Zu dritt in Haßloch...

Stark ersatzgeschwächt ging die 2. Mannschaft des SC Pirmasens in das Kellerduell in Haßloch. Lediglich 3(!) Spieler aus der Stammmannschaft meldeten sich zu dem Einsatz, weshalb mit Harald Wolf, Jan Raaphorst (PS III), Edgar Mkrtchyan, Pascal Laag und Miguel Scheibler (PS IV) 5 Ersatzspieler sich auf die Reise machten und das unmögliche – den Punktgewinn in Haßloch – versuchten.
Ganz im Gegensatz zu uns waren die Haßlocher zum ersten mal in dieser Saison vollständig angetreten, was die Erwartungen der Pirmasenser noch stärker beschränkte.

Nach anderthalb Stunden Spielzeit geriet der SCP wie zu erwarten war in Rückstand: Am 6. Brett verlor Edgar Mkrtchyan in der Englischen Eröffnung mit schwarz etwas den Überblick und büßte Material und die Partie ein. ( 0:1)

Zu diesem Zeitpunkt sah die Sache für die Pirmasenser eigentlich gar nicht so schlecht aus: Helmut stand minimal besser, Daniel hatte eine Figur mehr, Klaus Ludy hatte zwar früh mit der Uhr zu kämpfen, bekam jedoch auch eine gute Stellung, Harald Wolf und Jan hielten gegen ihre stärkeren Gegner gut mit (ausgeglichen), Pascal spielte furioses Angriffsschach, ganz anders als sonst und Miguel erspielte sich einen positionellen Vorteil. Es könnte vielleicht reichen…

Die zweite Partie, die vorbei war, war die von Helmut. Nachdem er keine Fortsetzung für seinen geplanten Angriff mehr finden konnte, einigte er sich mit seiner Gegnerin auf ein Remis. (0,5: 1,5)

Plötzlich glich der SCP aus!
Pascal konnte sich in einem Eröffnungssystem, das er vor einer ganzen Weile in Dahn im Training gelernt hatte beweisen: Dem sogenannten Mad Dog – System (das übrigens auf der Seite des Kenilwort Chess Club behandelt wird, siehe Link)
Pascal spielte die riskante Variante mit dem Damenopfer für 3 Figuren und Tempo und bewies mit vielen taktischen Manövern, dass auch er Partien gewinnen kann (bislang 0 Siege für die 4. Mannschaft) Es stand 1,5 : 1,5!

Nun ging es für die Pirmasenser leider unglücklich weiter: Klaus Ludys Zeitnot stellte sich als „zu schwerwiegend“ heraus, sodass er seine Partie leider verloren geben musste. (1,5 : 2,5) , doch gab es mit Miguel und Daniel ja noch zwei Pirmasenser, die auf Sieg spielen konnten (bei Harald und Jan noch immer Ausgleich)…

Doch Miguel büßte eine Figur ein, kurz vor dem Endspiel. Miguel spielte mit den drei Bauern gegen die Figur, brachte aber die notwendige Konzentration nicht mehr auf, um noch einen Gewinnversuch zu unternehmen. Remis!
(2:3)

Nun gab auch Jan seine Partie in ausgeglichener Stellung und beidseitiger Zeitnot remis… (2,5:3,5)

Nach einem komplizierten Manöver bekam Haralds Gegner eine vorteilhafte Stellung: Der Turm brach auf der 2. Reihe ein (in der Königsstellung) und Harald musste Stück für Stück Material geben. Die daraus resultierende Stellung wäre für Harald nicht mehr zu halten gewesen (2,5 : 4,5)

Etwa zeitgleich verlor Daniel im Zuge eines starken Angriffs des Gegners seine Mehrfigur und musste mit Bauern weniger und schlechter Stellung (UND Zeitnot!) weiterspielen. Auch diese Partie ging verloren.

(2,5:5,5)

Kurios: Berechnet man die Ergebnisse der einzelnen Mannschaften, die am Sonntag gemischt als Pirmasens II antraten, so hat die IV. Mannschaft die beste Bilanz (1,5/3 = 50%) , die III. die zweitbeste Bilanz (0,5/2 = 25%) und die eigentlichen Leute aus der II. die schwächste Bilanz (0,5/3 = ca. 17%)
Daher kamen die 3 bei diesem Spiel vereinten Mannschaftsführer (Marhöfer, Wolf,H. , Laag) zu dem Schluss, dass in der neuen Saison die Teams irgendwie neu gemischt werden müssen…

Es spielten:

SC 1926 Haßloch – SC Pirmasens 1912 5,5 : 2,5 (2:0 MP)

1. Achatz, K. – Ortinau, Helmut 1/2: 1/2
2. Scholz, P. – Marhöfer, Daniel 1 – 0
3. Slany, R – Ludy, Klaus 1 – 0
4. Achatz, M. – Raaphorst, Jan 1/2: 1/2
5. Elbel, S. – Wolf, Harald 1 – 0
6. Rykeit, T. – Mkrtchyan, Edgar 1 – 0
7. Nunheim, F. – Laag, Pascal 0 – 1
8. Frambach, K. – Scheibler, Miguel 1/2: 1/2

Der SCP II spielt im nächsten Spiel auf der Ruhbank das zweite „Derby“ der Saison gegen den SK Zweibrücken aus. Ein Duell im direkten Abstiegskampf. Die 2. Mannschaft braucht dringend einen Sieg!

Erstellt am 03 Dez 2019 von Pascal Laag

Erster Punktverlust für 4. Mannschaft

Nachdem die 2. Mannschaft am Wochenende zuvor bei der TSG Mutterstadt unterlag (3,5:4,5), die 3. Mannschaft erneut ein Unentschieden abgab (4:4 gegen Kohlbachtal) und die 1. Mannschaft parallel zum Spiel der 4. mit 0,5 : 7,5 bei den Schachfreunden Mainz unter die Räder kam, musste auch die 4. sich mit einem Punkt in Hauptstuhl begnügen.

Die Pirmasenser trafen nicht in Bestbesetzung (es fehlte Spitzenbrett Bischoff) gegen unvollständige Hauptstuhler an. Unglücklich: Das Freilos traf Ralf Henkel, den wertungsstärksten Pirmasenser – dennoch war dies die 0:1 Führung des SCP.
Miguel stellte in besserer Stellung einzügig gegen einen schwächeren Gegner die Dame ein und verlor früh die Partie. (1:1)
Axel Sprau einigte sich mit seinem etwa gleichstarken Gegner in ausgeglichenem Mittelspiel auf ein Remis (1,5:1,5)
Die Pirmasenser bedenken wuchsen Stück für Stück. Marcels Partie stand schlecht, Thomas Raber schaffte es nicht, gegen einen (von der Zahl) schwächeren Gegner, einen Vorteil zu erspielen, Pascal übersah eine Gewinnkombination.
Nachdem Marcels Partie verloren und die von Thomas remis endete, lagen die Pirmasenser mit 2:3 hinten.
Als nächstes sollte sich Pascals Partie entscheiden: Pascal fand sich nachdem er die ganze Partie über deutlich besser stand plötzlich in einem ausgeglichenen Springerendspiel wieder. Nach einem Blackout stellte er einen Bauern ein – die Mannschaft war schon am zittern. Eine Niederlage an diesem Brett würde wohl die Mannschaftsniederlage bedeuten. Doch Pascal bewies Ruhe im Endspiel und hielt aufgrund eines Freibauern (Springer muss Bauer aufhalten) und anschließendem korrektem Springeropfer die Partie remis (2,5 : 3,5)
Auf das Ende von Pascals Partie folgte das Einsetzen von Blasmusik (der Musikverein Kindsbach hatte zeitgleich zur Partie Probe) und die Zeitnotphase.

Edgar hatte gegen den ebenfalls für Pirmasens spielenden Klemens Ranker einen schönen Angriff und eine Mehrfigur erspielt. Rankers Bemühungen genügten nicht, die Partie zu halten und Edgar fuhr am Spitzenbrett einen wichtigen Punkt ein.
Die letzte Partie spielte Harut. In beidseitig starker Zeitnot und schlechter Stellung seitens Harut, bot dieser remis an. Nach kurzem Zögern und einem Blick auf die Uhr nahm der Gegner dieses an.

Der SC Pirmasens IV ist mit dem 4:4 noch nicht aus dem Aufstiegsrennen raus, allerdings müssen in den nächsten Spielen Siege her – und wenn das gelingen sollte, dann wird es auf einen finalen Kampf gegen Thallichtenberg II hinauslaufen, wie letztes Jahr zwischen Pirmasens II und Thallichtenberg I.

Weiter geht’s für die „Vierte“ am 15.12. auf der Ruhbank. Es kommt der wertungsstarke SC Niederkirchen – von der Zahl einer der besten Vereine in der Bezirksklasse West.

Erstellt am 20 Nov 2019 von Pascal Laag

1. Rheinland-Pfalz-Liga: Pirmasens I gewinnt gegen Trier

Zur Zeit läuft es gut für den SC Pirmasens.
Auch die erste Mannschaft konnte ihre Erfolgsserie fortsetzen, diesmal gegen die SG Trier.
Nach drei schnellen Remisen von Gerd, Andreas und Harald erklärte mir Frank meine Verantwortung: „Du bist jetzt unser Weißbrett“.
Daniel erspielte gegen seinen noch sehr jungen Gegner einen Sieg und brachte die Mannschaft mit 2,5:1,5 in Führung.
Leider übersah Frank einen taktischen Trick, so dass Trier zum 2,5:2,5 ausgleichen konnte.
Alles hing nun von den ersten drei Brettern ab.
Ralf hatte einen Bauern mehr, aber Springerendspiele sind naturgemäß trickreich.
Ich musste mich mit einer Mehrfigur dem Ansturm auf meinen König erwehren.
Artur stand etwas gedrückt, aber es war nicht zu sehen, wie sein Gegner durchkommt.
Nachdem Ralfs Freibauer nicht mehr zu stoppen war, und ich sämtliches Angriffspotential abtauschen konnte, war der Kampf mit 4,5:2,5 bereits zu unseren Gunsten entschieden. Trotzdem versuchte Arturs Gegner noch lange Zeit, die Festung zu stürmen, aber wie schon in den beiden Runden zuvor bewies Artur gegen einen nominell stärkeren Gegner seine Zähigkeit und hielt remis.
Endergebnis 5:3 für Pirmasens.

Wie im Vorjahr steht der SC Pirmasens nach drei Runden mit 6:0 Punkten in der Tabelle weit vorne. Aber wie damals sieht es Frank nüchtern: „6 Mannschaftspunkte gegen den Abstieg haben wir schon mal“.

Unser nächster Gegner am 17. November sind die Schachfreunde aus Mainz.

SC Pirmasens 1912 – SG Trier 5-3
1. GM Appel, Ralf – FM Barzen, Pascal 1-0
2. Barthel, Ansgar – Carafizi, Vasile 1-0
3. Yeganyan, Artur – van der Valk, Niklas 1/2
4. Gnichtel, Gerd – Dany, Alexander 1/2
5. Scherer, Frank – Yankelevich, Michael 0-1
6. Stock, Andreas – Braun, Matthias 1/2
7. Rein, Daniel – Felten, Maximilian 1-0
8. Lares, Harald – Scholtes, Benedikt 1/2

zum Ergebnisdienst

Erstellt am 28 Okt 2019 von Ansgar Barthel

Pirmasens IV schlägt Rammelsbach knapp

In einer Nervenzerfetzenden Partie besiegte am 27.10. der Tabellenführer der Bezirksklasse West Pirmasens IV den Tabellendritten Rammelsbach mit 5 – 3. Somit hat die „Vierte“ weiter gute Chancen im Rennen um die Meisterschaft.

Schon vor der Begegnung warnte Mannschaftsführer Laag vor den Rammelsbachern, da diese einen insgesamt sehr starken Kader aufweisen können. Tatsächlich verliefen die Partien denkbar knapp.
Die erste Partie, die endete war das Spiel an Brett 7 zwischen Marcel Raber und Werner Exner. Marcel stand früh schlechter und büßte kurz vorm Endspiel mehrere Bauern ein. Exner zog im gewonnenen Endspiel sehr schnell und etwas zu selbstsicher: Nach einem Turmeinsteller ging die Partie sogar noch an Marcel, was dem SCP die frühe Führung brachte (1 – 0)
An Brett 3 spielte Axel Sprau gegen den DWZ- stärkeren Antonio Demuru. Axel erhielt in einer frühen Phase der Partie eine sehr gedrückte Stellung und bot nach der Führung durch Marcel Remis. Demuru willigte nach Überblicken der Bretter (An 2, 5, 6 und 8 stand der SCR besser, an 1 und 4 war es ausgeglichen) ein. (1,5 – 0,5)
An Brett 5 stellte Pascal gleich zweimal hintereinander einen Bauern ein und erhielt obendrein noch eine fürchterliche Stellung. Nachdem der Gegner Pascal aus dem Klammergriff entkommen ließ, bat dieser Remis an. Pascal willigte ein, als er erkannte, dass er in ein Figurenendspiel mit Bauer weniger gehen müsse, wenn er hier noch etwas holen wollte. (2 – 1)
Lange Zeit blieb der Stand von 2 – 1 stehen, dann brach die Zeitnotphase bei Ralf Henkel (Brett 4) an: Ralf entschied sich auf Empfehlung Pascals das Remisangebot seines Gegners abzulehnen und trotz Zeitnot weiter zu spielen. Nachdem Ralf einen Angriff durchsetzen konnte, der zunächst Matt drohte und anschließend Material gewann, gab sich der Gegner geschlagen. An Brett 6 und 8 schien die Lage nunmehr aussichtslos. Nico Bischoff an 1 hingegen hatte einen Mehrbauern und Edgar stand etwas schlechter…
Nach etwas mehr als zwanzig Zügen mit einem Bauern weniger verpatzte Hannah Weiner eine noch annehmbare Stellung. Hannah entschied sich dafür die Türme auf der E- Linie zu verdoppeln – ein sinnvoller Plan, sollte man meinen – jedoch fanden die Pirmasenser in der Analyse recht schnell einen Alternativplan, der zum Dauerschach geführt hätte. Nachdem dieses ausgelassen wurde und Hannah obendrein eine Dame einbüßte, ging diese Partie verloren. (3 – 2)
Die Zeitnot breitete sich weiter aus. An Brett 2 und 6 kamen die Brüder Edgar und Harut beide in die extreme Phase. Harut verlor in dieser Phase, nachdem er bereits eine Figur zurück war, noch mehr Material und musste sich letztlich seinem Gegner geschlagen geben. (3 – 3)
Ganz anders am zweiten Brett: Edgar, der die ganze Partie über schlechter stand, konnte seine Partie tatsächlich noch gewinnen, nachdem der Gegner sich in beidseitiger Zeitnot kurz vor dem 40. Zug veropferte. Als dann die 40 Züge gespielt waren und der Angriff nicht mehr aufrecht gehalten werden konnte, gab Edgars Gegner auf. (4 – 3)
Besonders spannend wurde die Partie von Nico Bischoff am Ende. Er wickelte in ein höchst kompliziertes Endspiel mit Mehrbauer ab. Nach zwei überstandenen Zeitnotphasen und über fünf Stunden Spieldauer besiegte Nico schließlich seinen Gegner und sorgte für den 5 – 3 Endstand.

Der SC Pirmasens IV und der SC Thallichtenberg II führen nun gemeinsam die Tabelle an. Am 17.11. spielt der SCP in Hauptstuhl; dem Verein, für den auch Klemens Ranker aus der dritten Pirmasenser Mannschaft spielt. Thallichtenberg hingegen fährt zum abstiegsgefährdeten SC Kaiserslautern Post.

Es spielten:

SC Pirmasens 1912 IV – SC Rammelsbach I

1. Nico Bischoff – Aschab Mustapaev 1 – 0
2. Edgar Mkrtchyan – Frank Dahl 1 – 0
3. Axel Sprau – Antonio Demuru 1/2
4. Ralf Henkel – Eric Sayer 1 – 0
5. Pascal Laag – Karl Heinz Bier 1/2
6. Harut Mkrtchyan – Herbert Gehrke 0 – 1
7. Marcel Raber – Werner Exner 1 – 0
8. Hannah Weiner – Albert Mann 0 – 1

Endergebnis: 5 – 3 BP ( 2 – 0 MP)

Erstellt am 27 Okt 2019 von Pascal Laag

6. Pirmasenser Nikolaus-Open

Der SC Pirmasens 1912 richtet in diesem Jahr am Samstag, dem 7. Dezember, die sechste Auflage seines Nikolaus-Schnellschach-Opens aus. Die Ausschreibung gibt es hier als PDF oder hier als JPEG:

Erstellt am 27 Okt 2019 von Michael Müller

Nachtrag:Monatsblitz August

Wegen Krankheit fiel unser Spielleiter Harald Wolf beim Monatsblitz August leider aus. Die 9 Teilnehmer schafften es zwar das Turnier (doppelrundig) zu spielen, die Dokumentation im Nachgang erwies sich jedoch als Hürde. Jetzt ist in den Untiefen des Schrankes im Spiellokal auf der Ruhbank die Kreuztabelle aufgetaucht, welche belegt, dass Ansgar Barthel dieses Turnier mit 13 Punkten für sich entschied. Auf den Plätzen folgten Andreas Stock mit 11,5 Punkten und Ulli Siefert mit 11 Punkten.

1. Ansgar Barthel (13 Punkte)
2. Andreas Stock (11,5 Punkte)
3. Ulli Siefert (11 Punkte)
4. Artur Yeganyan (10 Punkte)
5. Daniel Marhöfer (8 Punkte)
6. Harald Lares (7,5 Punkte)
7. Michael Müller (6,5 Punkte)
8. Wolfgang Sauer (3 Punkte)
9. Traugott Wolf (1,5 Punkte)

Jahreswertung nach dem August-Blitz:

aktuelle Jahreswertung vor dem November-Blitz:

Erstellt am 27 Okt 2019 von Michael Müller

Zwei Bezirksjugendeinzelmeister

Vergangenes Wochenende fand im Pirmasenser Mitmach-Museum „Dynamikum“ die Bezirksjugendeinzelmeisterschaft des Bezirk V statt.
Leider war der Andrang auf das von Michael Müller, Prof. Dr. Ludwig Peetz und Pascal Laag ausgerichtete Turnier in diesem Jahr nicht allzu groß: Nur 8 Jugendspieler fanden den Weg nach Pirmasens
Wie im Vorjahr setzte sich in der U18 Edgar Mkrtchyan vom SC Pirmasens durch. Während er im vorhergehenden Jahr noch starke Konkurrenz im Kampf um den Titel hatte, so konnte er mühelos 6 seiner 7 Partien gewinnen. Die siebte wäre mit Sicherheit auch zu gewinnen gewesen, jedoch entschied sich Edgar gegen ein weiteres Ausspielen und gab die Partie remis. Glückwunsch also an Edgar zum Titel.
In der U16 konnte Elena Laag vom SK Dahn sich gegen 5 ihrer Gegner durchsetzen, was neben einer deutlichen Verbesserung der DWZ zum Titel „Bezirksjugendeinzelmeister(in) U16“ und dem zweiten Platz in der Gesamtwertung reichte.
In der U14 erlangte erneut ein Pirmasenser den Titel: Elias Hällmeyer erspielte in seinem ersten Turnier 2,5 Punkte. Glückwunsch auch an Elias!
Die U12 war in diesem Turnier am stärksten vertreten. Hier siegte David Schwarz vom SK Zweibrücken mit starken 5 Punkten und dem mit Elena geteilten zweiten Platz in der Gesamtwertung.
Auch die U10 war erstmals seit langer Zeit wieder vertreten. Hier freute sich der junge William Stranz vom SC Fischbach über seinen ersten Schach-Pokal.

Festzuhalten bleibt, dass durch eine mangelnde Teilnahme der Jugendlichen die BJEM wohl auch in den folgenden Jahren ein gemeinsames Turnier ausspielen muss, wenn sie sich im Bezirk halten will.

Erstellt am 23 Okt 2019 von Pascal Laag

Saarland entscheidet Bezirksderby

—— Pressebericht von Pascal Laag, Pirmasenser Zeitung:

In der 1. Pfalzliga kam es am Sonntag zum ersten Derby dieser Saison für den SC Pirmasens II.
Die Schuhstädter waren zu Gast im Alten E-Werk beim Schachklub Dahn, welcher bislang mit zwei Siegen und der Tabellenführung optimal in die neue Saison gestartet war; dennoch versprach es ein enger Kampf zu werden.

An den meisten Brettern boten die Dahner recht früh ein unentschieden an. Die Ausgangslage für die Dahner mochte zwar angenehm sein, jedoch erwies sich der SK Dahn in den letzten Jahren öfters als gewollt als „Fahrstuhlmannschaft“ und würde wohl auch in dieser Saison gegen den Abstieg spielen; ein 4:4 würde den Dahnern daher absolut reichen.

Nachdem das Spitzenbrett mit der Begegnung Prof. Dr. Lehr gegen Ortinau früh tatsächlich remis gegeben wurde und auch Dr. Franz Schreiner und Daniel Marhöfer sich auf remis einigten stand es nach nur einer Stunde bereits 1:1. Plötzlich bekamen die Pirmasenser Oberwasser: Tobias Zengerle und Elias Friedrich, zwei Neuzugänge (Gastspieler) von GEMA St. Ingbert erspielten sich hervorragende Positionen und fuhren gegen Dieter Link und Manfred Engel volle Punkte ein. Der SCP führte somit bereits 3:1 und sowohl der Vorstand der Pirmasenser Michael Müller (gegen P. Zwick), als auch der Ex- Dahner Jugendspieler Pascal Laag (gegen C. Kehm) hatten einen Bauern mehr.
Nachdem Kehm eine nicht abwendbare Mattdrohung aufstellte, nutzte Laag ein Dauerschach aus, um die Partie sofort remis zu geben.
Da sowohl die Partien P. Zwick – Müller als auch J. Zwick – Dietzsch remis endeten wäre das Ergebnis Knöringer – Ludy nicht mehr allzu sehr ins Gewicht gefallen. Ludy gewann letztlich und sicherte somit den 2,5 : 5,5 Auswärtssieg der Pirmasenser.

Der SC Pirmasens zieht somit an Dahn vorbei und erobert den 3. Tabellenplatz. In der nächsten Runde kommt der neue Tabellenführer Mutterstadt nach Pirmasens, während Dahn zum Tabellenfünften Niederkirchen muss.

So spielten sie:

SK Dahn – SC Pirmasens 1912 II

1. Prof. Dr. Andreas Lehr – Helmut Ortinau 0.5: 0.5
2. Jonas Zwick – Herbert Dietzsch 0.5 : 0.5
3. Dieter Link – Tobias Zengerle 0 : 1
4. Peter Zwick – Michael Müller 0.5 : 0.5
5. Dr. Franz Schreiner – Daniel Marhöfer 0.5 : 0.5
6. Manfred Engel – Elias Friedrich 0 : 1
7. Klaus Knöringer – Klaus Ludy 0 : 1
8. Claus Kehm – Pascal Laag 0.5 : 0.5

Gesamtergebnis: 2,5 : 5,5 (0:2 MP)

Erstellt am 13 Okt 2019 von Pascal Laag

Bezirksturniere 2019

In der Saison 2019/2020 organisiert der SC Pirmasens 1912 im Bezirk V des Pfälzischen Schachbunds ab 26. Oktober 2019 die Bezirkseinzelmeisterschaft und am Wochenende 18.-20. Oktober 2019 die Bezirks-Jugendeinzelmeisterschaft im Pirmasenser Dynamikum

Erstellt am 08 Okt 2019 von Michael Müller

1. Heidelberger Schachherbst 2019

Vom 03. bis 06. Oktober 2019 fand erstmals das Heidelberger Schachherbst – Turnier statt. Ausgerichtet wurde das Turnier von „berndschessfactory“, der Schach-Firma des Frankenthalers Bernd Kühn.

In insgesamt sieben Runden stellten sich Daniel Marhöfer und Pascal Laag im A, sowie Miguel Scheibler und Jan Raaphorst im B- Turnier den hauptsächlich aus Baden und der Vorderpfalz stammenden Gegnern. Im Folgenden eine kurze Beschreibung der Partien.
Der Übersicht halber verzichtet der Autor darauf, jede einzelne Partie im Detail zu schildern und erlaubt sich, in manchen Runden nur ein oder zwei Partien anzusprechen….

03. 10. 2019 – Runde 1&2

Runde 1: Daniel : In der ersten Runde spielte Daniel gegen Stephen Kutzner. […]

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Erstellt am 08 Okt 2019 von Michael Müller

Pirmasens I und IV legen nach

Die Siege in Runde 1 waren anscheinend weder für das Pirmasenser Team aus der 1. Rheinland-Pfalz-Liga noch für das aus der Bezirksklasse West eine Eintagsfliege. Beide legten am zweiten Spieltag mit einem Sieg nach und eroberten die Tabellenspitze.

SK Ludwigshafen I – SC Pirmasens I 3:5

Im Auswärtskampf beim Dauerrivalen mussten wegen der Herbstferien und anstehender Uni-Klausuren drei Ersatzspieler aus der zweiten Mannschaft ans Brett. Während Herbert Dietzsch seine persönliche „englische Woche“ (es stehen in den nächsten Tagen Partien in der Senioren-Pfalzliga und der 1. Pfalzliga an) friedlich mit einem Remis begann, zeigte Amin Mohammed nach langer Pause, dass er richtig „Bock“ auf Schach hatte, gab großzügig einen Bauern am Damenflügel und startete dafür am Königsflügel den Großangriff auf die Rochadestellung. Da sein Gegner diese mit seinen unkoordinierten Figuren nicht mehr zusammenhalten vermochte, folgte bald das Matt. Einen weiteren Sieg steuerte am ersten Brett GM Ralf Appel bei, der überraschend auf Pirmasenser Seite auflaufen konnte. Sowohl Ansgar Barthel als auch Andreas Stock hielten trotz Minusbauer(n) in ihren Partien das Remis. Harald Lares spielte mit einer Dame, einem Turm und zwei Leichtfiguren gegen eine Unzahl von Figuren, allerdings stellte sein Gegner in höchst komplizierter Stellung in Zeitnot einen Turm ein und gab auf. Dadurch war der Mannschaftssieg klar und Michael Müllers Niederlage im Leichtfigurenendspiel mit Minusbauer spielte keine Rolle mehr. Am längsten kämpfte Artur Yeganyan, ebenfalls mit Minusbauer, aber seine Stellung hielt und die Partie endete remis.

Es spielten:
1. Stefan Johann – GM Ralf Appel 0:1
2. Reiner Junker – Ansgar Barthel 0,5:0,5
3. Yannick Kemper – Andreas Stock 0,5:0,5
4. Andreas Lambert – Artur Yeganyan 0,5:0,5
5. Karlheinz Esswein – Harald Lares 0:1
6. Horst Zielenksi – Herbert Dietzsch 0,5:0,5
7. Dieter Villing – Michael Müller 1:0
8. Wolfgang Vohmann – Amin Mohammed 0:1

zum Ergebnisdienst

SC Höheinöd I – SC Pirmasens IV 3,5:4,5

Da Marcel Raber seine Mitfahrgelegenheit verpasste, trat Pirmasens IV beim Tabellenführer nur zu siebt an. Die beiden Zweibrücker Gastspieler glichen die Unterzahl jedoch mehr als aus: Nico Bischoff hielt trotz Zeitnot im Turmendspiel am Spitzenbrett Remis. Ralf Henkel gewann seine Partie im Leichtfigurenendspiel. Axel Sprau behielt in seiner Partie mit Rochaden auf unterschiedlichen Seiten im Königsangriff mit Dame, Turm und Läufer die Oberhand und holte den vollen Punkt. Während Edgar Mkrtchyan gegen den ehemaligen Pirmasenser Jörg Weißmann im Endspiel mit Minusbauer keine Chance hatte, gewann sein Bruder Harut Mkrtchyan mit einem nicht aufzuhaltenden Freibauern seine Partie. In seinem ersten Mannschaftskampf hielt Elias Hällmeyer tapfer mit und brachte es auf über 40 Züge, ließ sich jedoch von dem schnellen Ziehen seines Gegners anstecken und machte so den ein oder anderen ungenauen Zug. Hannah Weiner landete an Brett 8 einen Start-Ziel-Sieg und strich den vollen Punkt ein.

Es spielten:
1. Andreas Busch – Nico Bischoff 0,5:0,5
2. Jörg Weißmann – Edgar Mkrtchyan 1:0
3. Bernd Schmitt – Ralf Henkel 0:1
4. Nina Busch – Axel Sprau 0:1
5. Thomas Renneis – Marcel Raber +:-
6. Manfred Hirche – Harut Mkrtchyan 0:1
7. Wolfgang Sauer – Elias Hällmeyer 1:0
8. Susanne Kathmann – Hannah Weiner 0:1

zum Ergebnisdienst

Erstellt am 06 Okt 2019 von Michael Müller

Blitzturnier Oktober 2019

Nach WFM Dr. Bergit Brendel im Schnellturnier September konnten wir jetzt schon wieder einen Titelträger begrüßen – CM Markus Müller vom SC Niedermohr Hütschenhausen. Den halben Punkt Rückstand auf Ansgar in der Vorrunde konnte er in der Rückrunde noch ausgleichen. Der Beigeordnete der Stadt Pirmasens – Denis Clauer – erreichte starke 15,5 Punkte und landete auf dem vierten Platz.
1. Ansgar Barthel und CM Markus Müller – 21
3. Andreas Stock – 18,5
4. Ulrich Siefert und Denis Clauer 15,5
6. Artur Yeganyan – 15
7. Amin Mohammed – 13
8. Michael Müller – 11
9. Patrik Bischof – 9,5
10. Wolfgang Sauer – 7
11. Edgar Mkrtchyan – 4,5
12. Harald Wolf – 3
13. Harutyun Mkrtchyan – 1,5

Erstellt am 06 Okt 2019 von Harald Wolf

Mackenbach I - Pirmasens III 3:5

Gleich in der ersten Runde der Bezirksliga gelang unserer Dritten ein Coup. Gleich 7 unserer Spieler mussten gegen DWZ-stärkere Gegner antreten – im Schnitt waren wir um 124 DWZ-Punkte unterlegen.
Die Verstärkung aus der Vierten – Edgar, Harut und Hannah – errangen dabei 2,5 Punkte.
1. Sascha Löwen – Michael Schaefer 1/2
2. Josef Knappik – Christian Sperling 1:0
3. Thomas Sourißeaux – Roland Kratz 1/2
4. Helmut Wörner – Klemens Ranker 0:1
5. Hans Janzer – Harald Wolf 1/2
6. Germa Wild – Edgar Mkrtchyan 1/2
7. Horst Brehmer – Harutyun Mkrtchyan 0:1
8. Karl Heinz Schröder – Hannah Weiner 0:1

Erstellt am 06 Okt 2019 von Harald Wolf

Schnellturnier September 2019

WFM Dr. Bergit Brendel (Frankfurt), Kai-Uwe Schmidt (Köln) und Elena Laag (Dahn) verstärkten dieses Turnier. Sie konnten aber auch nicht verhindern, dass die Pizzeria Luciano den geteilten Sieger stellte.
1 Ulrich Siefert und Andreas Stock – 4,5
3. Michael Müller und Kai-Uwe Schmidt – 4
5. Ansgar Barthel, WFM Dr. Bergit Brendel und Pascal Laag – 3,5
8. Daniel Marhöfer und Jan Raaphorst – 2,5
10. Harald Wolf – 2
11. Wolfgang Sauer – 1,5
12. Elena Laag – 0

Erstellt am 06 Okt 2019 von Harald Wolf

Nachtrag: Vierte Mannschaft besiegt Kaiserslautern

Die vierte Mannschaft des SC Pirmasens hat einen Sieg in der 1. Runde der Bezirksklasse West gegen den SC Kaiserslautern Post gefeiert. Mit einem knappen 4,5: 3,5 siegte der SCP, wobei das Ergebnis in beide Richtung hätte variieren können.

Die Pirmasenser in Führung brachte Hannah Weiner mit den weißen Steinen gegen die Holländische Verteidigung. Der Gegner kannte sich hierbei jedoch nicht sonderlich gut aus und büßte in der Eröffnung sofort Material ein. Hannahs Sieg gelang also aus der Eröffnung heraus. Die Partie dauerte nicht mal eine Stunde.

1 – 0

Lange Zeit sah es nach einem 2 – 0 für den SCP aus: Pascal Laag errang gegen seinen Gegner Waldemar Paul eine klar bessere Stellung. Nach einem Dameneinsteller in Folge einer Kombination brach die Partie jedoch bald zusammen. „Diese Niederlage war unnötig“ meint der Mannschaftsführer Laag zu der Partie…

1 – 1

Als nächstem gelang Axel Sprau ein Sieg am Spitzenbrett. Für Axel war es die erste gewonnene Partie seit April 2018 (!) und somit ein echter Befreiungsschlag für ihn.

2 -1

Marcel Raber büßte in seiner Partie zu viele Bauern ein. Sein Turmendspiel war – trotz einer Reihe von Versuchen, den Gegner trickreich noch matt zu setzen – nicht zu halten. Diese Partie ging verloren.

2 – 2

Passivspieler und Bezirksspielleiter Ralf Henkel feierte beim Saisonauftakt sein Debüt für die Pirmasenser mit einer souveränen Gewinnpartie gegen einen nominell schwächeren Gegner am dritten Brett.

3 – 2

Jetzt überschlugen sich die Ereignisse: Harut Mkrtchyan und Miguel Scheibler hatten einer materiell gleiche Stellung (Miguel stand positionell etwas besser), Edgar Mkrtchyan hatte einen Bauern weniger. Gleichzeitig endeten die Partien von Harut und Miguel: Harut vereinbarte ein Remis, während Miguels Gegner in Zeitnot einen Turm einstellte. Miguel gewann – der Sieg des SCP war perfekt.

4,5 – 2,5

Edgar konnte anschließend die Partie nicht mehr halten …

4,5 – 3,5

Für die vierte Mannschaft geht es in der zweiten Runde (06. 10.) ins Duell zum SC Höheinöd 1, der einzig anderen Mannschaft aus Bezirk V in dieser Liga.

Erstellt am 25 Sep 2019 von Pascal Laag

Monatsblitz September 2019

Weder die Straßensperrung wegen des Firmenlaufs im Rahmen des Pfälzerwald-Marathons, noch das gleichzeitige Fußball-Europameisterschafts-Qualifikationsspiel Deutschland gegen die Niederlande, konnten 12 unentwegte Schachspieler davon abhalten, am traditionsreichen Pirmasenser Monatsblitzturnier teilzunehmen- Die üblichen Verdächtigen (Ulli, Andreas und Ansgar) mischten das Turnier auf. Dem groß aufspielenden Bezirksligaspieler Traugott Wolf gebührt die Ehre, den Turniersieger als Einziger geschlagen zu haben.
1. Ulrich Siefert – 19
2. Andreas Stock – 18,5
3. Ansgar Barthel – 18
4. Pascal Laag – 13,5
5. Traugott Wolf – 12,5
6. Daniel Marhöfer und Michael Müller – 10,5
8. Harald Wolf – 9
9. Wolfgang Sauer – 8
10. Harutyun Mkrtchyan – 6,5
11.Wolfgang Bauert – 2,5
12. Miguel Scheibler – 0,5

Erstellt am 09 Sep 2019 von Harald Wolf

Überraschender Auftaktsieg

Die 2. Mannschaft des SC Pirmasens hat einen überraschenden Sieg zum 1. Spieltag der neuen Spielzeit in der 1. Pfalzliga beim SK Ludwigshafen II gefeiert.
Mit Harald Wolf und Pascal Laag rückten zwei Spieler aus niederklassigen Mannschaften nach, daher ging Ludwigshafen als Favorit in die Begegnung.

Bereits nach kurzer Zeit bemerkte Michael Müller einen Fehler, der dem Ludwigshafener Mannschaftskapitän unterlaufen ist. Demnach ist es nicht erlaubt, einen Spieler mehrere Positionen nach vorne zu tauschen, weshalb der SCP bereits vor der Begegnung in Führung lag.

Gekürzte Berichtsform:

An den vorderen Brettern gaben sich die Pirmasenser keine Blöße:

Helmut Ortinau gelang gegen den zahlenmäßig stärkeren Fidemeister Jochen Bruch ein Remis. Herbert Dietzsch gelang selbiges gegen Hans Kelchner.
An den Brettern 3 und 4 siegten die Pirmasenser sogar:
Tobias Zengerle, Passivspieler aus St. Ingbert erzielte für die Pirmasenser seinen ersten Sieg nach knapp vier Stunden Spieldauer.
Michael Müller am Nachbarbrett übersah zunächst früh eine Kombination, die eine Figur verloren hätte, die der Gegner aber für eine gekonnte Falle hielt und ausließ. Später gewann Michael mit genau dem selben Motiv auf der entgegengesetzten Seite selbst eine Figur, was zum Sieg reichte.
Auch Elias Friedrich von St. Ingbert gewann sein Debüt im Turmendspiel souverän.
Daniel Marhöfer verlor in besserer Stellung sein Figurenendspiel, nach ungünstigem Damentausch.
Harald Wolf büßte früh Material in Form eines Bauern ein. Die anschließende Partie kippte immer weiter, Bauer für Bauer wurde vom Gegner verspeist, bis Harald schließlich die Waffen streckte.
Pascal spielte gegen einen englischen Aufbau und fasste mit frühem La6? einen falschen Plan. Dieser Plan führte letztlich zum Bauernverlust und zum kompletten Zusammenbruch.

Jedoch wurden einige der verlorenen Partien wegen dem Patzer in der Aufstellung zugunsten des SCP gewertet, weshalb statt einem 4:4 unsere zweite die vollen zwei Mannschaftspunkte einfahren durfte.

Einzelergebnisse folgen.

Erstellt am 01 Sep 2019 von Pascal Laag

Schnellturnier August 2019

Nur 6 Spieler nahmen den Umweg – 2 Birken wurden beim SV Ruhbank gefällt – in Kauf, um das Schnellturnier mitzuspielen.
1. Ansgar Barthel – 4,5
2. Andreas Stock – 4
3. Ulrich Siefert – 3,5
4. Michael Müller, Harald Wolf und Miguel Scheibler – 1

Erstellt am 24 Aug 2019 von Harald Wolf

Schnellturnier Juli 2019

Ansgar übernahm mit seinem eindrucksvollen Sieg die Tabellenführung in der Jahreswertung. Dabei profitierte er auch von Andreas Abwesenheit, der ein Open in Tschechien vorzog.
1. Ansgar Barthel – 5,5
2. Harald Lares – 4,5
3. Daniel Marhöfer und Pascal Laag – 4
5. Harald Wolf – 3,5
6. Michael Müller – 3
7. Wolfgang Sauer – 2,5
8. Miguel Scheibler -2
9. Jan Raaphorst – 1
10. Thomas Günster – 0

Erstellt am 20 Jul 2019 von Harald Wolf

SBRP- Pokal 2019

Nachdem in der 1. Runde des SBRP-Mannschaftspokals die zweite Mannschaft des SC Pirmasens unglücklich beim SC Bann ausgeschieden war (Berliner Wertung!) musste am 14.07. im Viertelfinale des diesjährigen Pokalwettbewerbes die erste Mannschaft an die Bretter. Es ging direkt gegen einen der Favoriten; den SK Landau.
Schon im Vorfeld sah es für den Titelverteidiger PS schlecht aus. Nachdem aus den ersten beiden Mannschaften lediglich Harald Lares zusagte entschied sich Pokalspielleiter Jan Raaphorst dazu, Spieler aus der dritten und vierten Mannschaft aufzustellen. Der SC Pirmasens ging also als krasser Aussenseiter an allen Brettern in die Begegnung.

Am Spitzenbrett kämpfte Harald Lares gegen den mehrfachen Pfalzmeister FM Karl Jasmin Muranyi. Über weite Strecken sah die Partie auch gar nicht schlecht aus. Harald erspielte sich gegen den sehr schnell spielenden Muranyi einen Vorteil in Form eines Mehrbauern. Leider ging im Endspiel die Zeit von Harald zu neige… es folgte der Mehrbauer… und schließlich die Partie, nachdem Muranyi ein Bauerndurchbruch gelang.

Am zweiten Brett spielte Harald Wolf gegen Tobias Bärwinkel, der satte 711 DWZ Punkte mehr aufweisen konnte. Entsprechend verlief die Partie, auch wenn Harald tapfer zweieinhalb Stunden lang dagegen hielt.

Das dritte Brett wurde zuerst entschieden. Thomas Günster unterlag in der Pirc- Verteidigung einem starken Königsangriff des 600 Punkte stärkeren Adrian Karpa.
Karpa stürmte mit den Bauern auf dem Königsflügel auf Thomas Rochadestellung. Verstärkt durch Dame, Springer und Läufer musste Thomas erst einen Turm aufgeben und der Angriff war noch nicht vorbei.

Zuletzt spielte noch Pascal Laag gegen den immerhin 500 Punkte stärkeren Gerhard Silber. Aufs Brett kam eine Variante aus dem Skandinavischen, die Pascal in abgewandelter Form auf den deutschen Meisterschaften gelernt hatte.
Pascal entschied sich nachdem er Harald L. in besserer Stellung (Mehrbauer) sah, selbst einen Bauern zu opfern, da er dafür Angriffsspiel gegen den schwarzen Monarchen erhalten würde, was in vielen Varianten auch zum matt führen würde.
Bedauerlicherweise sah der Gegner das auch so und entschied sich dazu, nicht zu rochieren und den König stattdessen auf f7 zu parken. Der Angriff flachte mit der Zeit nach und nach ab. Erst nachdem ein zweiter Bauer geopfert würde wäre nochmal Feuer ins Spiel gekommen., doch beide Spieler waren mittlerweile in Zeitnot.
Unter diesen Umständen einigten sich die beiden auf remis in ausgeglichener Stellung.

Es spielten:

SK Landau – SC Pirmasens 3,5:0,5

1. FM Muranyi, Karl – Lares, Harald 1:0
2. Bärwinkel, Tobias – Wolf, Harald 1:0
3. Karpa, Adrian – Günster, Thomas 1:0
4. Silber, Gerhard – Laag, Pascal 0.5 : 0.5

Erstellt am 14 Jul 2019 von Pascal Laag

Blitzturnier Juli 2019

Einen Sahne Tag erwischte Andreas Stock gestern Abend.- lediglich Ansgar und Ulli konnten ihm ein Remis abringen. Wir begrüßen Miguel Scheibler bei unseren Turnieren – mangelnde Routine verhinderten ein besseres Abschneiden.
1. Andreas Stock – 11
2. Ansgar Barthel – 10
3. Ulrich Siefert und Daniel Rein – 9,5
5. Michael Müller – 9
6. Artur Yeganyan – 5,5
7. Daniel Marhöfer – 5
8. Patric Bischof und Harald Wolf – 4,5
10. Traugott Wolf – 3,5
11. Wolfgang Sauer – 2,5
12. Jan Raaphorst – 2
13. Miguel Scheibler -1,5

Erstellt am 06 Jul 2019 von Harald Wolf

Schnellturnier Juni 2019

Souveräner Start-Ziel-Sieg von Ansgar – nach 6 Siegen in den ersten 6 Runden lag er bereits uneinholbar an der Tabellenspitze. Ein kleines Wölkchen über diese Erfolgsbilanz legte Andreas nach hartem Kampf in der Schlussrunde.
1. Ansgar Barthel – 6,5
2. Andreas Stock und Ulrich Siefert – 5
4. Daniel Marhöfer – 4
5. Michael Müller – 3
6. Wolfgang Sauer, Harald Wolf und Jan Raaphorst – 1,5

Erstellt am 22 Jun 2019 von Harald Wolf

Icelandic Open 2019

Als Herbert und ich Ende November eine Einladung zum „Icelandic Open“ anlässlich des hundertjährigen Bestehens des Akureyri Chessclub bekamen, waren wir uns schnell einig, dass wir da mitspielen müssen.
Am bekannten Reykjavík-Open hatten wir schon einige Male teilgenommen, den hohen Norden Islands 60 km südlich des Polarkreises galt es schachlich und touristisch noch zu erforschen.
Zudem versprach der Termin Ende Mai besseres Wetter als wir es von Reykjavík im März bzw. April kannten.
Daniel, der 2017 in Reykjavík mit am Start war, wäre auch gerne wieder mitgekommen, leider kamen für ihn wichtige Verpflichtungen an der Uni dazwischen.

Mutig buchten wir ein Sparpreis-Ticket bei der Deutschen Bahn zum Frankfurter Flughafen. Vor drei Jahren hatten wir schlechte Erfahrungen gemacht, als ausgerechnet am Tag, an dem wir nach Reykjavík fliegen wollten, sämtliche Züge Richtung Mannheim und Frankfurt ausfielen. Glücklicherweise sind wir damals mit dem Auto noch rechtzeitig zum Flughafen gekommen. Diesmal, am Donnerstag den 23. Mai 2019, ließ uns die Bahn aber nicht im Stich, und unsere Züge waren pünktlich.

Hier klicken, um Ansgars epischen Bericht mit vielen weiteren Bildern weiterzulesen

Erstellt am 08 Jun 2019 von Michael Müller

Monatsblitz Juni 2019

Lediglich 3 Remisen gab es gestern Abend zu verzeichnen – bei allen war Amin beteiligt (2x gegen Harald, 1x gegen Michael).
1.Artur Yeganyan – 11
2. Amin Mohammed – 10,5
3. Ulrich Siefert – 9
4. Michael Müller – 8,5
5. Harald Wolf – 6
6. Edgar Mkrtchyan – 5
7. Wolfgang Sauer und Harutyun Mkrtchyan – 3

Erstellt am 08 Jun 2019 von Harald Wolf

Schnellturnier Mai 2019

Seriensieger Ansgar Barthel gewann dieses Turnier mit einem halben Punkt Vorsprung. Lediglich Pascal Laag in der ersten Runde, sowie Andreas Stock in der dritten, vermochten ihm jeweils ein Remis abzutrotzen.
1. Ansgar Barthel – 5
2. Andreas Stock – 4,5
3. Daniel Marhöfer und Ulrich Siefert – 3,5
5. Michael Müller – 3
6. Pascal Laag, Harald Wolf und Wolfgang Sauer – 2,5
9. Artur Yeganyan – 2
10. Elias Hällmeyer – 1

Erstellt am 19 Mai 2019 von Harald Wolf

Monatsblitz Mai 2019

Nur vier halbe Punkte gab Andreas in den 16 Partien des Blitzturniers im Wonnemonat Mai ab, was zum Platz an der Sonne genügte. Einen Punkt dahinter ging Ulli ins Ziel gefolgt von Artur und Michael auf dem geteilten dritten Platz. Der mathematisch interessierte Autor fragt sich beim Blick auf die Jahreswertung indes, ob es Paul weiterhin gelingen wird, die Kreiszahl Pi durch seine Ergebnisse darzustellen. Danke an Daniel Marhöfer, welcher den erkrankten Spielleiter Harald Wolf würdevoll vertrat.

1. Andreas Stock (14 Punkte)
2. Ulli Siefert (13)
3. Artur Yeganyan und Michael Müller (10,5)
5. Daniel Marhöfer (8,5)
6. Edgar Mkrtchyan (5,5)
7. Paul Ebelshäuser (4,5)
8. Harut Mkrtchyan (4)
9. Wolfgang Sauer (1,5)

Erstellt am 07 Mai 2019 von Michael Müller

Jahresrückblick Ligabetrieb Saison 2018/2019

Eine insgesamt sehr erfolgreiche Saison 2018/2019 ist im Ligabetrieb für den SC Pirmasens diesen Sonntag zu Ende gegangen. 4 Mannschaften stellte der Verein in dieser Saison, davon eine in der 1. Rheinland-Pfalz-Liga, eine in der 2. Pfalzliga, eine in der Bezirksliga West und eine in der Kreisliga Bezirk V.

Mit drei Siegen zu Saisonauftakt gestartet legte unsere „Erste“ in dieser Saison einen Traumstart hin. Nach drei Spielen stand der SCP gar auf dem ersten Tabellenrang; doch die Euphorie war gemischt. Noch in der vorigen Saison schaffte man es nur knapp, dem Abstieg zu umgehen, weshalb Mannschaftskapitän Frank Scherer sagte, dass dies in erster Linie schon mal sichere Punkte gegen den Abstieg seien. Diese Weisheit schien sich zunächst zu bewahrheiten -vier der fünf kommenden Spiele gingen verloren, einmal gelang der Mannschaft ein 4:4. Dennoch hatte man nach dem Schlussrundensieg gegen Ludwigshafen mit Abstieg nicht wirklich etwas zu tun: Mit 9:9 Punkten sicherte sich der SCP den 4. Tabellenplatz hinter Meister Heidesheim, Schott Mainz II und Ludwigshafen. Mission Klassenerhalt erfolgreich und souverän über die Bühne gebracht.

Noch erfreulicher war das Abschneiden der 2. Mannschaft des SC Pirmasens: 9 Mal trat die Mannschaft an, 9 Mal gelang ein Sieg und somit der souveräne Titelgewinn in der 2. Pfalzliga. Ein Garant dieses Erfolgs war Artur Yeganyan, der gegen starke Gegner am Spitzenbrett nicht eine Partie verloren geben musste. „Top-Scorer“ des Teams waren Michael Müller und Herbert Dietzsch, die mit 6,5/8 bzw 6/8 sich unter die Top 10 der 2. Pfalzliga spielten. Die zweite Mannschaft steht somit nach dem Abstieg in der Saison 2017/18 in der Saison 2019/20 wieder in der 1. Pfalzliga. Auch hier: Ziel souverän nach Hause gefahren.

Nicht ganz so erfolgreich wie die beiden ersten Mannschaften war die 3. Mannschaft in dieser Saison: Mit einer Bilanz von 8:10 Mannschaftspunkten rangierte die Mannschaft um Mannschaftsführer Harald Wolf auf dem 8. Tabellenplatz, was jedoch für das gesetzte Ziel der 3. Mannschaft – den Klassenerhalt – völlig ausreichte. Etwas überraschend kam, dass in der Bezirksliga wohl nur eine Mannschaft absteigt, dies war lange Zeit Sorge der Mannschaft gewesen. Viele Ergebnisse waren zudem sehr knapp, was auch das Tabellenbild in dieser Spielklasse zeigt. Lediglich einen Mannschaftspunkt trennen die Plätze 4-8. Womöglich kann langfristig vom Wiederaufstieg der 3. Mannschaft in die 2. Pfalzliga geträumt werden…

Und schließlich die 4. Mannschaft. Mal lief es – mal lief es nicht. Während man in der Liga sich oftmals schwer tat, gelang der Kreisliga-Mannschaft des SC Pirmasens in dieser Saison wieder der Gewinn der Kreisliga-Mannschaftspokalmeisterschaft. Das Ziel Titel wurde in dieser Saison nicht zuletzt dadurch nicht erreicht, dass die Spitzenbretter in höheren Klassen aushelfen mussten und die 4. Mannschaft in der Liga oftmals nicht vollständig antreten konnte oder eine ersatzgeschwächte Mannschaft aufstellen musste. Dennoch war es auch für unsere Jugendmannschaft in der Kreisliga eine lehrreiche und (in Anbetracht des Pokalsiegs) nicht wenig erfolgreiche Saison. Möglicherweise kann vom Titelgewinn in der Kreisliga schon in der kommenden Saison geträumt werden, sollten denn die Termine etwas angenehmer fallen als diese Saison.

Erstellt am 03 Mai 2019 von Pascal Laag

Schachkongress 2019

Der Schachkongress 2019 war aufgrund einer ungünstigen Lage (Birkenfeld), vieler Turniere, die parallel liefen (GRENKE Open Karlsruhe, Rheinland-Pfalzmeisterschaft der Jugend in Bad Ems) und den blöd gelegenen Ferien (ab Gründonnnerstag!) nur schwach besetzt. Dennoch nahmen insgesamt 7 Pirmasenser die Fahrt nach Birkenfeld auf sich um am diesjährigen Wettbewerb teilzunehmen.
Am höchsten startete Artur Yeganyan, der als Nachrücker im MTB teilnehmen durfte. Artur tat sich beim starken Teilnehmerfeld lange schwer. Erst in der letzten Runde konnte er eine Partie gewinnen (gegen Andreas Schwarz von Turm Kandel). Am Ende standen immerhin 2 Punkte in 8 Partien. Hätte schlechter laufen können.
Im MAT starteten Daniel Marhöfer [MAT I], Amin Mohammed und Pascal Laag [beide MAT II]. Daniel Marhöfer startete mit 3 Partien aus 4 Runden mit einer starken Bilanz und sicherte sich so kurzfristig sogar die Führung im MAT I; leider konnte er freitags nicht teilnehmen, verpasste 2 Runden und wurde disqualifiziert.
Amin Mohammed startete ebenfalls mit einer sehr guten Bilanz. Er erzielte in den ersten 6 Runden 4,5 Punkte. Da allerdings in den letzten 3 Runden lediglich noch ein halber Punkt dazukam wurde es nichts mit dem Turniersieg.
Da insgesamt nicht viele Spieler dabei waren, durfte Pascal Laag erstmals am MAT teilnehmen. Für einen ersten „Gehversuch“ in einem solchen Turnier lief es gar nicht schlecht: 3,5 Punkte aus 9 Runden stand am Ende des Turniers, sowie ein 8. Platz und eine Gewinnpartie gegen den stärksten Spieler des Teilnehmerfeldes.

In den Hauptturnieren II , III und IV traten mit Jürgen Anton, Harald Wolf und Edgar Mkrtchyan drei weitere Pirmasenser an. Edgar Mkrtchyan spielte zunächst ein tolles Turnier – bis er in Runde 5 nach einem groben Fehler eine Partie gegen den späteren Turniersieger (Wolfgang Pfeiffer, Niedermohr-Hütschenhausen) verlor. Nachmittags passte dann gar nichts mehr zusammen. Letztlich lautete das Resultat 4/7.
Harald Wolf räumte mit gleich vielen Punkten gar einen Ratingpreis ab, nachdem er in der letzten Runde gegen den Turniersieger im Hauptturnier III (Christian Hoffmann, Ramstein-Miesenbach) ein Remis erzielen konnte.
Im Hauptturnier II erzielte Jürgen Anton 3 Punkte und Rang 9.

Im Schnellschach-Turnier erzielten Andreas Stock (im A-Turnier) und Michael Müller (im B Turnier) starke Ergebnisse. Andreas wurde 8. Michael 4.

Am letzten Turniertag traten 2 Pirmasenser Mannschaften zum Mannschaftsblitz an. Pirmasens I und Pirmasens II erzielten je 16 Mannschaftspunkte, die erste einige wenige Brettpunkte mehr. Bester Spieler war hier Andreas Stock (Pirmasens II) , der nur 3 Punkte liegen ließ.

Im kommenden Jahr findet der Schachkongress beim SV Kohlbachtal statt.

Erstellt am 29 Apr 2019 von Pascal Laag

Schnellturnier April 2019

Remiskönig wurde diesmal Harald Wolf mit 4 Unentschieden in 7 Runden – reichte immerhin für den 6. Platz.
1. Andreas Stock und Ansgar Barthel – 6
3. Ulrich Siefert – 5,5
4. Daniel Marhöfer und Paul Ebelshäuser – 3
6. Harald Wolf – 2
7. Wolfgang Sauer – 1,5
8. Jan Raaphorst – 1

Erstellt am 08 Apr 2019 von Harald Wolf

Pirmasens III siegt, Restsorgen bleiben...

Mit 4,5:3,5 hat der SC Pirmasens III das letzte Spiel der Saison 2018/2019 gegen den SV Fischbach (bei Hochspeyer) gewonnen, somit endet die Saison für unsere „Dritte“ auf dem 8. Platz.

Die fast vollständig angetretenen Pirmasenser (Christian Sperling fehlte, für ihn spielte Jürgen Anton) gingen früh durch letztgenannten und Roland Kratz mit 2:0 in Führung. Gleichzeitig zeichnete sich bei Michael Schaefer ein früher Sieg gegen den 400 DWZ schwächeren Jürgen Kühle ab. (Mehrfigur). An den anderen Brettern jedoch ging es knapper zu:
An Brett 4 erreichte Axel Sprau mit einem Springeropfer einen schönen Königsangriff. Allerdings schaffte es der Gegner durch eine Ungenauigkeit von Axel die angreifenden Figuren zu tauschen. Axel hatte im Endspiel schließlich die Figur weniger und gab auf (2:1)
Am Spitzenbrett bekam es Pascal Laag einmal mehr mit einem 2000(+)er zu tun, wobei die Partie zumindest von außen hin- äußerst knapp war. Er wählte als Eröffnung das etwas ungewöhnliche Ponziani-Gambit und erreichte nach 10 Zügen eine eigentlich vorteilhafte Stellung. Nach einem Generalabtausch überließ er jedoch dem Gegner das Läuferpaar. Letztlich wurde, trotz materieller Gleichheit und keinem wirklichen Angriff des Gegners, Pascals schlecht entwickelter Damenflügel (der Turm auf a1 kam erst nach 20 Zügen aus der Ecke) diesem zum Verhängnis. (2:2)
Mittlerweile hatte Michael Schaefers Gegner aufgegeben, nachdem Michael auch noch einen vollen Turm aufgesammelt hatte. (3:2)
Jan hatte nach 20 Zügen noch verhältnismäßig viel Zeit übrig (fast 50 Minuten), allerdings war die Stellung diesmal nicht so toll. Nach einem starken Angriff des Gegners benötigte Jan viel Zeit und geriet, wie so oft diese Saison, in Zeitnot. Hier ging diese Partie ebenfalls verloren. (3:3)
Ebenfalls durch die Zeitnotphase entschied sich Traugotts Partie. Sein junger Gegner hatte bereits nach 20 Zügen fast vollständig seine Zeit aufgebraucht. Traugott spielte ganz gelassen weiter und wartete auf Fehler des Gegners. Die kamen auch. Sieg und 1. Mannschaftspunkt für Pirmasens. (4:3)
Schließlich konnte Harald Wolf, der lange Zeit ziemlich unter Druck stand ein Remis erzielen, womit der Pirmasenser Sieg komplett war. (4.5:3.5)

Der SC Pirmasens 3 hat in dieser Saison eine Bilanz von 8:10 Mannschaftspunkten erzielt. Eigentlich eine solide Leistung, dennoch reichte sie nur zum 8. Platz aufgrund der schlechtesten Brettpunktanzahl.
Da die Vergangenheit bereits gezeigt hat, dass auch mal 3 Mannschaften in einer Liga absteigen können, ist der Klassenerhalt des SCP III zwar nicht 100% festzustellen, wenn man jedoch die Ligen darüber anschaut, dann stellt man fest: Eigentlich sollte es für uns reichen. Absteiger aus der Bezirksliga West sind der SV Fischbach und der SC Bann II. Meister wurde der SC Ramstein-Miesenbach II vor Enkenbach.

Es spielten:

SV Fischbach – SC Pirmasens 1912 III 3.5 : 4.5

Klein, Joachim – Laag, Pascal 1:0
Schulz, Werner – Raaphorst, Jan 1:0
Kühle, Jürgen – Schaefer, Michael 0:1
Schäfer, Peter – Sprau, Axel 1:0
Helf, Alexander – Kratz, Roland 0:1
Stritzke, Kai Udo – Wolf, Harald 0.5 : 0.5
Fauss, Markus – Wolf, Traugott 0:1
Müller, Bernd – Anton, Jürgen 0:1

Die Dritte Mannschaft freut sich auf die Saison 2019/2020 und geht somit in die Sommerpause.

Erstellt am 07 Apr 2019 von Pascal Laag