaus besser lief es für Artur Yeganyan im B-Turnier. Das ein oder andere Remis einstreuend erspielte er 5,5 Punkte aus sieben Partien, was für den 5. Platz im Gesamtklassement genügte und ihm eine Urkunde und einen gut gefüllten Umschlag einbrachte.
Pascal Laag holte 4 Punkte, der über den Turnierverlauf sehr unglückliche Edgar Mkrtchyan 3 Punkte.


Artur feiert mit Vettel-Faust bei der Siegerehrung

C-Turnier

Mit 4 Niederlagen begann das C-Turnier für den Jugendspieler Elias Hällmeyer. Doch Elias bewies Kampfgeist und dass er etwas aus den Niederlagen gelernt hatte und erkämpfte in allen drei verbleibenden Partien den vollen Punkt. Sehr lobenswert: Im Vergleich zu anderen, viel zu schnell spielenden Jugendlichen im C-Turnier machte Elias stets wohlüberlegte Züge bei sinnvoller Nutzung seiner Bedenkzeit und setzte zudem die Ergebnisse der Partieanalysen sofort in den folgenden Partien um. In den nächsten Jahren wird mit ihm viel weiter vorne in der Tabelle zu rechnen sein.
Elena Laag erspielte 2,5 Punkte.

Erstellt am 27 Feb. 2020 von Michael Müller