Monatsblitz April 2020

Nach dem Schnellschachturnier im März wurde auch das Monatsblitz April online im virtuellen Turniersaal ausgetragen. Sieben Pirmasenser und eine Frankfurterin waren um 20 Uhr vor Ort, um das doppelrundige Turnier auszutragen, bei dem einige Partien einen doch eher überraschenden Ausgang nahmen.

Turniersieger wurden erneut Ansgar Barthel und Frank Scherer und heimsten sich so den Ruf der „Online-Spezialisten“ ein.

1.-2. Ansgar Barthel und Frank Scherer (10,5 Punkte)
3. Denis Clauer (9,5 Punkte)
4. Michael Müller (9 Punkte)
5. Bergit Brendel (7 Punkte)
6. Daniel Marhöfer (5,5 Punkte)
7.-8. Jan Raaphorst und Patric Bischoff (2 Punkte)

Erstellt am 03 Apr 2020 von Michael Müller

Monats-Schnellschach März 2020

Da wegen der Corona-Krise der aktive Spielbetrieb im Verband und Verein ausgesetzt werden muss, traf man sich online auf dem Chessbase-Server, um das Monatsturnier im Schnellschach auszuspielen.
So konnte nach langer Auszeit auch wieder Frank Scherer teilnehmen, der das Turnier zusammen mit Ansgar Barthel gewann.

Die Endtabelle nach 5 Runden:
1.-2. Ansgar Barthel und Frank Scherer (4 Punkte)
3.-4. Jan Raaphorst und Michael Müller (3)
5. Daniel Marhöfer (1)
6. Patric Bischof (0)

Da nicht alle bisherigen Teilnehmer einverstanden waren, das Turnier für die Jahreswertung zu zählen, bleibt diese unverändert. Vorerst werden die Monatsturniere online gespielt. Sobald aber wieder ein aktiver Spielbetrieb möglich ist, wird natürlich wieder vor Ort auf der Ruhbank gespielt. Die Online-Turniere sind nur eine Notlösung und sollen auf keinen Fall zur Regel werden.

Erstellt am 20 Mär 2020 von Michael Müller

Spielbetrieb ausgesetzt - auch Spielabend und Monatsturniere entfallen

Der Schachbund Rheinland-Pfalz und der Pfälzische Schachbund haben den Spielbetrieb in ihren Ligen ausgesetzt. Ob und wann die letzten Runden der aktuellen Saison gespielt werden, ist noch unklar.
Auch der Pfälzische Schachkongress wird nicht zum geplanten Termin stattfinden.

Der SC Pirmasens setzt ebenfalls (fast vollständig, siehe unten) seinen vereinsinternen Spielbetrieb aus. Das bedeutet, dass zur Zeit kein Jugendtraining und Spielabend am Freitag stattfindet. Auch der reguläre Betrieb der Monatsturniere wird ausgesetzt.
Im Vergleich zu anderen Sportarten können Schachspieler aber auch von zu Hause aus gegeneinander Schach spielen. Zwar ist das nicht dasselbe wie direkt einem Gegner gegenüber zu sitzen, aber immerhin. Deswegen werden die Monatsturniere vorerst am üblichen Termin auf dem playchess.com-Server ausgetragen. Ein kostenloser Client kann hier heruntergeladen werden. Die Ergebnisse werden allerdings nicht in die Jahreswertung miteingerechnet.
Wer mitspielen möchte und weitere Informationen braucht, kann sich über die üblichen Kommunikationswege an Michael Müller wenden.

Erstellt am 17 Mär 2020 von Michael Müller

1. Rheinland-Pfalz-Liga: Entspannt

Entspannt konnte die erste Mannschaft ihr Heimspiel gegen den Tabellenvorletzten SC Heimbach-Weis/Neuwied II antreten.
Die Abstiegs- und Aufstiegsgespenster sind verjagt, und mit dem großen Raum in der Gersbacher Mehrzweckhalle stand uns auch wieder ausreichend Platz zur Verfügung.
Noch entspannter wurde es, als wir erfuhren, dass unsere Gäste nur mit sieben Spielern angereist waren und Ralf am ersten Brett erneut einen kampflosen Sieg geschenkt bekam. Etwas schade für Ralf, der gerne gegen IM Alfred Kertesz gespielt hätte, aber einen Punkt hatten wir damit schon mal.
Ein früher Sieg von Harald veranlasste Klaus, mit seinem Gegner remis zu vereinbaren, was uns einen komfortablen Vorsprung von 2,5:0,5 verschaffte.
Nach weiteren Siegen von Artur, Gerd, Frank und mir und einer Niederlage von Andreas, der in seiner geliebten Drachenvariante unter die Räder kam, lautete der Endstand 6,5:1,5 für Pirmasens.
Vor der letzten Runde gegen den TSV Schott Mainz II steht der SC Pirmasens mit 12:4 Mannschaftspunkten auf dem dritten Platz, während unsere Gäste vom SC Heimbach-Weis/Neuwied II noch die Chance haben, die Klasse im direkten Vergleich gegen den Tabellenletzten SC Landskrone zu halten. Man hat uns schon Revanche im nächsten Jahr angekündigt!
In die Oberliga aufsteigen wird wahrscheinlich die SG Speyer-Schwegenheim II, die ihren Vorsprung an der Tabellenspitze auf die Schachfreunde Mainz ausbauen konnte.

SC Pirmasens – SC Heimbach-Weis/Neuwied II 6,5:1,5
1. Appel, Ralf (GM) – Kertesz, Alfred (IM) 1:0 k
2. Barthel, Ansgar – Rutz, Errit 1:0
3. Yeganyan, Artur – Fink, Christian 1:0
4. Gnichtel, Gerd – Kaster, Jürgen 1:0
5. Stock, Andreas – Böhm, Jan-Heinrich 0:1
6. Scherer, Frank – Schnur, Edmund 1:0
7. Ludy, Klaus – Schreiner, Toni 0,5:0,5
8. Lares, Harald – Naumann, Tobias 1:0

zum Ergebnisdienst

Ob, und wenn ja wann die letzte Runde, welche ursprünglich als zentrale Runde in Gersbach geplant war, stattfinden wird, ist unklar.
Sars-CoV-2 lässt die (Schach-)Welt zur Zeit leider wenig entspannt aussehen.

Erstellt am 10 Mär 2020 von Ansgar Barthel

Monatsblitz März 2020

1. Ansgar Barthel und Artur Yeganyan – 16
3. Ulrich Siefert – 15,5
4. Andreas Stock – 15
5. Pascal Laag – 9,5
6. Daniel Marhöfer – 9
7. Michael Müller – 8,5
8. Edgar Mkrtchyan – 6,5
9. Harald Wolf – 6
10. Wolfgang Sauer – 5,5
11. Jan Raaphorst – 2,5

Erstellt am 09 Mär 2020 von Harald Wolf

Pirmasens IV ist Meister der Bezirksklasse West

Der SC Pirmasens IV hat bereits in der 8. Runde im Auswärtsspiel in Weilerbach den Aufstieg, bzw die Meisterschaft klar machen können. Deutlich in Unterzahl konnte sich der SCP mit 3,5:4,5 durchsetzen.

Im Vorhinein sah es zum ersten Mal in der laufenden Saison so aus, als ob die Pirmasenser tatsächlich eine Begegnung verlieren könnten – nachdem mit Marcel Raber und Nico Bischoff zwei unserer Stammspieler verhindert waren, erkrankte Harut Mkrtchyan kurzfristig. Durch die Grippe, welche zur Zeit umgeht, war es auch nicht möglich, auf die Schnelle noch Ersatz zu finden (Absagen sämtlicher Ersatzspieler, mit Ausnahme von Hannah Weiner)
Auf der Hinfahrt wurde schon grob gerechnet, wie es heute laufen müsse – man kam zum Entschluss, dass ein 4:4 zu sechst schon ein sehr starkes Ergebnis wäre und extrem viel gut laufen müsste. Man verwies darauf, dass auch die Konkurrenz beide Spiele gewinnen müsse und dass in der Schlussrunde ein Sieg auch zur Meisterschaft reiche. Doch der unglaublichen Geschichte vom Durchmarsch des SCP IV von der Kreisliga in die Bezirksliga wurde am Sonntag, den 08.03. 2020 ein weiteres Kapitel hinzugefügt.

Angekommen in Weilerbach wurden wir darauf aufmerksam gemacht, dass ein Handschlag wegen des umgehenden Corona- Virus, als nicht notwendig erachtet würde. Man begrüßte sich daher mit Ellenbogenschlägen, Kopfnicken oder ähnlichen Gestiken, was sicherlich etwas übertrieben erscheinen mag, sich jedoch an dem Empfehlunsschreiben zur Minimierung der Verbreitung des Coronavirus bei Schachveranstaltungen des DSB
orientiert.
Durch das Spiel in Unterzahl startete Abstiegskandidat Weilerbach mit einer 2:0 Führung.
Nach etwa 2 Stunden sah man jedoch bereits eine Tendenz, die für den SCP sprach:
Ausnahmslos auf allen Brettern standen die Pirmasenser etwas besser. Als erster konnte Axel Sprau seine gute Stellung in einen vollen Punkt verwandeln, nachdem der Gegner mit bereits einem Bauern weniger eine Kombination übersah, welche den direkten Verlust des Weilerbachers G. Westrich einleitete. Der Anschluss war geschafft. -> 2:1 für Weilerbach
Bereits in der Eröffnung konnte Ralf Henkel eine Figur gewinnen. In einem Sprichwort heißt es „Schlage niemals auf b7 – du könntest am nächsten Tag eine Treppe hinunterfallen“ (Anonymer FM). Der Gegner dachte nicht lange nach und hackte Ralfs Bauern auf b7 raus – die Folge war eine Springergabel, die für Ralf einen Turm gewonnen hätte – oder einen Läufer, wenn der Gegner sich für ein Opfer entscheiden würde. Der Weilerbacher J. Höh opferte – und ging sang und klanglos peu a peu unter.
-> 2:2 Ausgleich!
Miguels Gegner geriet früh in Zeitnot. Die Folge waren mehrere Ungenauigkeiten im Spiel von Miguels Gegner, die zu dem Verlust zweier Figuren, sowie infolgedessen zum Partieverlust. -> 2:3 Pirmasens führt plötzlich…
Lange Zeit sah es auch bei Hannah Weiner auf dem Brett gut aus. Hannah konnte früh einen Bauern gewinnen, verlor dabei jedoch zu viel Zeit. Nach knapp 20 Zügen hatte Hannah große zeitliche Probleme und ließ in ihrer Zeitnot eine Kombination des Gegners zu, wodurch dieser in Hannahs Königsstellung eindringen konnte. Die Partie ging leider verloren… -> 3:3 Ausgleich.
Sowohl Pascal als auch Edgar hatten zuletzt eine gute Stellung. Pascal hatte einen soliden Mehrbauern, Edgars hatte eine hervorragende Stellung, in der taktisch vieles möglich war. Leider verpatzte Pascal durch einen schlechten Turmzug seinen Vorteil und kam plötzlich in die Situation, dass die Partie womöglich sogar verloren ginge. Edgars und sein Gegner hatten gleichermaßen kaum noch Zeit übrig.
Pascals Gegner verpatzte seinen Vorteil jedoch, als er ein Schach zuließ, was den g- Bauern verlor. Die Partie war zu diesem Zeitpunkt wahrscheinlich remis, jedoch für beide Seiten nicht leicht zu spielen. Edgar konnte mit einer hübschen Kombination mit Türmen, Dame und Bauer seinen Gegner matt setzen, während Pascals Gegner auf das Ergebnis vom Brett nebenan wartete und nicht mehr zog -> 3:4 Führung für Pirmasens. Pascals Gegner musste in dem Endspiel schließlich einsehen, dass es keinen Weg gibt, noch zu gewinnen. Er akzeptierte das Remisangebot, welches zum Pirmasenser Sieg und der direkten Meisterschaft auf unserer Seite, sowie der Weilerbacher Niederlage und dem vermeintlichen Abstieg gereichte.

In der Schlussrunde, welche zentral in Dittweiler ausgerichtet wird, trifft der SC Pirmasens als sicherer Meister auf den sicheren Absteiger SC Königsland Wolfstein. Die Begegnung findet am 29.03. statt.

Es spielten: SC Weilerbach II – SC Pirmasens 1912 IV 3,5 : 4,5 BP 0:2 MP

1. Schmitt, Dieter – Mkrtchyan, Edgar 0 – 1
2. Westrich, Gunter – Sprau, Axel 0 – 1
3. Klausing, Holger – Laag, Pascal 1/2
4. Höh, Janik – Henkel, Ralf 0 – 1
5. Dockweiler, Stephan – Weiner, Hannah 1 – 0
6. Schmitt, Rainer – Scheibler, Miguel 0 – 1
7. Bischoff, Boris – „unbesetzt“ + : –
8. Höh, Markus – „unbesetzt“ + : –

Die Ergebnisse sind wie immer im Ergebnisdienst zu finden.

Erstellt am 08 Mär 2020 von Pascal Laag

Schnellturnier Februar 2020

1. Ansgar Barthel – 5
2. Ulrich Siefert – 4,5
3. Andreas Stock – 4
4. Artur Yeganyan und Edgar Mkrtchyan – 3,5
6. Michael Müller – 3
7. Pascal Laag – 2,5
8. Harald Wolf und Wolfgang Sauer – 2

Erstellt am 01 Mär 2020 von Harald Wolf

Busch-Krieg

Wilhelm Busch kommentiert eine Schachpartie (Aufgeschrieben von 0. Saegler)

1. e2-e4
Wer einsam ist, der hat es gut,
weil keiner da, der ihm was tut. (Der Einsame)

1. – - - d7-d5
Ha, drauf und dran! Du oder ich!
Jetzt heißt es, Alter, wehre dich! (Eine ängstliche Nacht)

2. e4-e5
Doch der brave Bauersmann
dachte: Wat geiht meck dat an! (Max und Moritz)

2. – - - e7-e6
Denn die inn’re Stimme spricht:
der Geschichte trau ich nicht. (Plisch und Plum)

3. d2-d4
Zum Kampf gerüstet und ganz nah,
so steh’n sie Aug‘ in Auge da. (Der Hahnenkampf)

3. – - - c7-c5
Schon kommt in froher Hast und Eile
der Bauer mit dem langen Beile. (Der Fuchs)

4. d4xc5
Da nahm der Bauer Rüppel
den dicken harten Knüppel! (Das Häschen)

4. – - - Lf8xc5
Gott sei Dank! Nun ist’s vorbei
mit der Übeltäterei! (Max und Moritz)

5. b2-b3
Sein Prinzip ist überhaupt:
was beliebt, ist auch erlaubt. (Julchen)

5. – - - f7-f6
Ein kleiner Teufel, bös und frech,
kommt aus der Hölle, schwarz wie Pech. (Schmied und Teufel)

6. e5xf6
Er sticht dem Untier schnelle
durch seine harte Pelle. (Maler Klecksel)

6. – - - Sg8xf6
Hopps ! Der Rappe springt und schnaupt,
hebt den Schwanz und senkt das Haupt. (Julchen)

7. Lc1-b2
Schnell eilt er fort und holt die Hacke,
daß er den schwarzen Wühler packe. (Der Maulwurf)

7. – - - 0 0
Weil ihm das aber lästig ist,
besinnt er sich auf eine List. (Der Bauer und das Kalb)

8. Lf1-d3
Die Spannung steigt, der Drang wird groß
Nur still! gebt acht! – gleich drückt er los! (Die Prise)

8. – - - Lc5-f2:+
Aber hier, wie überhaupt,
kommt es anders, als man glaubt. (Plisch und Plum)

9. Ke1xf2
Er faßt die arme Seele schnelle
und fährt mit ihr zum Schlund der Hölle. (Die fromme Helene)

9. – - - Sf6-e4+
Indessen kränkt ihn das nicht weiter,
ein Unglück stimmt ihn immer heiter. (Das Zahnweh)

10. Kf2-e3
Kaum hat mal einer ein bissel was,
gleich gibt es welche, die ärgert das. (Fipps, der Affe)

10. – - - Dd8-g5+
Unvermutet, wie zumeist,
kommt die Tante zugereist. (Julchen)

11. Ke3-e2
Und doch, trotz dieser Seelenleiden,
will keiner gern von hinnen scheiden. (Ich bin Papa)

11. – - - Tf8-f2+
Die zwei, die schau’n sich ins Gesicht,
der eine froh, der andre nicht. (Der Wurstdieb)

12. Ke2-e1
Wo er sich auch hinverfüge –
Angst verkläret seine Züge. (Herr und Frau Knopp)

12. – - - Dg5-e3+
Ein Freund von mir, der dieses sah,
der seufzte tief und rief: Ja, ja! (Ja, ja!)

13. Ld3-e2
Da sprach der König freudig:
„Wohlan, Herr Ritter schneidig!“ (Der kühne Ritter)

13. - Tf2-f1+
Aber wehe, wehe, wehe,
wenn ich auf das Ende sehe! (Max und Moritz)

14. Ke1xf1
Autsch! – Er schreit mit lautem Schalle
und sitzet in der Mausefalle. (Herr und Frau Knopp)

14. De3-f2 matt
Ach, daß der Mensch so häufig irrt,
und nie recht weiß, was kommen wird. (Dunkle Zukunft)

Aus: Schach-Echo 31 (1973) 7/3

Erstellt am 28 Feb 2020 von Helmut Ortinau

11. Pfalzopen 2020

Mittlerweile gehört das Pfalzopen nicht nur zum festen Turnierkalender der Spieler des SC Pirmasens, auch die gemeinsame Anfahrt im 9-Sitzer-Bus ist inzwischen zum festen Ritual geworden. Mit dabei waren bei der 11. Auflage des Turniers in Neustadt an der Weinstraße im A-Turnier Andreas Stock und Michael Müller und die beiden Lautrer Ansgar Barthel und Harald Lares. Im B-Turnier traten Artur Yeganyan, Pascal Laag und Edgar Mkrtchyan an. Erste Schritte im C-Turnier wagte Elias Hällmeyer und auch für die ebenfalls im C-Turnier startende Dahnerin Elena Laag war noch ein Plätzchen frei.

A-Turnier

Nicht ganz so berauschend verlief das Turnier für Michael Müller: Mit anderthalb Punkten und Rückenschmerzen am Rosenmontag beendete er das Turnier schon nach sieben von neun Runden, nachdem er am Tag zuvor im „Raum der Schande“ (die Bretter 98 bis 112 wurden in einem separaten Klassenzimmer bespielt) auf harten, Lendenwirbel-peinigenden Holzstühlen verbringen musste.

Auch die anderen Pirmasenser A-Turnier-Spieler blieben gegen die starke Gegnerschaft leicht hinter den Erwartungen zurück: Ansgar Barthel und Andreas Stock sammelten jeweils 4 Punkte ein, Harald Lares holte 3,5 Punkte.

B-Turnier

Weitaus besser lief es für Artur Yeganyan im B-Turnier. Das ein oder andere Remis einstreuend erspielte er 5,5 Punkte aus sieben Partien, was für den 5. Platz im Gesamtklassement genügte und ihm eine Urkunde und einen gut gefüllten Umschlag einbrachte.
Pascal Laag holte 4 Punkte, der über den Turnierverlauf sehr unglückliche Edgar Mkrtchyan 3 Punkte.


Artur feiert mit Vettel-Faust bei der Siegerehrung

C-Turnier

Mit 4 Niederlagen begann das C-Turnier für den Jugendspieler Elias Hällmeyer. Doch Elias bewies Kampfgeist und dass er etwas aus den Niederlagen gelernt hatte und erkämpfte in allen drei verbleibenden Partien den vollen Punkt. Sehr lobenswert: Im Vergleich zu anderen, viel zu schnell spielenden Jugendlichen im C-Turnier machte Elias stets wohlüberlegte Züge bei sinnvoller Nutzung seiner Bedenkzeit und setzte zudem die Ergebnisse der Partieanalysen sofort in den folgenden Partien um. In den nächsten Jahren wird mit ihm viel weiter vorne in der Tabelle zu rechnen sein.
Elena Laag erspielte 2,5 Punkte.

Erstellt am 27 Feb 2020 von Michael Müller

Ansgar Barthel ist Pfälzischer Schnellschachmeister 2020

Pfälzische Schnellschach- und Blitzmeisterschaft in Dittweiler

Teilnehmerbericht von Ansgar Barthel (SC Pirmasens)

Am Samstag den 15. Februar fanden im Bürgerhaus Dittweiler die Pfälzischen Einzelmeisterschaften im Schnell- und Blitzschach statt. Ausrichter war der Schachverein Kohlbachtal, der in diesem Jahr um Ostern herum auch den 89. Pfälzischen Schachkongress in Waldmohr organisiert.

Ungewöhnlich war nicht nur, dass beide Meisterschaften am selben Tag gespielt wurden, sondern auch, dass diese vom Kongress abgekoppelt bereits knapp zwei Monate vorher durchgeführt wurden.
Begründet wurde das in einem Rundschreiben an die Vereine vom November 2019 wie folgt:
„Der Rheinland-Pfälzische Schachbund hat seine Meisterschaften 2020 vorgezogen. Diese würden vorm Kongress stattfinden und der Pfalz würden so die Qualifikanten fehlen.“
Auf dem Kongress sollen dann bereits die Pfalzmeister im Schnell- und Blitzschach für das Jahr 2021 ermittelt werden. Im nächsten Jahr wird es dann wieder wie gewohnt nur noch die Turniere im Rahmen des Kongresses geben.

Zum Glück hatte mir Harald Lares während unserer gemeinsamen Fahrt zum Auswärtskampf nach Schwegenheim erzählt, dass er sich zu einem „Pfalz-Schnellschachturnier“ Mitte Februar angemeldet hat. Daraufhin recherchierte ich, was das denn für ein Turnier sein könnte, und stieß auf der Kongress-Homepage auf die Ausschreibung. Ansonsten wäre mir der Termin vermutlich durch die Lappen gegangen.

Da ich Schnellschach als gutes Training für den am nächsten Tag stattfindenden Mannschaftskampf gegen den SC Landskrone ansah, machte ich mich am Samstagmorgen auf den Weg in den Landkreis Kusel.
Im Bürgerhaus Dittweiler angekommen dachte ich zunächst, dass sich das Turnier nicht groß herumgesprochen hat, aber nach und nach trudelte die Creme de la Creme des pfälzischen Schachs ein, so dass die Besetzung stärker war als von mir erwartet.
Vom SC Pirmasens war außer mir nur noch Harald Lares dort.

Gespielt wurde in drei Gruppen A, B und C, die nach DWZ aufgeteilt waren. Jedem Teilnehmer stand es jedoch frei, sich unabhängig von seiner DWZ für die A-Gruppe anzumelden. Der Sieger der A-Gruppe darf sich Pfälzischer Schnellschachmeister 2020 nennen.

In der A-Gruppe waren 13 Spieler am Start, in B- und C-Gruppe jeweils 5 Spieler, wobei B- und C-Gruppe mangels Teilnehmerzahl als gemeinsames Turnier mit getrennter Wertung durchgeführt wurden. Harald trat als DWZ-Favorit in der B-Gruppe an.
Zu spielen waren jeweils sieben Runden mit einer Bedenkzeit von 15 Minuten plus einem Inkrement von 5 Sekunden pro Zug.

Da ich von den Partien an den anderen Brettern leider sehr wenig mitbekommen habe, beschränke ich mich in der Folge auf einen Rundenbericht aus meiner Sicht.

Ich befand mich in der zweiten Hälfte der Setzliste… (zum Weiterlesen hier klicken)

Erstellt am 25 Feb 2020 von Michael Müller

Artur Yeganyan ist Bezirksmeister 2020

Taktischer Doppelschlag entscheidet Bezirksmeisterschaft

Ganze vier Teilnehmer waren vor der Schlussrunde der Bezirksmeisterschaften im Schach gleichauf und hatten die besten Chancen Bezirksmeister zu werden. Während Artur Yeganyan (SC Pirmasens) und Klaus Knöringer (SK Dahn) in der letzten Runde gegeneinander antraten, wurden Jan Raaphorst und Daniel Marhöfer andere Spieler zugelost.

In der Partie der beiden direkten Konkurrenten konnte der 19-jährige Leibniz-Abiturient Artur Yeganyan (rechts) aus der Englischen Eröffnung heraus einen Zentrumsbauern gewinnen, jedoch erhielt Knöringer dafür eine Angriffsstellung mit aktivem Figurenspiel und Druck auf die gegnerische Königsstellung. Yeganyan verteidigte sich jedoch geschickt und drängte die angreifenden Figuren nach und nach zurück. Dass seine Königsstellung langfristig geschwächt war, wirkte sich letztendlich nicht auf den Partieverlauf aus, denn nach der erfolgreichen Verteidigung gelang Yeganyan ein taktischer Doppelschlag: Eine Kombination aus einem Abzugsschach und einer Springergabel zwang Knöringer zur Aufgabe.
Da die Mitfavoriten Marhöfer und Raaphorst jeweils nur ein Unentschieden erreichten, stand als Bezirksmeister der 19-jährige Leibniz-Abiturient Yeganyan auch ohne Zweitwertung fest. Marhöfer und Raaphorst landeten auf den Plätzen zwei und drei. Damit darf Jan Raaphorst den Bezirk Pirmasens/Zweibrücken an Ostern beim Meisteranwärterturnier des Pfälzischen Schachbundes vertreten, da Yeganyan bereits qualifiziert ist und Marhöfer zu diesem Zeitpunkt das Reykjavik-Open in der isländischen Hauptstadt bestreiten wird.


vlnr.: Bezirksspielleiter Ralf Henkel, Hannah Weiner, Jan Raaphorst, Artur Yeganyan, Daniel Marhöfer, OB Markus Zwick, Klaus Knöringer

Bei der Siegerehrung zeichneten Oberbürgermeister Markus Zwick und Bezirksspielleiter Ralf Henkel noch weitere Teilnehmer für ihre Erfolge aus: Klaus Knöringer erhielt den Ratingpreis für den besten Spieler mit einer Wertungszahl unter 1800. Hannah Weiner (SC Pirmasens) gewann den Ratingpreis als Bestplatzierte mit einer Wertungszahl unter 1600. Ebenfalls in Empfang nahm Weiner den Preis für den Verein mit der besten Beteiligung: Der SC Pirmasens stellte neun der 16 Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
(aus der Pressemitteilung an die lokalen Medien)

Zur Endtabelle auf der Homepage des PSB

 
 
 
 
 
 

Bezirksblitzmeisterschaft

Die Bezirksblitzmeisterschaft 2020 wurde im Rahmen des Pirmasenser Monatsblitzturniers Februar ausgetragen. Zu den zehn Pirmasenser Teilnehmern gesellten sich noch die beiden Dahner Peter und Jonas Zwick, der Zweibrücker Sebastian Knerr und der Höheinöder Wolfgang Sauer.

Mit 10 Siegen und 3 Unentschieden wurde Jonas Zwick souverän Bezirksblitzmeister. Bester Pirmasenser mit 10,5 Punkten wurde auf Rang zwei Ansgar Barthel. Den dritten Platz belegte Peter Zwick mit 9,5 Punkten der zwar punktgleich mit Andreas Stock ins Ziel einlief, den direkten Vergleich jedoch für sich entschieden hatte.


vlnr. Peter Zwick, Bezirksblitzmeister Jonas Zwick, Ansgar Barthel

Die Endtabelle:
1. Jonas Zwick (11,5 Punkte)
2. Ansgar Barthel (10,5 Punkte)
3. Peter Zwick (9,5 Punkte)
4. Andreas Stock (9,5 Punkte)
5. Artur Yeganyan (9 Punkte)
6. Pascal Laag (7 Punkte)
7. Michael Müller (6,5 Punkte)
8. Harald Wolf (6 Punkte)
9. Sebastian Knerr (6 Punkte)
10. Daniel Marhöfer (5 Punkte)
11. Edgar Mkrtchyan (3,5 Punkte)
12. Wolfgang Sauer (3,5 Punkte)
13. Harut Mkrtchayn (2 Punkte)
14. Jan Raaphorst (1,5 Punkte)

Erstellt am 19 Feb 2020 von Michael Müller

Jahreswertung 2019

Im Rahmen des Monatsblitzturniers Februar erhielt der Double-Gewinner 2019 endlich seinen Preis für die beiden gewonnenen Jahreswertungen.

Auf dem Bild ist klar zu erkennen, zu welchem Sachpreis Andreas bei den Monatsturnieren am liebsten greift:

Erstellt am 19 Feb 2020 von Michael Müller

Bezirksblitzeinzelmeisterschaft 2020

1. Jonas Zwick – 11,5
2. Ansgar Barthel – 10,5
3. Peter Zwick und Andreas Stock – 9,5
5. Artur Yeganyan – 9
6. Pascal Laag – 7
7. Michael Müller – 6,5
8. Harald Wolf und Sebastian Knerr – 6
10. Daniel Marhöfer – 5
11. Edgar Mkrtchyan und Wolfgang Sauer – 3,5
13. Harutyun Mkrtchyan – 2
14. Jan Raaphorst – 1,5

Erstellt am 18 Feb 2020 von Harald Wolf

Schnellturnier Januar 2020

1. Johannes Vogel – 6,5
2. Andreas Stock – 5,5
3. Ansgar Barthel – 4,5
4. Ulrich Siefert – 4
5. Michael Müller – 3,5
6. Pascal Laag – 2,5
7. Wolfgang Sauer – 1
8. Harald Wolf – 0,5

Erstellt am 18 Feb 2020 von Harald Wolf

Monatsblitz Januar 2020

1. Ansgar Barthel – 15
2. Ulrich Siefert – 14,5
3. Artur Yeganyan und Andreas Stock – 13
5. Michael Müller – 10
6. Daniel Marhöfer – 8,5
7. Wolfgang Sauer – 5,5
8. Harald Wolf – 5
9. Jan Raaphorst – 3
10. Harutyun Mkrtchyan – 2,5

Erstellt am 18 Feb 2020 von Harald Wolf

1. Rheinland-Pfalz-Liga: Gesichert

Für die erste Mannschaft ging es anders als bei der zeitgleich spielenden Vierten zwar nicht mehr um den Aufstieg (obwohl dieser mit der Wahrscheinlichkeit eines Sechsers im Lotto plus Zusatzzahl immer noch möglich ist!), aber nach unserem 5:3 Auswärtssieg gegen den Schachclub Landskrone sind nun auch die letzten Pessimisten überzeugt, dass ein Abstieg mit aktuell 10:4 Mannschaftspunkten bei noch zwei ausstehenden Runden kein Thema mehr ist.

Der Spielverlauf:
Andreas bekam eine seiner Wohlfühlstellungen aufs Brett, eroberte einen Bauern und fuhr den ersten Punkt für Pirmasens ein.
Auch Klaus gewann mit einem kleinen taktischen Trick einen Bauern und verwertete diesen trotz der bei ihm üblichen Zeitnot sicher.
Frank agierte wieder einmal glücklos und warf eine eigentlich gute Stellung weg.
Bei Daniel sah es zunächst danach aus, als würde er von seinem Gegner überrollt.
Aber irgendwie arbeitete die Taktik für ihn, und er landete in einem Endspiel mit einem Mehrbauern. Nach weiteren Verwicklungen endete die Partie schließlich remis.
Artur bekam mit Schwarz eine Struktur, die wir schon unzählige Male in Weiß-Partien von Andreas gesehen haben. Schließlich ergab sich eine Stellung, in welcher der weiße Springer auf d5 dem schwarzen Fianchetto-Läufer überlegen war. Nachdem es dem Gegner, gelungen war, mit Dame und Turm in die schwarze Stellung einzudringen, fand Artur ein originelles Damenopfer, dessen Annahme zu einem schönen Matt geführt hätte. Leider konnte der Gegner das Opfer ablehnen und mit seinen Schwerfiguren zuerst mattsetzen.
Gerd hatte seit der Eröffnung Raumvorteil, den er konsequent in einen Sieg ummünzte.
Mir gelang es, in einer theoretisch interessanten Französisch-Partie die Initiative zu erhalten. In der Folge konnte ich mehrere Bauern einsammeln und den Materialvorteil im Endspiel verwerten.
Harald musste, nachdem er seinen anfänglichen Vorteil verschenkt hatte, mit Läuferpaar gegen Turm und drei verbundene Freibauern ankämpfen. Als er einen der Bauern erobern konnte und der Mannschaftskampf bereits zu unseren Gunsten entschieden war, einigte man sich friedlich auf Remis.

SC Landskrone – SC Pirmasens 3:5
1. Sieber, Patrick – Barthel, Ansgar 0:1
2. Weiß, Reinhold – Yeganyan, Artur 1:0
3. Haugner, Jan – Gnichtel, Gerd 0:1
4. Gauer, Manuel – Scherer, Frank 1:0
5. Barth, Claus Dieter – Stock, Andreas 0:1
6. Bloch, Colin – Marhöfer, Daniel 0,5:0,5
7. Hartmann, Wolfgang, Dr. – Lares, Harald 0,5:0,5
8. Müller, Maurice-Pascal – Ludy, Klaus 0:1

zum Ergebnisdienst

Erstellt am 18 Feb 2020 von Ansgar Barthel

Vorentscheidung im Titelkampf

Der SC Pirmasens hat das Spitzenspiel des 7. Spieltages und das letzte Heimspiel der Saison 2019/2020 gegen den SC Thallichtenberg mit 5:3 gewonnen. Somit führt der SC Pirmasens 2 Spieltage vor Schluss mit 3 Mannschaftspunkten und 3 Brettpunkten die Tabelle der Bezirksklasse West an.

Die vollständig angetretenen Pirmasenser galten aufgrund der sehr souveränen Saison als Favorit in der Begegnung. Doch lange Zeit konnte man davon nur wenig sehen.
Ein durch Krankheit angeschlagener Pascal Laag gab seine Partie bereits sehr früh remis. In Folge dessen ging er den restlichen Tag seinen Pflichten als Schiedsrichter nach.
Eine Stunde später akzeptierte auch Nico Bischoff in wohl etwas schlechterer und absolut geschlossener Stellung gegen seinen DWZ- schwächeren, jedoch äußerst stark aufspielenden Gegner. -> 1:1
Die Führung für Pirmasens holte dann Harut Mkrtchyan: Am sechsten Brett konnte er nach einem komplizierten Abspiel vier Bauern gewinnen und die restlichen Figuren heruntertauschen. -> 2:1 für Pirmasens
Etwas irritierend verlief Ralf Henkels Partie: Sein Gegner opferte eine Leichtfigur. Die Umstehenden waren sich nach der Partie alle einig, dass der Thallichtenberger Spieler doch eigentlich gar nichts für das Opfer bekäme – dennoch kam es in der Partie irgendwie zu einem starken Angriff auf Ralfs König. Als Ralf diesen jedoch verteidigte und selbst in den Angriff übergehen konnte, konnten die Pirmasenser aufatmen. Ralf gewann mit der Mehrfigur seine Partie. -> 3:1
Bei den letzten vier Partien stand es überall recht ausgeglichen: Edgar hatte zwar einen Bauern weniger, dafür war Axel seinem Gegner positionell überlegen und auch Marcel und Miguel hatten deutlichen Raumvorteil.
Marcel entschied sich dafür, beim Stand von 3:1 ein mannschaftsdienliches remis zu vereinbaren. In der Schlussstellung wäre ein Springeropfer möglich gewesen, wodurch Marcel einen Bauern mehr gehabt hätte. 3,5:1,5
In der Zeitnotphase fiel die Entscheidung bei Edgar: Trotz Bauer weniger bekam er einen starken Angriff auf den schwarzen König, der weit in der Brettmitte stand. In der Schlussstellung konnte schwarz den König nur retten, indem er einen ganzen Turm abgibt. Mit dem Turm weniger wollte sein Gegner allerdings nicht weiterspielen, was bereits den Sieg des SCP bedeutete. 4,5:1,5
Axel bot bei diesem Stand ein remis an. Sein Gegner lehnte ab und verlor kurze Zeit später die Qualität. Allerdings geriet Axel in Zeitnot, büßte eine Figur und einen Bauern ein und nach einer weiteren Stunde Spielzeit ging die Partie leider verloren. 4,5:2,5
Miguels Stellung sah zwar lange Remis aus, jedoch konnte er durch einen schönen Trick einen Bauern im Endspiel gewinnen. Sein Gegner fand allerdings ein sehr interessantes Springeropfer. Die Folge war, dass Miguel den Randbauern und den Läufer mit der falschen Eckfarbe übrig hatte. Eine Stellung, die nicht zu gewinnen ist, daher endete auch diese Partie remis. 5:3

Am 08.03. könnte dem SCP der Aufstieg im Falle eines Sieges nicht mehr zu nehmen sein. Rechnerisch könnten sowohl Thallichtenberg (3 Punkte hinter dem SCP) als auch Rammelsbach (4 Punkte hinter dem SCP) noch an den Pirmasensern vorbeiziehen, jedoch spielen die Pirmasenser gegen die beiden Schlusslichter der Tabelle: Den SC Weilerbach und den SC Königsland Wolfstein. Selbst wenn der SCP noch eine Partie verlieren sollte – wird die andere Begegnung gewonnen, ist der SCP oben nicht mehr zu verdrängen.

Es spielten:

SC Pirmasens 1912 IV – SC Thallichtenberg II 5:3 (2:0 MP)

1. Bischoff, Nico – Ditzel, Pascal 1/2
2. Mkrtchyan, Edgar – Bier, Klaus 1:0
3. Sprau, Axel – Jacobs, Mario 0:1
4. Laag, Pascal – Fries, Hans 1/2
5. Henkel, Ralf – Gilsdorf, Uwe 1:0
6. Mkrtchyan, Harut – Jacobs, Verena 1:0
7. Raber, Marcel – Agne, Vanessa 1/2
8. Scheibler, Miguel – Hippenstiel, Michael 1/2

Erstellt am 17 Feb 2020 von Pascal Laag

U8-RLP-Meisterschaft 2020 im Dynamikum

Aus der Pressemitteilung an die regionalen Medien:
„Einen besseren Ort als das Dynamikum für die U8-Rheinland-Pfalz-Meisterschaft im Schach kann ich mir nicht vorstellen“, urteilte Oberbürgermeister Markus Zwick bei seinem Grußwort an die 34 Teilnehmerinnen und Teilnehmer und deren Eltern und Geschwister am Wochenende.

Dabei war Zwick eigentlich nicht in offizieller Form gekommen: Seine beiden Söhne Anton und Arthur Zwick gingen bei dem Turnier zusammen mit Muchen Zhang und Christian Spirin für den Schachclub Pirmasens an den Start. Für den SK Hauenstein war Joshua Kraus mit dabei. Alle weiteren Teilnehmer hatten eine deutlich längere Anreise und waren aus Trier, Mainz oder Koblenz ins Pirmasenser Mitmachmuseum gekommen.
In sieben Runden wurde der Rheinland-Pfalz-Meister 2020 der Jüngsten im Schach ausgespielt. Praktisch: Nach beendeter Partie konnte man nach Lust und Laune durch die Ausstellung streifen und die Exponate ausprobieren, bis per Lautsprecherdurchsage zur nächsten Runde ausgerufen wurde.

Sechs der sieben Runden gewann Amiran Balashvili vom Kreuznacher SV und sicherte sich so den Titel des Rheinland-Pfalz-Meisters. Landesmeisterin wurde Elea Weyerer vom SV Oberursel. Der Hauensteiner Joshua Kraus erzielte 4 Punkte. Bester Pirmasenser wurde bei seinem ersten Turnier mit 3,5 Punkten Anton Zwick. „Ein klasse Leistung“, urteilte der Vorsitzende des SC Pirmasens Michael Müller, der das Turnier zusammen mit Hochschuldekan Ludwig Peetz vom SK Zweibrücken organisierte, „Anton spielt erst wenige Woche im Verein. Da hat unser OB im Heimtraining gute Vorarbeit geleistet.“


An manchen Brettern ging es so heiß her, dass aus Sicherheitsgründen mit Kindersitz gespielt werden musste. :)

zu den Turnierergebnissen im Detail auf chess-results.com

Erstellt am 03 Feb 2020 von Michael Müller

Pirmasens IV auf Titeljagd

Der SC Pirmasens IV hat das Auswärtsspiel vom 26.01. beim SC Bann II erwartungsgemäß mit 5:3 gewonnen. Die Mannschaft steht somit weiter an der Tabellenspitze und ist der Meisterschaft nahe.

Nach einer extrem stressigen Anfahrt (Mannschaftskapitän Laag musste spontan über Kaiserslautern fahren um einen Spieler abzuholen) kamen drei der Pirmasenser zu spät… und zwar gleich 25 Minuten! In der Bezirksklasse West gibt es glücklicherweise eine Karenzeit von 30 Minuten, sodass die drei lediglich mit weniger Zeit ihre Partien beginnen mussten.

Die Führung für den SCP fuhr Miguel Scheibler ein: Im Londoner System stellte er (mit schwarz) seinem Gegner eine kleine Falle. Hierbei gewann er eine Figur für zwei Bauern, jedoch verschlechterte sich Miguels Königsstellung extrem durch dieses Manöver. Nachdem sich jedoch die gegnerischen Angreifer gegen Miguels Verteidiger tauschten, konnte er einen souveränen Punkt einfahren. – 0:1 für den SCP

Weniger erfreulich lief es zwei Bretter weiter vorn: Harut Mkrtchyan unterlag dem erst elfjährigen Milan Schneble im Endspiel, nachdem er es versäumte, den verlorenen Bauern zurückzuerobern. Es flogen weitere Bauern auf Seiten Haruts und nach einem doch noch längeren Kampf, als man hätte glauben können, musste er seine Partie verloren geben. – 1:1 Ausgleich durch Bann

Nico Bischoff opferte bereits früh in der Partie einen Bauern am Spitzenbrett. Der Gegner war mit Johannes Wintergerst kein schwacher Gegner, sodass die Pirmasenser sich eine Weile sorgten, ob Nico die Partie nach Hause holen würde.
Nachdem Nico aber durch einen Figurentausch Wintergersts Bauernstruktur zerstören konnte, liefen sie in ein Endspiel, welches Nico kurzerhand gewann und die 2:1 Führung markierte. – 1:2 für den SCP

Ebenso früh ging Hannah Weiner einen Bauern in Rückstand. Jedoch konnte sie sich von dem Verlust nicht wirklich erholen und der Gegner gewann Stück für Stück an Material, Raum und Position. Nach knapp vier Stunden gab Hannah die Partie verloren.
- 2:2 Ausgleich durch Bann.

Nun bleibt zu sagen, dass mit Pascal Laag, Edgar Mkrtchyan und Ralf Henkel gleich 3 Pirmasenser auf Sieg standen. Zu diesem Zeitpunkt vereinbarte Axel Sprau mit seinem Gegner ein Remis, nachdem er die gesamte Partie über gedrückt stand.
- 2,5 : 2,5 es bleibt ausgeglichen.

Die nächste Partie endete mit einem Sieg für die Pirmasenser: Edgar Mkrtchyan gewann in der Zeitnotphase die Qualität nachdem er bereits eine Figur mehr hatte (für einige Bauern). Mit dem vollen Turm mehr war es nur eine Frage der Zeit, bis Edgar sein Spiel gewonnen hätte. – 2,5 : 3,5 für den SCP

Nun lag es an Pascal Laag und Ralf Henkel – die übrigens im Halbfinale des Dähnepokals gegeneinander spielen (Fr. 19 Uhr, Ruhbank)- die Partie für den SCP zu entscheiden. Pascals Partie endete zuerst, deshalb sei hier kurz ihr Verlauf aufgezeigt:
Pascal spielte mit den weißen Steinen das Damengambit – der Gegner erwiderte es mit der Slawischen Verteidigung. Pascal gewann in der Eröffnung einen leichten Stellungsvorteil und öffnete die c- Line. Von dort aus machte er Druck, welcher schließlich in einem starken Angriff mündete. Die Figuren seines Gegners standen plötzlich Zug für Zug schlechter, mussten zurück auf die Grundlinie und nach einigen Zügen gelang Pascal ein schönes, korrektes Springeropfer, welches 2 Bauern gewann und den Springer durch eine Taktik zurückholte. Daraufhin ebbte jedoch der Angriff ab und Pascal musste die zwei Mehrbauern nur noch verwalten. Nachdem er jedoch im Endspiel durch eine Unaufmerksamkeit einen Bauern zurückeinstellte, gab er beim Stand von 3,5 : 2,5 für den SCP und einem auf Sieg stehenden Ralf Henkel die Partie remis, wenngleich das Endspiel womöglich noch zu gewinnen gewesen wäre. – 3:4 für den SCP

Ralf Henkel hatte lange Zeit eine ausgeglichene Stellung. Nach der Zeitnotphase gewann er eine Figur für 2 Bauern. Lange war nicht klar, ob er das Endspiel gewinnen würde, oder ob Ralf remis geben würde (was auch gereicht hätte). Ralf gewann die Partie tatsächlich noch – wie ist jedoch unklar, da der Autor aufgrund der langen Anfahrt und bereits fortgeschrittener Zeit sich gegen das Warten auf das Ende dieser Partie entschied. Es war klar, dass die Begegnung Pirmasens – Bann zugunsten des SCP enden würde. Am Ende hieß es 3:5.

In der nächsten Begegnung trifft am 16.02. 2020 der Tabellenführer Pirmasens auf den Tabellenzweiten Thallichtenberg II. Die Begegnung steigt auf der Ruhbank und würde im Falle eines Sieges seitens der Pirmasenser eine kleine Vorentscheidung im Kampf um den Titel bringen, da auch Thallichtenberg die Hürde Niederkirchen erfolgreich nahm und die beiden Teams nun mit einem Punkteverhältnis von 11:1 bzw 10:2 an der Spitze liegen.

Es spielten:

SC Bann II – SC Pirmasens 1912 IV 3-5

1. Wintergerst – Bischoff 0 – 1
2. Konietzko – Sprau 0,5
3. Schneble, R. – Mkrtchyan, E. 0 – 1
4. Meigel – Henkel 0 – 1
5. Chapouis- Roux – Laag 0,5
6. Schneble, M. – Mkrtchyan, H. 1 – 0
7. Hartmann – Weiner 1 – 0
8. Becker – Scheibler 0 – 1

Zum Ergebnisdienst

Erstellt am 28 Jan 2020 von Pascal Laag

1. Rheinland-Pfalz-Liga: Chancenlos

Chancenlos war die erste Mannschaft des SC Pirmasens beim Auswärtsspiel gegen Spitzenreiter SG Speyer-Schwegenheim II in der 1. Rheinland-Pfalz-Liga.
Pirmasens hatte den Ausfall von drei Stammspielern zu verkraften, während Schwegenheim drei Internationale Meister und eine Frauengroßmeisterin aufbieten konnte.
Schwegenheim ist damit seinem Ziel in die Oberliga aufzusteigen näher gekommen, aber die Schachfreunde Mainz mit nur einem Mannschaftspunkt und einem Brettpunkt weniger können noch auf einen Ausrutscher von Schwegenheim in den verbleibenden drei Runden hoffen.
Pirmasens liegt hinter dem SV Koblenz II auf einem guten vierten Platz.
Nächster Gegner am 16. Februar ist der SC Landskrone.

SG Speyer-Schwegenheim II – SC Pirmasens 6,5:1,5
1. Boguslawski, Oleg (IM) – Barthel, Ansgar 0,5:0,5
2. Bratanov, Zsivko (IM) – Yeganyan, Artur 1:0
3. Krämer, Enrico – Gnichtel, Gerd 0,5:0,5
4. Berend, Fred (IM) – Scherer, Frank 1:0
5. Berend, Elvira (WGM) – Lares, Harald 1:0
6. Commercon, Simon – Ortinau, Helmut 1:0
7. Theel, Thomas – Marhöfer, Daniel 1:0
8. Flierl, Pascal – Dietzsch, Michael 0,5:0,5

zum Ergebnisdienst

Erstellt am 27 Jan 2020 von Ansgar Barthel

Senioren sind Spitze

Beim „Gipfeltreffen“ der beiden bisher verlustpunktfreien Mannschaften in Frankenthal hat das Pirmasenser Team überraschend die Tabellenführung erobert. Mit einem hart erkämpften 3:1-Erfolg wurden die favorisierten Gastgeber, zumindest vorläufig, auf den zweiten Platz verwiesen.
Frankenthal hatte neben Mannschaftskapitän Peter Kargoll mit Albert Syska und Bernhard Geyer zwei weitere Oberligaspieler aufgeboten. Pirmasens musste dagegen auf seinen Spitzenspieler Robert Schnicke verzichten. Aber gerade der für ihn spielende Hans Janzer wurde zum spielentscheidenden Joker, als er mit Weiß in einer schönen Angriffspartie gegen Kargoll gewann.
Zwar konnten die Frankenthaler mit einem Sieg Syskas am ersten Brett noch einmal ausgleichen, doch stand zu diesem Zeitpunkt Herbert Dietzsch bereits auf Gewinn. In leicht besserer Stellung konnte ich daher meinem Gegner ein Remis anbieten, das dieser im Mannschaftssinn ablehnte, das Risiko erhöhte und dann im Endspiel unterlag.
1. Albert Syska – Harald Lares 1:0
2. Bernhard Geyer – Helmut Ortinau 0:1
3. Peter Kargoll – Hans Janzer 0:1
4. Dr. Helmut Härtner – Herbert Dietzsch 0:1
Das nächste Heimspiel gegen Frankenthal III sollte unsere Mannschaft vor keine allzu großen Probleme stellen.

Erstellt am 16 Jan 2020 von Helmut Ortinau

Monatsblitz Dezember 2019

Zur Jahreswertung wurden die Ergebnisse aus dem Weihnachtsblitzturnier herangezogen:

1. Johannes Vogel – 6,5
2. Ansgar Barthel – 4,5
3. Andreas Stock – 4
4. Michael Müller – 1

5. Denis Clauer und Ulrich Siefert – 6,5
7. Amin Mohammed – 6
8. Daniel Rein – 4,5
9. Daniel Marhöfer – 4
10. Pascal Laag – 3,5
11. Harald Wolf – 2,5

12. Miguel Scheibler – 7,5
13. Edgar Mkrtchyan – 6,5
14. Harutyun Mkrtchyan – 5,5
15. Jan Raaphorst – 4
16. Wolfgang Sauer – 3,5
17. Marcel Raber – 2

Damit holt Andreas 2019 das „Double“ erneut in die Pizzeria Luciano. Im Vorjahr hatte allerdings sein Chef Uli in beiden Wettbewerben die Nase vorn.

Erstellt am 28 Dez 2019 von Harald Wolf

Monatsblitz November 2019

1. Andreas Stock – 13,5
2. Ulrich Siefert und Johannes Vogel – 13
4. Michael Müller – 11
5. Wolfgang Sauer – 6,5
6. Patric Bischof – 5
7. Harald Wolf und Jan Raaphorst – 4
9. Marcel Raber – 2

Erstellt am 28 Dez 2019 von Harald Wolf

Jahreswertung Monats-Schnellschach 2019

Die Veröffentlichung der Ergebnisse der Monatsturniere Schnellschach im Herbst verlief etwas schleppend.

Monats-Schnellschach Oktober
1. Andreas Stock (5 Punkte)
2. Ansgar Barthel (4,5 Punkte)
3. Uli Siefert (4 Punkte)
4. Harald Lares (3,5 Punkte)
5. Harald Wolf (2 Punkte)
6. Daniel Marhöfer und Wolfgang Sauer (1 Punkt)

Monats-Schnellschach November
1. Uli Siefert (6,5 Punkte)
2. Michael Müller und Andreas Stock (5,5 Punkte)
4. Daniel Marhöfer (3 Punkte)
5. Pascal Laag (2,5 Punkte)
6. Wolfgang Sauer (2 Punkte)
7. Harald Wolf und Jan Raaphorst (1,5 Punkte)

Im Dezember wurden die Platzierungen des Nikolaus-Open herangezogen:
1. Andreas Stock
2. Ansgar Barthel
3. Kai-Uwe Schmidt
4. Uli Siefert
5. Dr. Bergit Brendel
6. Artur Yeganyan
7. Edgar Mkrtchyan
8. Harut Mkrtchyan
9. Wolfgang Sauer
10. Elena Laag

Daraus ergibt sich untenstehende Jahreswertung für 2019. Wir gratulieren Andreas Stock zu seinem Erfolg!

Erstellt am 17 Dez 2019 von Michael Müller

1. Rheinland-Pfalz-Liga: Schach unter der Dusche

Eine ungewöhnliche Kulisse bot das Match zwischen dem SC Pirmasens I und dem SV Koblenz II am letzten Sonntag in der 1. Rheinland-Pfalz-Liga.
Nachdem der übliche Raum in der Gersbacher Mehrzweckhalle nicht zur Verfügung stand und im kleinen Raum die Heizung streikte, verlegte Mannschaftsführer Frank kurzerhand die Spieltische in die Umkleidekabine sowie den angrenzenden Duschraum.
Die Situation wurde etwas entschärft, als die Koblenzer mit nur sechs Spielern aufkreuzten und somit nur ein Spiel unter der Dusche stattfinden musste.
Die kampflosen Siege von Ralf an Brett 1 und Andreas an Brett 4 brachten uns schnell in Führung (2:0).
Mein Gegner schnappte sich meinen e-Bauern, unterschätzte dabei aber die Gefahren, die seinem König durch die geschwächte Bauernstruktur entstanden (3:0).
Trotz des großen Vorsprungs blieb es spannend, da es an mehreren Brettern weniger rosig für uns aussah.
Frank hatte mal wieder einen seiner berüchtigten Flügelangriffe mit dem g-Bauern vom Stapel gelassen, welcher dann aber als Bumerang zurückkam (3:1).
Gerd, erstmals nach langer Zeit in der Mannschaft mit Schwarz, geriet in einen heftigen Angriff, nachdem sein Gegner energisch eine Figur ins Geschäft gesteckt hatte (3:2).
Michael gewann im Duschraum nach der Eröffnung zwar einen Bauern, landete später jedoch in einem Endspiel mit Minusbauern und musste sich nach langem Kampf geschlagen geben (3:3).
Helmut hatte eine komplizierte Partie mit zwei Leichtfiguren gegen einen Turm, wobei diese zunächst passiv auf der Grundreihe verharren mussten. Durch mehrere Kraftzüge gelang es ihm, zwei wichtige Bauern zu erobern und dadurch Felder für seinen Springer freizukämpfen. Der Springer avancierte daraufhin zum Helden, indem er zwei Schwerfiguren aufgabelte (4:3).
Harald spielte mit zwei Mehrbauern für die Galerie und opferte eine Qualität, was seinem Gegner erlaubt hätte, unverhofft ins Remis zu entkommen. Nachdem dieser seine Chance nicht genutzt hatte, waren Haralds verbundene Freibauern nicht mehr zu stoppen.
Endergebnis 5:3 für Pirmasens.

Aktuell steht der SC Pirmasens I nach fünf Runden mit 8:2 Punkten auf dem zweiten Platz – punktgleich mit Tabellenführer SG Speyer-Schwegenheim II.
Nach dem Debakel eine Runde zuvor gegen die Schachfreunde Mainz eine große Überraschung!
Die Erwartungen innerhalb der Mannschaft sind unterschiedlich: während einige Spieler das nächste Match am 26.01.2020 gegen Schwegenheim als potentielles Spitzenspiel um den Aufstieg in die Oberliga ansehen, freut sich Frank, dass es mit 8 Mannschaftspunkten nunmehr sehr schwer wird, noch in den Abstiegsstrudel zu geraten.

SC Pirmasens 1912 – SV Koblenz 03/25 II 5:3
1. GM Appel, Ralf – Repplinger, Marc 1:0 k
2. Barthel, Ansgar – Berresheim, Helmut 1-0
3. Gnichtel, Gerd – Bohn, Ulrich 0-1
4. Stock, Andreas – Kalnitsky, Michael 1:0 k
5. Scherer, Frank – Polster, Wolfgang, Dr. 0-1
6. Lares, Harald – Thieme-Garmann, Alexander 1:0
7. Ortinau, Helmut – Schäfers, Andreas 1-0
8. Müller, Michael – Marquardt, Christian 0-1

zum Ergebnisdienst

Erstellt am 17 Dez 2019 von Ansgar Barthel

Pirmasens IV übernimmt die Tabellenführung

Der SC Pirmasens IV hat mit einem 5:3 Sieg gegen den SC Niederkirchen III das Jahr 2019 mit einer starken Leistung abgeschlossen und steht nach 5 von 9 Runden an der Spitzenposition in der Bezirksklasse West.

Die Gäste traten ersatzgeschwächt gegen die Pirmasenser an, jedoch sah es lange nach einer Führung für Niederkirchen aus: Marcel Raber verspätete sich stark und kreuzte erst zwei Minuten vor Partieverlust auf – mit einer halben Stunde weniger gelang es Raber dennoch, die Partie für sich zu entscheiden… und das nach nur fünf Zügen.
Raber fand eine Variante des sogenannten „Narrenmatts“ , nachdem der Gegner sich böse vergriff und sorgte für die 1:0 Führung.

Ebenso früh standen die Zeichen bei Pascal Laag auf Sieg: Pascal wählte ein für ihn absolut untypisches Eröffnungssystem : Schottisch.
Nach 6 Zügen und einem fatalen Fehlgriff seines Gegners erhielt Pascal einen Läufer und eine angenehme Stellung.
Einige Patzer später befand Pascal sich dann doch wieder in einem schwierigen Endspiel, was jedoch stets etwas besser für ihn war. Nachdem der Gegner jedoch ein zweites mal daneben griff, was zum Verlust eines vollen Turms führte, fuhr Pascal den vollen Punkt ein. 2:0

Auch bei Miguel Scheibler’s Partie kam es zu einer sehr ungewöhnlichen Eröffnung: Miguel wählte die Andersson – Eröffnung ( 1. a3) und überließ quasi seinem Gegner die weißen Steine . Einige Züge später fand Miguel sich in einer Stellung (für weiß) aus der Phildor- Verteidigung wieder, jedoch patzte sein Gegner und Miguel bekam eine überlegene Stellung mit Materialvorteil, welche er souverän zu Ende führte. 3:0

Kurze Zeit später konnte auch Ralf Henkel seine Partie im immer wieder interessanten Wolga- Gambit gewinnen. 4:0

Nach Remisvereinbarungen von Edgar Mkrtchyan am 2. Brett und Nico Bischoff am 1. Brett in leicht vorteilhaften Stellungen stand der Sieg des SCP bereits fest – auch die Niederlagen von Harut Mkrtchyan und Axel Sprau vermochten dieses Ergebnis nicht mehr zu ändern.

Zu sagen bleibt bei den beiden Verlustpartien, dass wir auch in diesen beiden Partien 1,5 Punkte hätten erzielen müssen: Axel vergriff sich im Turmendspiel mit einem Bauern weniger , was zum Partieverlust führte und Harut ließ mehrere Chancen aus und büßte irgendwann dann eine Figur ein…

Da zeitgleich der SC Thallichtenberg II von Rammelsbach geschlagen wurde, übernimmt die „Vierte“ die Tabellenführung mit einer starken Bilanz von 9:1 Mannschaftspunkten.
Am 26. 01. 2020 geht es in der Bezirksklasse dann weiter. Der SC Pirmasens IV spielt an diesem Termin auswärts in Bann – ein Spiel , bei dem trotz der unterschiedlichen Ausgangslage durchaus alles möglich ist, für die beiden Seiten. Eine weiterer Härtetest im Kampf um die Meisterschaft steht bevor.

Es spielten:

SC Pirmasens 1912 IV – SC Niederkirchen III 5:3 BP, 2:0 MP

1. Bischoff , Nico – Cossmann, Günther 1/2
2. Mkrtchyan, Edgar – Cossmann, Lukas 1/2
3. Sprau, Axel – Götz, Frank 0 – 1
4. Laag, Pascal – van Riel, Philipp 1 – 0
5. Henkel, Ralf – Schmidt, Udo 1 – 0
6. Raber, Marcel – Walk, Felix 1 – 0
7. Mkrtchyan, Harut – Matheis, Robin 0 – 1
8. Scheibler, Miguel – Fischer, Tobias 1 – 0

Erstellt am 15 Dez 2019 von Pascal Laag

Weihnachtsblitzturnier 2019

Nach dem Nikolaus-Open ist vor dem Weihnachtsblitz:

Erstellt am 09 Dez 2019 von Michael Müller

Pressebericht zum 6. Pirmasener Nikolaus-Schnellschachopen

Der Saarbrücker FIDE-Meister Samir Mohammad gewinnt das 6. Pirmasenser Nikolaus-Schnellschachopen. Für den Turnierfavoriten, den ukrainischen Großmeister Yuri Solodovnichenko, reicht es nur zum zweiten Platz.


Blick in den Turniersaal: Vorne rechts FM Mohammad Samir gegen GM Yuri Solodovnichenko (rechts), dahinter CM Markus Müller gegen Johannes Vogel (rechts).

Nach einem Blick auf die 41 Spieler zählende Anmeldeliste beim Pirmasenser Nikolaus-Schnellschachopen war eigentlich klar, wer den Turniersieg holen würde: Der beim badischen Oberligisten SC Untergrombach spielende ukrainische Großmeister Yuri Solodovnichenko lag auf der nach der internationalen Wertungszahl ELO geordneten Liste mit großem Abstand auf Rang 1. Der nächstplatzierte FIDE-Meister Samir Mohammed hatte eine um 300 geringere Wertungszahl – im Schach ein Unterschied von mehr als einer Liga. Vier Runden lang lief auch alles wie geahnt: Während der Großmeister vier Siege einfuhr, musste Mohammad in Runde vier gegen den späteren drittplatzierten Pirmasenser Johannes Vogel einen halben Punkt abgeben. Doch das direkte Aufeinandertreffen der beiden Kontrahenten in der fünften Runde endete mit einer Knall: Nachdem Samir Mohammed während der Partie in Vorteil geriet, wickelte der Großmeister in ein Endspiel ab, das nur sehr selten vorkommt und dessen Gewinnführung auch Meisterspielern in der äußerst kurzen Bedenkzeit am Ende einer Schnellschach-Partie oft misslingt. Doch Samir Mohammed führte das Matt mit Springer und Läufer zügig und fehlerlos herbei und die Überraschung war perfekt.


Die entscheidende Partie: Vorne FM Mohammad Samir gegen GM Yuri Solodovnichenko (rechts), dahinter CM Markus Müller gegen Johannes Vogel (rechts).

Weder Samir Mohammed noch Yuri Solodovnichenko und Johannes Vogel ließen in den Schlussrunden noch etwas anbrennen und blieben auf dem Treppchen. Bester Spieler des SC Pirmasens wurde Andreas Stock mit 5 Punkten auf Rang 5 und sicherte sich somit den Rating-Preis für Spieler mit einer Wertungszahl unter 2100. Weitere Ratingpreise gingen an Thomas Hellstern (SC Fehrbach), Abdirahman Mohammed (SG Kaiserslautern), Vladimir Horvat und Alister Stranz (beide SC Fischbach). Den Damenpreis gewann Dr. Bergit Brendel aus Frankfurt, die Schwester des Pirmasenser Rheinland-Pfalz-Liga-Spielers Ansgar Barthel. Bester Jugendlicher wurde Andre Bold, der neben einigen Unentschieden nur eine Niederlage in der letzten Runde gegen den Turniersieger einstecken musste. Den Seniorenpreis nahm Lukas Hubertus vom SC Siersburg mit nach Hause.


Ließ auch in der Schlussrunde nichts anbrennen: Vorne FM Mohammad Samir (links) gegen Jugendpreis-Sieger Andre Bold. Dahinter Ansgar Barthel in deutlich entspannter Pose im Geschwister-Duell gegen Dr. Bergit Brendel.

Neben den Geldpreisen für die Spitzenplatzierten und die Rating-Sieger verteilte der Vorsitzende des SC Pirmasens Michael Müller noch Sachpreise an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit mehr als 4 Punkten, darunter den vor wenigen Wochen gewählten Bundesturnierdirektor des Deutschen Schachbundes Gregor Johann aus Kaiserslautern und den Teilnehmer mit der weitesten Anreise: Kai-Uwe Schmidt, Spieler beim Klub Kölner Schachfreunde, hatte die lange Anreise auf sich genommen, um mit seinen Pirmasenser Schachfreunden, die er bei Turnieren in Dresden, Erfurt und Neustadt kennengelernt hatte, ein Turnier zu bestreiten.


Die Platzierungen 1 bis 5: Michael Müller (Vorsitzender SC PS), Dr. Christof Johann (5.), Johannes Vogel (3.), GM Yuri Solodovnichenko (2.), FM Samir Mohammad (1.), CM Markus Müller (4.), Pascal Laag, Daniel Marhöfer (beide Turnierleiter und Schiedsrichter)

Rangliste nach 7 Runden

Erstellt am 08 Dez 2019 von Michael Müller

Zu dritt in Haßloch...

Stark ersatzgeschwächt ging die 2. Mannschaft des SC Pirmasens in das Kellerduell in Haßloch. Lediglich 3(!) Spieler aus der Stammmannschaft meldeten sich zu dem Einsatz, weshalb mit Harald Wolf, Jan Raaphorst (PS III), Edgar Mkrtchyan, Pascal Laag und Miguel Scheibler (PS IV) 5 Ersatzspieler sich auf die Reise machten und das unmögliche – den Punktgewinn in Haßloch – versuchten.
Ganz im Gegensatz zu uns waren die Haßlocher zum ersten mal in dieser Saison vollständig angetreten, was die Erwartungen der Pirmasenser noch stärker beschränkte.

Nach anderthalb Stunden Spielzeit geriet der SCP wie zu erwarten war in Rückstand: Am 6. Brett verlor Edgar Mkrtchyan in der Englischen Eröffnung mit schwarz etwas den Überblick und büßte Material und die Partie ein. ( 0:1)

Zu diesem Zeitpunkt sah die Sache für die Pirmasenser eigentlich gar nicht so schlecht aus: Helmut stand minimal besser, Daniel hatte eine Figur mehr, Klaus Ludy hatte zwar früh mit der Uhr zu kämpfen, bekam jedoch auch eine gute Stellung, Harald Wolf und Jan hielten gegen ihre stärkeren Gegner gut mit (ausgeglichen), Pascal spielte furioses Angriffsschach, ganz anders als sonst und Miguel erspielte sich einen positionellen Vorteil. Es könnte vielleicht reichen…

Die zweite Partie, die vorbei war, war die von Helmut. Nachdem er keine Fortsetzung für seinen geplanten Angriff mehr finden konnte, einigte er sich mit seiner Gegnerin auf ein Remis. (0,5: 1,5)

Plötzlich glich der SCP aus!
Pascal konnte sich in einem Eröffnungssystem, das er vor einer ganzen Weile in Dahn im Training gelernt hatte beweisen: Dem sogenannten Mad Dog – System (das übrigens auf der Seite des Kenilwort Chess Club behandelt wird, siehe Link)
Pascal spielte die riskante Variante mit dem Damenopfer für 3 Figuren und Tempo und bewies mit vielen taktischen Manövern, dass auch er Partien gewinnen kann (bislang 0 Siege für die 4. Mannschaft) Es stand 1,5 : 1,5!

Nun ging es für die Pirmasenser leider unglücklich weiter: Klaus Ludys Zeitnot stellte sich als „zu schwerwiegend“ heraus, sodass er seine Partie leider verloren geben musste. (1,5 : 2,5) , doch gab es mit Miguel und Daniel ja noch zwei Pirmasenser, die auf Sieg spielen konnten (bei Harald und Jan noch immer Ausgleich)…

Doch Miguel büßte eine Figur ein, kurz vor dem Endspiel. Miguel spielte mit den drei Bauern gegen die Figur, brachte aber die notwendige Konzentration nicht mehr auf, um noch einen Gewinnversuch zu unternehmen. Remis!
(2:3)

Nun gab auch Jan seine Partie in ausgeglichener Stellung und beidseitiger Zeitnot remis… (2,5:3,5)

Nach einem komplizierten Manöver bekam Haralds Gegner eine vorteilhafte Stellung: Der Turm brach auf der 2. Reihe ein (in der Königsstellung) und Harald musste Stück für Stück Material geben. Die daraus resultierende Stellung wäre für Harald nicht mehr zu halten gewesen (2,5 : 4,5)

Etwa zeitgleich verlor Daniel im Zuge eines starken Angriffs des Gegners seine Mehrfigur und musste mit Bauern weniger und schlechter Stellung (UND Zeitnot!) weiterspielen. Auch diese Partie ging verloren.

(2,5:5,5)

Kurios: Berechnet man die Ergebnisse der einzelnen Mannschaften, die am Sonntag gemischt als Pirmasens II antraten, so hat die IV. Mannschaft die beste Bilanz (1,5/3 = 50%) , die III. die zweitbeste Bilanz (0,5/2 = 25%) und die eigentlichen Leute aus der II. die schwächste Bilanz (0,5/3 = ca. 17%)
Daher kamen die 3 bei diesem Spiel vereinten Mannschaftsführer (Marhöfer, Wolf,H. , Laag) zu dem Schluss, dass in der neuen Saison die Teams irgendwie neu gemischt werden müssen…

Es spielten:

SC 1926 Haßloch – SC Pirmasens 1912 5,5 : 2,5 (2:0 MP)

1. Achatz, K. – Ortinau, Helmut 1/2: 1/2
2. Scholz, P. – Marhöfer, Daniel 1 – 0
3. Slany, R – Ludy, Klaus 1 – 0
4. Achatz, M. – Raaphorst, Jan 1/2: 1/2
5. Elbel, S. – Wolf, Harald 1 – 0
6. Rykeit, T. – Mkrtchyan, Edgar 1 – 0
7. Nunheim, F. – Laag, Pascal 0 – 1
8. Frambach, K. – Scheibler, Miguel 1/2: 1/2

Der SCP II spielt im nächsten Spiel auf der Ruhbank das zweite „Derby“ der Saison gegen den SK Zweibrücken aus. Ein Duell im direkten Abstiegskampf. Die 2. Mannschaft braucht dringend einen Sieg!

Erstellt am 03 Dez 2019 von Pascal Laag

Erster Punktverlust für 4. Mannschaft

Nachdem die 2. Mannschaft am Wochenende zuvor bei der TSG Mutterstadt unterlag (3,5:4,5), die 3. Mannschaft erneut ein Unentschieden abgab (4:4 gegen Kohlbachtal) und die 1. Mannschaft parallel zum Spiel der 4. mit 0,5 : 7,5 bei den Schachfreunden Mainz unter die Räder kam, musste auch die 4. sich mit einem Punkt in Hauptstuhl begnügen.

Die Pirmasenser trafen nicht in Bestbesetzung (es fehlte Spitzenbrett Bischoff) gegen unvollständige Hauptstuhler an. Unglücklich: Das Freilos traf Ralf Henkel, den wertungsstärksten Pirmasenser – dennoch war dies die 0:1 Führung des SCP.
Miguel stellte in besserer Stellung einzügig gegen einen schwächeren Gegner die Dame ein und verlor früh die Partie. (1:1)
Axel Sprau einigte sich mit seinem etwa gleichstarken Gegner in ausgeglichenem Mittelspiel auf ein Remis (1,5:1,5)
Die Pirmasenser bedenken wuchsen Stück für Stück. Marcels Partie stand schlecht, Thomas Raber schaffte es nicht, gegen einen (von der Zahl) schwächeren Gegner, einen Vorteil zu erspielen, Pascal übersah eine Gewinnkombination.
Nachdem Marcels Partie verloren und die von Thomas remis endete, lagen die Pirmasenser mit 2:3 hinten.
Als nächstes sollte sich Pascals Partie entscheiden: Pascal fand sich nachdem er die ganze Partie über deutlich besser stand plötzlich in einem ausgeglichenen Springerendspiel wieder. Nach einem Blackout stellte er einen Bauern ein – die Mannschaft war schon am zittern. Eine Niederlage an diesem Brett würde wohl die Mannschaftsniederlage bedeuten. Doch Pascal bewies Ruhe im Endspiel und hielt aufgrund eines Freibauern (Springer muss Bauer aufhalten) und anschließendem korrektem Springeropfer die Partie remis (2,5 : 3,5)
Auf das Ende von Pascals Partie folgte das Einsetzen von Blasmusik (der Musikverein Kindsbach hatte zeitgleich zur Partie Probe) und die Zeitnotphase.

Edgar hatte gegen den ebenfalls für Pirmasens spielenden Klemens Ranker einen schönen Angriff und eine Mehrfigur erspielt. Rankers Bemühungen genügten nicht, die Partie zu halten und Edgar fuhr am Spitzenbrett einen wichtigen Punkt ein.
Die letzte Partie spielte Harut. In beidseitig starker Zeitnot und schlechter Stellung seitens Harut, bot dieser remis an. Nach kurzem Zögern und einem Blick auf die Uhr nahm der Gegner dieses an.

Der SC Pirmasens IV ist mit dem 4:4 noch nicht aus dem Aufstiegsrennen raus, allerdings müssen in den nächsten Spielen Siege her – und wenn das gelingen sollte, dann wird es auf einen finalen Kampf gegen Thallichtenberg II hinauslaufen, wie letztes Jahr zwischen Pirmasens II und Thallichtenberg I.

Weiter geht’s für die „Vierte“ am 15.12. auf der Ruhbank. Es kommt der wertungsstarke SC Niederkirchen – von der Zahl einer der besten Vereine in der Bezirksklasse West.

Erstellt am 20 Nov 2019 von Pascal Laag