Schnellturnier November 2018

Zum letzten regulären Monatsturnier des Jahres 2018 pilgerten 8 mehr oder weniger begeisterte Spieler, um im sportlichen Wettkampf, Mann gegen Mann, den Sieger zu ermitteln. Dies ist Ulli gelungen, der ungeschlagen – 2 Remis gegen Klaus und Harald – den groß aufspielenden Daniel (Niederlage gegen Ulli, Remis gegen Klaus) mit 0,5 Punkten Vorsprung auf den zweiten Platz verwies. Zwischendurch informierte Wolfgang jeden Teilnehmer über die Zwischenstände in Rotterdam, ob es jemanden interessierte oder auch nicht – ehrlich gesagt, es interessierte niemanden wirklich. Für die Statistikliebhaber hier noch weitere Informationen (zum Schnellturnier auf der Ruhbank):
1. Ulrich Siefert – 6
2. Daniel Marhöfer – 5,5
3. Klaus Diehl – 4,5
4. Paul Ebelshäuser – 3,5
5. Artur Yeganyan – 3
6. Jan Raaphorst und Harald Wolf – 2
8. Wolfgang Sauer – 1,5

Erstellt am 17 Nov 2018 von Harald Wolf

Pirmasens III - Lauterecken I 4:4

Tag der Wölfe auf der Ruhbank – erst siegte Traugott kampflos und Harald überspielte seinen Gegner und markierte die 1,5:0,5-Führung. Gegen Ende – beim Stand von 4:2 – kämpften noch Jan und Thomas um den Mannschaftssieg, mussten sich aber leider den höher eingeschätzten Gegnern geschlagen geben.
1. Jan Raaphorst – Dr. Thomas Seibel 0:1
2. Michael Schaefer – Dr. Thorsten Hupprich 1/2
3. Axel Sprau – Willi Klein 1/2
4. Harald Wolf – Winfried Gillmann 1:0
5. Roland Kratz – Valeri Stark 1/2
6. Traugott Wolf – Mike Hulla +/-
7. Thomas Günster – Julian Breit 0:1
8. Jürgen Anton – Martin Köhler 1/2

Erstellt am 12 Nov 2018 von Harald Wolf

Kreisliga-Team erreicht Pokalfinale!

Die vierte Mannschaft des SC Pirmasens hat bei der dritten Mannschaft des Schachclub Höheinöd im Halbfinale des Kreisliga-Pokalwettbewerbs gewonnen und hat somit das Finale erreicht.

Höheinöd III trat stark ersatzgeschwächt an, was die Pirmasenser für sich zu nutzen wussten: Bereits nach anderthalb Stunden gelang Hannah Weiner am vierten Brett in der italienischen Partie ein Sieg, nachdem der Gegner sich in der Eröffnung etwas verkalkulierte und sie bereits nach wenigen Zügen eine bessere Stellung auf dem Brett erreichte. Nachdem auch Harut Mkrtchyan gegen seinen schwächeren Gegner einen Sieg einfahren konnte, sah es für die vierte Bereits sehr gut aus.
Auch „Rückkehrer“ Marcel Raber gelang kurz darauf ein Schwarzsieg in der Pirc-Verteidigung. Für Marcel war es das erste Spiel seit (fast) drei Jahren für den SCP. Damit war der Sieg bereits auf Seiten der Pirmasenser, sodass Edgar Mkrtchyan am Spitzenbrett sich ohne Konsequenzen mit seinem Gegner auf remis einigen konnte.

Gesamtergebnis: SC Höheinöd III – SC Pirmasens 1912 IV ½ : 3 ½

Brett 1: Sema, Gerhard – Mkrtchyan, Edgar ½:½
Brett 2: Förster, Thilo – Mkrtchyan, Harut 0:1
Brett 3: Eigenbrod, Uli – Raber, Marcel 0:1
Brett 4: Jost, Alexander – Weiner, Hannah 0:1

Im Pokalfinale trifft dann der SC Pirmasens IV auf die zweite Mannschaft des SK Zweibrücken. Dieser ist der Vorjahressieger des Pokalwettbewerbs.

Wir wünschen unserer vierten viel Erfolg!

Erstellt am 11 Nov 2018 von Pascal Laag

5. Nikolaus-Open am 08. Dezember

Zum fünften Mal veranstaltet der SC Pirmasens sein alljährliches Schnellschach-Open im Dezember. Wie in den Vorjahren gibt es wieder einen prall gefüllten Preisfond.

Die Ausschreibung gibt es hier als PDF-Datei zum Download .

Erstellt am 07 Nov 2018 von Michael Müller

Kreisliga Team empfängt Spitzenreiter

Am Sonntag musste sich die ersatzgeschwächte vierte Mannschaft des SC Pirmasens zu Hause gegen Tabellenführer SC Höheinöd II behaupten.
Die vierte trat ohne Edgar Mkrtchyan an, da dieser zeitgleich beim Nibelungen-Open in Worms teilnahm. So nahmen Deborah, Harut, Hannah und Moritz das Spiel gegen die bislang ungeschlagenen und durch Spieler aus der 2. Pfalzliga (SC Fehrbach) verstärkten Höheinöder auf.

Am Spitzenbrett traf Deborah auf Mathias Jennewein (knapp 1600 DWZ). Bereits früh büßte sie eine Leichtfigur bei einem Angriffsversuch ein. Das Endspiel war danach nicht mehr zu halten und sie musste die Partie verloen geben.
An Brett zwei bekam es Harut mit dem ebenfalls Fehrbacher Spieler Michael Dannat zu tun. Der Gegner bekam deutlichen Entwicklungsvorsprung. Hiernach geriet Harut in ein deutlich schlechteres Bauernendspiel. Der junge Armenier musste somit seine erste Niederlage in der neuen Spielzeit (in Liga und Pokal !) hinnehmen.
Am dritten Brett traf Hannah Weiner auf Klaus Luwitzi. Auch an diesem Brett gewannen die Höheinöder die Partie, womit die Begegnung bereits entschieden war.
Lediglich Moritz gelang es, seine Partie gegen Detlef Weigel zu gewinnen, jedoch war seine Stellung eigentlich auch verloren gewesen. Der Gegner jedoch fasste vorschnell eine Figur an und Moritz reklamierte „berührt – geführt“ , wonach der Höheinöder einen Turm verlor und kurze Zeit später die Partie auch aufgeben konnte.

Der SC Pirmasens unterlag also mit 1:3 und gastiert am 02.12. beim SC Höheinöd IV.

Es spielten:

SC Pirmasens 1912 IV – SC Höheinöd II 1-3

Geis, Deborah – Jennewein, Mathias 0 – 1
Mkrtchyan, Harut – Dannat, Michael 0 – 1
Weiner, Hannah – Luwitzi, Klaus 0 – 1
Stein, Moritz – Weigel, Detlef 1 – 0

Erstellt am 05 Nov 2018 von Pascal Laag

14. Wormser Nibelungen-Open

Etwa drei Stunden Fahrzeit (Hin und Rück-) nahmen mit Edgar Mkrtchyan, Daniel Rein, Artur Yeganyan, Pascal Laag und Daniel Marhöfer 5 junge Pirmasenser Spieler täglich auf sich, um am 14. Nibelugen-Open in Worms teilzunehmen.

Kurzfristig wurde das Spiellokal aufgrund einer Veranstaltung von der Stadt Worms (Wahlen!) verlegt, sodass es im Vorfeld des Turnieres zu einigen organisatorischen Schwierigkeiten (wie dem Mangel an Parkplätzen, dem Kontaktieren von Spielern über den Wechsel des Veranstaltungsortes oder gar Stornierungen von Unterkünften von etwas weiter angereisten Spielern) kam, was sich auch am späten Turnierbeginn (11:20, geplant war 10:00) wiederspiegelte.

Mit Daniel R. und Daniel M. war der SCP mit 2 Spielern im A-Turnier, mir Artur, Edgar und Pascal mit 3 Spielern im B-Turnier vertreten. Bereits im Vorfeld zeichnete sich Artur als Mitfavorit um den Turniersieg ab (Setzlistenplatz 2), Pascal errechnete sich Chancen auf den Jugendpreis (Setzliste 21.)

Hier klicken, um den Kurzbericht aller Runden von Pascal Laag weiterzulesen

Erstellt am 04 Nov 2018 von Michael Müller

Monatsblitz November 2018

Das quantitativ durch das Nibelungen-Open abgespeckte Turnier wurde nichtsdestotrotz unter den üblichen Verdächtigen entschieden. Ansgar hatte mal wieder die Nase vorn. Hier das Endergebnis:
1. Ansgar Barthel – 13
2. Ulrich Siefert – 12
3. Andreas Stock – 11
4. Abdirahman Mohammed – 8
5. Traugott Wolf – 7
6. Jan Raaphorst und Wolfgang Sauer 6,5
8. Harald Wolf – 5,5
9. Paul Ebelshäuser – 2,5

Erstellt am 03 Nov 2018 von Harald Wolf

1. Rheinland-Pfalz-Liga: Pirmasens verteidigt die Tabellenführung

Als unerwarteter Tabellenführer trat unsere Erste am letzten Sonntag gegen den Aufsteiger und Tabellendritten SC Landskrone an. Wir hatten diesmal die Ehre, in der Gersbacher Mehrzweckhalle direkt neben der ebenfalls dort stattfindenden Oberbürgermeisterwahl spielen zu dürfen. Kurz vor Spielbeginn stellte sich heraus, dass die zur Verfügung stehenden Uhren nicht für den in der Rheinland-Pfalz-Liga erforderlichen Bedenkzeitmodus geeignet waren. Schnell wurde der „Notdienst“ Daniel M. gerufen, der den Schlüssel für unser Vereinsheim auf der Ruhbank besaß. Während Daniel mit Düsentrieb und den „richtigen“ Uhren unterwegs war, entschuldigte sich Frank beim Gegner für die zu erwartende Verzögerung und erwähnte, dass es wegen der Oberbürgermeisterwahl zu organisatorischen Schwierigkeiten gekommen sei. Der Gegner nahm’s mit Humor und meinte, dass man vollstes Verständnis dafür habe, wenn die Schachuhren noch bei der Oberbürgermeisterwahl benötigt werden.

Zum eigentlichen Spiel sei hier schon mal verraten, dass der Verlauf diesmal – entgegen aller Prognosen – so einseitig war, dass es sich nicht lohnt, eine dramatische Note in Form einer chronologischen Berichterstattung hereinzubringen.
Die Partieverläufe gibt es diesmal schlicht und einfach in Brettreihenfolge.

Brett 1: Ralf hatte … [Zum Weiterlesen des Berichts von Ansgar Barthel hier klicken.]

Erstellt am 30 Okt 2018 von Ansgar Barthel

Kreisliga-Team verliert in Zweibrücken

Am zweiten Spieltag in der Kreisliga Bezirk V musste sich unsere vierte Mannschaft dem SK Zweibrücken II , einer der stärksten Mannschaften in der Liga mit 2½:1½ geschlagen geben.
Der SK Zweibrücken II ist eine Mannschaft, die sowohl die starken Spieler vom SK Zweibrücken II der Vorsaison, als auch die des letztjährigen Tabellenzweiten SK Zweibrücken III vereint, sodass unsere Mannschaft als Außenseiter in die Begegnung ging.

Bereits in der Eröffnung geriet Deborah Geis gegen Nico Hoffmann am Spitzenbrett in Bauernrückstand, konnte jedoch dennoch sich in ein Endspiel mit Läuferpaar gegen Turm und Springer retten. Das Endspiel ging jedoch leider verloren.
Etwas erfreulicher lief es am dritten Brett: Harut Mkrtchyan, der der einzige als (wenn auch leichter) Favorit in die Partie ging, konnte seine Partie im Endspiel durch „Rückholung der Dame“ gewinnen.
Edgar Mkrtchyan vereinbarte nach 4½ Stunden Spielzeit mit dem zahlenmäßig etwas stärkeren Peter Schwichow Remis.
Die Partie am vierten Brett ging nach 20 Zügen leider verloren.

Am 04.11. spielt die vierte gegen den Tabellenführer SC Höheinöd II – eine weitere schwierige Aufgabe

Es spielten:

SK Zweibrücken II – SC Pirmasens 1912 IV 2½:1½
1. Hoffmann, Nico – Geis, Deborah 1:0
2. Schwichow, Peter – Mkrtchyan, Edgar ½:½
3. Gab, Markus – Mkrtchyan, Harut 0:1
4. Sax, Wolfgang – Weiner, Hannah 1:0

Erstellt am 21 Okt 2018 von Pascal Laag

Zweite Mannschaft auf Wiederaufstiegskurs

Die zweite Mannschaft des SC Pirmasens hält den Kurs in Richtung Wiederaufstieg und hat den zweiten (erneut knappen) Sieg beim TSG Eisenberg Schach eingefahren.

Aufgrund von Spielermangel in der zweiten Mannschaft rückte, wie schon beim ersten Spieltag, Pascal Laag aus der dritten Mannschaft auf, ansonsten waren die Pirmasenser in Bestbesetzung angetreten.
Abwechselnd gelangen Pirmasensern und Eisenbergern Siege, was die Begegnung enorm spannend machte –
Daniel Marhöfer erwischte einen rabenschwarzen Tag und verlor bereits nach wenigen Zügen im Morra-Gambit die Dame und kurz darauf die Partie. 1:0 Eisenberg.
Nur eine halbe Stunde später gewann Pascal gegen den Ersatzspieler der Eisenberger durch eine Springergabel auf die beiden Türme. 1:1.
Klaus Diehl übersah den Weg zum Remis in seiner Partie, schlug einen Bauern nicht rechtzeitig zurück und verlor die Partie aufgrund zweier Bauern weniger. 2:1 für Eisenberg. Nun waren bereits 3 Stunden gespielt – zu dem Zeitpunkt sah es für Pirmasens nicht allzu rosig aus. Artur sah sich in Zeitnot mit einem starken Angriff seines Gegners konfrontiert, Michael hatte zwei Bauern weniger, die Partien von Herbert und Arno waren schwer abzuschätzen; hier standen wir leicht besser und Helmut hatte einen Bauern mehr, der allerdings im Läuferendspiel wohl nicht Partieentscheidend werden würde.
In seinem Bauernendspiel gelang Arno Woll dann, nach mittlerweile 4 Stunden- der erneute Ausgleich für die Pirmasenser. Arno hatte den aktiveren König und konnte einen Bauern gewinnen, was die Partie entschied. Am Nachbarbrett gelang Michael Müller in der Zeitnotphase nach zwei spielentscheidenden Fehlern des Gegners noch der Sieg- somit führten wir zum ersten mal an diesem Tag. 2:3 Pirmasens.
Nachdem Helmut Ortinau seine Partie remis gab, da der König des Gegners alle Gewinnversuche einfach blockierte gelang Herbert Dietzsch schließlich die Entscheidung: Er gewann die Partie nach einem Fehler seines jungen Gegners. Zuvor stand er bereits längere Zeit aktiver.
Die längste Partie des Tages spielte Artur Yeganyan am Spitzenbrett. Nachdem der Sieg der Mannschaft bereits feststand, bot Artur im Springerendspiel Remis an, was der Gegner auch relativ schnell annahm.

Somit stehen wir aktuell auf einem 4. Tabellenplatz mit 4:0 Mannschaftspunkten und 9½ Brettpunkten – einer sehr guten Ausgangsposition für die weitere Saison.
In der nächsten Runde am 11.11. erwartet die zweite des SCP den bislang sieglosen SC Weilerbach.

Es spielten:

TSG Eisenberg Schach – SC Pirmasens 1912 II 3:5
1. Eremeev, Ivar – Yeganyan, Artur ½:½
2. Eremeev, Ilyar – Ortinau, Helmut ½:½
3. Lommel, Hagen – Dietzsch, Herbert 0:1
4. Schimmelpfennig, Klaus – Diehl, Klaus 1:0
5. Jundt, Georg – Müller, Michael 0:1
6. Denzer, Johannes – Marhöfer, Daniel 1:0
7. Herzog, Stefan – Woll, Arno 0:1
8. Groskurt, Benjamin – Laag, Pascal 0:1

Die Ergebnisse, sowie den Zwischenstand gibt es wie immer im Ergebnisdienst .

Erstellt am 21 Okt 2018 von Pascal Laag

Kohlbachtal I - Pirmasens III 5,5:2,5

Mit 5 Unentschieden und 3 Niederlagen im Gepäck musste unsere Dritte am Sonntag die Rückreise vom Mitabsteiger aus der 2. Pfalzliga, Kohlbachtal I, (gespielt wurde in Dittweiler), antreten. Wir zieren jetzt mit 0:4 Punkten den 8. Platz der Tabelle.
1. Peter Spang – Pascal Laag 1/2
2. Jürgen Hemmer – Christian Sperling 1:0
3. Rene Ecker – Jan Raaphorst 1:0
4. Kai Gilcher – Michael Schaefer 1/2
5. Gerhard Wagner – Roland Kratz 1:0
6. Carsten Ecker – Axel Sprau 1/2
7. Hermann Klein – Harald Wolf 1/2
8. Hans Günter Jung – Traugott Wolf 1/2

Erstellt am 16 Okt 2018 von Harald Wolf

Schöner Auswärtssieg

Mit einem überraschend deutlichen 2,5:5.5-Auswärtssieg kehrte unsere Erste aus Landau zurück.
Trotz Ersatz – Gerd Gnichtel und Frank Scherer fehlten – sah es schon früh sehr vielversprechend für die Pirmasenser aus. Michael Müller überspielte seinen jungen Gegner aus der Eröffnung heraus, eroberte die weiße Dame und stellte den gegnerischen König vor ein undeckbares Matt. Meine Partie gegen Rainer Hornberger endete in ausgeglichener Stellung remis.
Klaus Ludy hatte leider wieder mit der Zeitnot zu kämpfen und musste nach einem Übersehen aufgeben. Zu diesem Zeitpunkt standen aber Andreas, Ralf und Daniel bereits klar besser. Andreas zeigte gegen Gerhard Silber, den nominell stärksten Landauer, eine blitzsaubere Leistung und siegte souverän. Unser Großmeister spielte von Anfang an energisch nach vorn; sein Gegner verlor offensichtlich bald den Spaß an der Partie und wurde so zum Opfer der großmeisterlichen Gewinnführung.
Harald Lares hatte im frühen Mittelspiel einen Fehler begangen, den sein Gegner trotz aller Gegenwehr unnachsichtig zum zweiten Landauer Punktgewinn ausnützte.
Den entscheidenden Siegpunkt holte Daniel Rein, der kaltblütig in der 30-Sekunden-Phase mit einer Serie genau berechneter taktischer Schläge den Gewinn erzwang. Damit war es wieder Ansgar, der als Letzter kämpfte und siegte. In einem überlegen geführten Turmendspiel ließ er sich auch von den Pattdrohungen seines Gegners nicht von der Siegesstraße abbringen.

SK Landau II 2.5 – 5.5 SC Pirmasens 1912 I 1 Karpa,Adrian 0 – 1 Appel,Ralf 2 Kopp,Nico 0 – 1 Barthel,Ansgar 3 Silber,Gerhard 0 – 1 Stock,Andreas 4 Schatz,Dieter 1 – 0 Ludy,Klaus 5 Köhler,Patrick 1 – 0 Lares,Harald 6 Hornberger,Rainer 0.5 – 0.5 Ortinau,Helmut 7 Wolfer,Joshua 0 – 1 Rein,Daniel 8 Kuhn,Daniel 0 – 1 Müller,Michael

Damit stehen wir, etwas unerwartet, an der Tabellenspitze. Nächster Gegner ist der bisher erfolgreiche Aufsteiger Landskrone.

Erstellt am 16 Okt 2018 von Helmut Ortinau

Monatsblitz Oktober 2018

Offensichtlich einen rabenschwarzen Tag hat Andreas, unser „Liebstöckel“, gestern Abend erwischt – 7 Niederlagen in 22 Partien sprechen Bände. Wesentlich besser drauf waren Ansgar und Ulli, die sich lediglich jeweils eine Niederlage leisteten und somit dieses Turnier auch verdient gewonnen haben.
1. Ansgar Barthel und Ulrich Siefert – 18
3. Denis Clauer – 16
4. Harald Lares – 15
5. Abdirahman Mohammed – 13
6. Andreas Stock – 12,5
7. Michael Müller – 10,5
8. Daniel Marhöfer – 9,5
9. Traugott Wolf und Harald Wolf – 6
11. Paul Ebelshäuser – 4,5
12. Wolfgang Sauer – 3

Erstellt am 06 Okt 2018 von Harald Wolf

12. Frankenthaler Schnellschach-Turnier

Am 03.10. , dem Tag der deutschen Einheit, fand in Frankenthal das 12. Frankenthaler Schnellschach-Turnier statt. In diesem Jahr fuhren mit Daniel Marhöfer, Jan Raaphorst, Artur Yeganyan, Edgar und Harut Mkrtchyan, Hannah Weiner und Pascal Laag sieben Pirmasenser zu dem mit vielen starken Spielern besetzten Turnier.

In insgesamt 9 Runden und 52 Teilnehmern setzte sich der Saarbrückener Fidemeister Samir Mohammad vor FM Dr. Vladimir Podat und FM Torsten Lang durch.
Bester Pirmasenser war Artur Yeganyan, der mit 5 Punkten Platz 19 belegte.
Knapp dahinter folgten Daniel Marhöfer und Pascal Laag mit 4,5 Punkten. Letzterer sicherte sich mit einem Schlussrundensieg den Ratingpreis <1700 DWZ – der einzige Preis den ein Pirmasenser mit nach Hause nehmen durfte.
Jan Raaphorst und Edgar Mkrtchyan erreichten beide je 3,5 Punkte. Hannah Weiner und Harut Mkrtchyan erspielten immerhin 3 Punkte.

Insgesamt lässt sich festhalten, dass auch wenn das Turnier nicht perfekt organisiert war und es teilweise zu großen Verzögerungen in der Auslosung oder mit dem Mittagessen kam, das Turnier durchaus Spaß gemacht hat. Man trifft auf Spieler aller Alters- und Spielstärkeklassen. Jedes Jahr lernt man neue Gesichter kennen – vom schachlichen ganz zu schweigen.

Wir freuen uns auf die nächste Auflage des Turniers!

Erstellt am 04 Okt 2018 von Pascal Laag

Pirmasens III - Enkenbach I 3:5

Die personell gebeutelte Dritte (Paul nach Thallichtenberg, Daniel in die Zweite, Christian und Mulle verhindert) startete in ungewohnter Umgebung (Hugo-Ball-Gymnasium) in die neue Runde. Gegen die favorisierten Enkenbacher setzte es eine 3:5-Niederlage.
1. Pascal Laag – Johannes Denzer 0:1
2. Jan Raaphorst – Bernd Hauck 0:1
3. Axel Sprau – Carsten Haubelt 0:1
4. Roland Kratz – Thomas Schüppert 1:0
5. Harald Wolf – Klaus Kuschmann 0:1
6. Traugott Wolf – Richard Brown 1:0
7. Jürgen Anton – Elias Vanelverdinghe 1:0
8. Thomas Günster – Otto Jung 0:1

Erstellt am 01 Okt 2018 von Harald Wolf

Schnellturnier September 2018

Die Pizzeria Luciano machte den Sieger unter sich aus, wobei der Angestellte (Andreas) seinen Chef (Ulli) durch eine Nuance bessere Feinwertung auf den 2. Platz verwies.
1. Andreas Stock und Ulrich Siefert – 4,5
3. Ansgar Barthel – 4
4. Klaus Diehl und Artur Yeganyan – 3,5
6. Jan Raaphorst und Daniel Marhöfer – 3
8. Michael Müller, Harald Lares und Paul Ebelshäuser – 2,5
11. Wolfgang Sauer – 1,5
12. Harald Wolf – 1

Erstellt am 30 Sep 2018 von Harald Wolf

1. Rheinland-Pfalz-Liga: Spannendes Auftaktspiel gegen die Schachfreunde

Wie im Vorjahr musste unsere Erste ihr Auftaktspiel in der 1. Rheinland-Pfalz-Liga gegen die Schachfreunde aus Mainz bestreiten. Nachdem wir im letzten Jahr sehr unglücklich verloren hatten, wollten wir uns diesmal einen erfolgreicheren Saisonstart gönnen. Die Chancen standen nicht schlecht, da unser erstes Brett in Gestalt von Ralf mit einem leibhaftigen Großmeister besetzt war. Allerdings hatten die Mainzer an den weiteren Brettern insgesamt ein leichtes DWZ-Übergewicht. Es war also ein spannender Kampf zu erwarten.

Daniel gab am achten Brett seinen Einstand als Stammspieler der ersten Mannschaft. Frank wies auf die historische Bedeutung dieses Duells hin, da er selbst vor etwa dreißig Jahren ungefähr im gleichen Alter wie Daniel sein Debüt in der Ersten gegen denselben Gegner gegeben hatte.
Diese Partie endete relativ früh mit einer Punkteteilung.
Zwischenstand: 0.5:0.5

Den ersten vollen Punkt fuhr Gerd am vierten Brett ein. Nach einer gelungenen Eröffnung überspielte er seinen Gegner im Mittelspiel und erhielt schließlich entscheidenden Materialvorteil.
Viel mehr kann ich über diese Partie leider nicht berichten, da sie bereits vorbei war, bevor ich sie mir genauer anschauen konnte.
Zwischenstand: 1.5:0.5

Ralf hatte einen ungewöhnlichen Aufbau in der Eröffnung gewählt, dessen tieferer Sinn sich nicht jedem Mannschaftskollegen sofort erschloss (Klaus: „Ich verstehe die Partien von Ralf einfach nicht.“). Aber irgendetwas muss an diesem Aufbau dran sein, bei dem der Königsspringer über h6 nach f7 entwickelt wird, denn wie schon im Pokalfinale gegen Ludwigshafen reichte sein Gegner bald die Hand zur Aufgabe rüber.
Zwischenstand: 2.5:0.5

Trotz des 2-Punkte-Vorsprungs war der Kampf aber noch lange nicht entschieden, denn Klaus hatte sich diesmal zwar seine Bedenkzeit besser als sonst bei ihm üblich eingeteilt, dafür musste er aber einen frühzeitigen Bauernverlust hinnehmen.

Und bei Frank sah es nach seiner Caro-Kann-Eröffnung zunächst gar nicht gut aus. Erst überließ er dem Gegner das Läuferpaar, dann konnte dieser nach einem ungenauen Frankschen Damenzug die eigentlich natürliche kurze Rochade verhindern. Die Stellung war zwar auch schon einige Male auf Großmeisterebene vorgekommen, die Bilanz von 85.3% in der Datenbank zugunsten von Weiß deutet aber darauf hin, dass die Stellung für Schwarz zumindest nicht einfach zu spielen ist. Um nicht mit dem König in der Mitte verbleiben zu müssen, wählte Frank die lange Rochade, was aber einen Bauernverlust nebst Schwächung seiner Königsstellung zu Folge hatte.

Die Partie an meinem Brett plätscherte so vor sich hin, nachdem ich zuvor allen möglichen Verwicklungen aus dem Weg gegangen war. Immerhin konnte ich meinen Gegner durch meinen großen Zeitverbrauch zu einem etwas unsoliden Angriff verleiten, aber just in dem Moment, in dem sich für mich eine gewisse Konterchance hätte ergeben können, wickelte ich durch weitere Abtäusche in ein völlig ausgeglichenes Endspiel ab.
Zwischenstand: 3:1

Bei Klaus war die Lage inzwischen hoffnungslos, nachdem sein Gegner in ein gewonnenes Turmendspiel übergegangen war.
Zwischenstand: 3:2

Die Partie von Harald war lange Zeit nicht klar, aber irgendwie schaffte er es, seinem Gegner einen Bauern abzuluchsen und in ein Springerendspiel mit entferntem a-Freibauern zu gelangen. Dieser konnte allerdings zunächst vom gegnerischen Springer gestoppt werden.
Harald opferte daraufhin seinen Mehrfreibauern und lockte den Springer somit an den Brettrand, um dann mit König und seinem eigenen Springer über den gegnerischen Königsflügel herzufallen. Hier ergab sich ein neuer Freibauer, der dann vom weit entfernten gegnerischen Springer nicht mehr zu stoppen war.
Zwischenstand: 4:2

Andreas war mit seinem beschleunigten Drachen gegen den Maroczy-Aufbau äußerst zufrieden, hatte er sich doch eben diese Variante ein paar Tage vorher mittels eines neu erworbenen Eröffnungsbuches genauer angeschaut. Als Folge davon erhielt er eine sehr bequeme Stellung und konnte seinen Gegner unter Druck setzen. Dieser verteidigte sich jedoch umsichtig, so dass Andreas seinen Vorteil letztendlich nicht in einen vollen Punkt ummünzen konnte. Die Enttäuschung darüber war ihm schließlich deutlich anzumerken.
Zwischenstand: 4,5:2,5

Der Kampf war bereits zu unseren Gunsten entschieden, aber Frank spielte noch die längste und mit Abstand spannendste Partie des gesamten Matches.
Nachdem die Eröffnung wie erwähnt nicht gut für ihn gelaufen war, trumpfte er groß auf.
Mit zwei kräftigen Springerzügen leitete er den Konter ein und brachte auch den weißen König in eine unsichere Lage. Frank war nun in seinem Element! Die Stellung wurde auf einmal völlig unklar. In der darauffolgenden Zeitnotschlacht ließen beide Seiten Gewinnchancen aus. Als sich der Rauch verzogen hatte, fand sich Frank in einer leicht vorteilhaften Stellung wieder. Den letzten Fehler machte dann der Gegner, woraufhin Frank eine Figur und damit auch die Partie gewann.
Endstand: 5,5:2,5

Am 14.10. geht es zu unserem ersten Auswärtskampf nach Landau. Hoffentlich hält der Schwung bis dahin an!

Die Einzelergebnisse gibt es im Ergebnisdienst

Erstellt am 27 Sep 2018 von Ansgar Barthel

Kreisliga-Team im Pokal-Halbfinale

Am Sonntag den 23.09. fand im Hugo-Ball-Gymnasium in Pirmasens, in das wegen dem Mannschaftskampf der ersten Mannschaft ausgewichen werden musste auch ein Spiel der vierten Mannschaft im Pokal statt.
Zu Gast war eine stark verjüngte erste Mannschaft des SC Fischbach. Die Pirmasenser setzten sich klar und deutlich mit 3½:½ durch.

Bereits früh in der Eröffnung zeichnete sich ab, dass Pirmasens wohl die besseren Karten hätte: Sowohl Hannah Weiner als auch Harut Mkrtchyan konnten in der Eröffnung bereits Materialvorteil erlangen, was zu einer schnellen 2:0 – Führung führte. Da im Pokal die Berliner Wertung gilt, stand nun bereits fest, dass die Vierte hier nicht verlieren würde sondern im schlechtesten Falle die Entscheidung ausblitzen müsste.
Nachdem Edgar Mkrtchyan gegen den wertungsmäßig stärkeren Steven Münch remis halten konnte war Pirmasens bereits weiter. David Drews spielte dennoch seine Partie ruhig zu Ende und sorgte so für einen Einzug ins Halbfinale. Dort wartet am 18.11. die dritte Mannschaft des SC Höheinöd.

Es spielten:

Pirmasens IV – SC Fischbach

Edgar Mkrtchyan ½:½ Steven Münch
Harut Mkrtchyan 1:0 Alister Stranz
Hannah Weiner 1:0 Cedric Feldner
David Drews 1:0 Stefan Mück

Erstellt am 25 Sep 2018 von Pascal Laag

Auftaktsieg in der 2. Pfalzliga

Nachdem in der Vorsaison die zweite Mannschaft des SC Pirmasens aus der 1. Pfalzliga abgestiegen war, so gelang zum ersten Spieltag ein erster Schritt in Richtung Wiederaufstieg. Im Heimspiel gegen TV Winnweiler setzen sich die Pirmasenser unverhofft knapp mit 4½ : 3½ durch.

Die Gäste traten mit 3(!) Spielern aus der zweiten Mannschaft, welche in der Bezirksklasse West spielt, als Außenseiter an, doch taten sich die Pirmasenser zunächst recht schwer. Nach bereits einer Stunde konnte Artur Yeganyan forcierte Artur Yeganyan gegen CM Schnicke ein Remis. Kurz darauf gewann Pascal Laag seine erste Partie für den SC Pirmasens überhaupt und brachte die Mannschaft in Führung, doch kurz darauf begann die Winnweilerer Aufholjagd: Nach zwei Niederlagen an den Brettern 3 und 7 gerieten die Gäste plötzlich in Führung. Auch der Sieg von Klaus Diehl änderte an der Führung nichts, da auch Brett 1 verloren ging.
Daniel Marhöfer spielte nach 4 Stunden seine Partie mit zwei Mehrbauern souverän zu Ende; währenddessen brach am Nachbarbrett zwischen Michael Müller und Klaus Conrad die Zeitnotphase an. Müller opferte die Qualität vorübergend für einen starken Angriff, der die Stellung des Gegners zu Fall brachte.
Die Begegnung war also spannend bis zum Schluss.

Durch den Sieg hat die Mannschaft eine gute Ausgangsposition für die Partie gegen TSG Eisenberg am 21.10.

Die Ergebnisse gibt es wie immer im Ergebnisdienst

Erstellt am 16 Sep 2018 von Pascal Laag

Monatsblitz September 2018

Andreas entpuppte sich als Spaßbremse an diesem Freitag Abend. In der sechsten Runde stoppte er die sensationelle Siegesserie von Harald (5 aus 5) und gleich danach in der siebten Runde stoppte er Arturs Serie (6 aus 6).Michael konnte als einziger den späteren Turniersieger Ulli bezwingen.
1. Ulrich Siefert – 11,5
2. Artur Yeganyan – 11
3. Ansgar Barthel, Abdirahman Mohammed und Andreas Stock – 10,5
6. Michael Müller und Amin Mohammed – 9
8. Harald Wolf – 7
9. Pascal Laag – 6,5
10. Wolfgang Sauer – 4,5
11. Edgar Mkrtchyan – 4
12. Daniel Marhöfer – 3,5
13. Harutyun Mkrtchyan, Jan Raaphorst und Paul Ebelshäuser – 2,5

Erstellt am 16 Sep 2018 von Harald Wolf