Schnellturnier April 2017

Mit seinem Sieg in diesem Turnier verbesserte sich Michael Müller in der Jahreswertung vom 7. auf den 5. Platz, welche jetzt von Andreas Stock angeführt wird. Für die Statistiker: der DWZ-Schnitt lag bei 1795.

1. Michael Müller und Andreas Stock – 4,5 Punkte
3. Daniel Marhöfer und Ulrich Siefert – 4
5. Artur Yeganyan, Klaus Diehl und Daniel Rein -3
8. Wolfgang Sauer – 2,5
9. Harald Wolf – 1,5

Erstellt am 29 Apr. 2017 von Harald Wolf

Reykjavik-Open schwächt erste Mannschaft

Eine ausgeglichene Saison in der 1. Rheinland-Pfalz-Liga endet für den SC Pirmasens mit einer 1:7-Niederlage gegen den Vizemeister Schachfreunde Heidesheim.
Die Heidesheimer taten alles, um bei einem Ausrutscher des Tabellenführers SC Remagen-Sinzig mit einem hohen Mannschaftssieg den Platz an der Spitze erobern zu können und spielten in jeder der acht Partien gegen den SC Pirmasens auf Sieg. Dieser Wagemut sollte sich allerdings nur teilweise bezahlt machen. Zwar gelang der hohe Sieg gegen die Schuhstädter, von denen nur Gerd Gnichtel und Klaus Diehl das Unentschieden festhalten konnten, die Meisterfeier blieb ihnen jedoch verwehrt, da Remagen-Sinzig knapp mit 4,5:3,5 gegen die SG Trier II gewann.
Die erste Mannschaft des SC Pirmasens belegte mit jeweils drei Siegen, drei Unentschieden und drei Niederlagen in der Saison den fünften Tabellenplatz in der mit zehn Mannschaften besetzten Liga.
Ein Grund für die hohe Niederlage der Pirmasenser war sicherlich auch der Ausfall von Ansgar Barthel und Herbert Dietzsch, die zusammen mit Vereinskamerad Daniel Marhöfer noch bis zum 27. April das mitspielen. Dabei haben die drei Pirmasenser Schachfreunde nicht nur die Möglichkeit ihr Können mit internationalen Meisterspielern zu messen, sondern in Spielpausen auch die Sehenswürdigkeiten der größten Vulkaninsel der Erde zu erkunden.

Schachfreunde Heidesheim – SC Pirmasens 7:1
1. FM Johannes Carow – GM Ralf Appel 1:0
2. Till Wilhelm – Frank Scherer 1:0
3. FM Elmar Karst – Gerd Gnichtel 0,5:0,5
4. Andreas Haasler – Andreas Stock 1:0
5. Steffen Enzmann – Klaus Ludy 1:0
6. WFM Annelen Carow – Klaus Diehl 0,5:0,5
7. Christoph Klein – Harald Lares 1:0
8. Annette Krannich – Benedict Gräf 1:0

Zum Ergebnisdienst (mit Schlusstabelle)

Erstellt am 25 Apr. 2017 von Michael Müller

Bericht vom Reykjavik-Open

Drei Spieler des SC Pirmasens machten sich am 18.04.2017 auf den Weg nach Reykjavik zu einem der renommiertesten Schachturniere weltweit.
Gleich am ersten Abend bei der Eröffnungsfeier fanden sich bekannte Gesichter. Das ist trotz der großen Distanz nur wenig verwunderlich, denn immerhin stammen rund 5 % der Turnierteilnehmer aus Deutschland.
Die erste Partie begann am nächsten Nachmittag um 15 Uhr Ortszeit (17 Uhr deutscher Zeit). Zuvor stand die Besichtigung des isländischen Nationalmuseums auf der Tagesordnung.
Aufgrund des breiten Teilnehmerfeldes wurden in der ersten Runde stets Gegner mit großen Ratingdifferenzen gegeneinander gelost, sodass es bei den Ergebnissen der ersten Runde keine größeren Überraschungen gab.

Den kann man nachlesen.

Erstellt am 23 Apr. 2017 von Daniel Marhöfer

86. Pfälzischer Schachkongress

Beim 86. Pfälzischen Schachkongress, der in diesem Jahr vom SC Königsland Wolfstein und dem SC Niederkirchen ausgerichtet wurde, trafen sich die Pfälzer Schachfreunde, um sich beim Problem-, Blitz- und Schnellschach und in klassischen Turnierpartien zu messen. Das Meisterturnier A im klassischen Schach wurde von dem Wormser Martin Heider dominiert, der sich mit 7,5 Punkten aus 9 Partien und mit einem Punkt Vorsprung den Titel „Pfalzmeister 2017“ sicherte.

Im Rahmen der Siegerehrungen zeichnete Landesspielleiter Dieter Hess in Vertretung des Präsidenten des Pfälzischen Schachbundes, Bernd Knöppel, den Pirmasenser Großmeister Ralf Appel als Schachsportler des Jahres aus. Ralf Appel wurde im vergangenen Jahr mit der SG Solingen Meister der Deutschen Schachbundesliga und wechselte vor Saisonbeginn zu seinem Heimatverein SC Pirmasens in die 1. Rheinland-Pfalz-Liga.
Die Spieler des SC Pirmasens traten in den verschiedenen Disziplinen und unterschiedlichen Turnieren an:


Das Schlussrundenduell zwischen Helmut Ortinau und Harald Lares endete remis.


Die erfolgreiche Pirmasenser Blitzmannschaft


Pirmasens IV (Bild auf Userwunsch durch Bildausschnitt ersetzt)

Erstellt am 22 Apr. 2017 von Michael Müller

Reykjavikopen 19.-27.04.2017

Drei Spieler des SC Pirmasens machten sich am 18.04.2017 auf den Weg nach Reykjavik zu einem der renommiertesten Schachturniere weltweit.

Gleich am ersten Abend bei der Eröffnungsfeier fanden sich bekannte Gesichter. Das ist trotz der großen Distanz nur wenig verwunderlich, denn immerhin stammen rund 5 % der Turnierteilnehmer aus Deutschland.
Die erste Partie begann am nächsten Nachmittag um 15 Uhr Ortszeit (17 Uhr deutscher Zeit). Zuvor stand die Besichtigung des isländischen Nationalmuseums auf der Tagesordnung.
Aufgrund des breiten Teilnehmerfeldes wurden in der ersten Runde stets Gegner mit großen Ratingdifferenzen gegeneinander gelost, sodass es bei den Ergebnissen der ersten Runde keine größeren Überraschungen gab.

1. Runde

WIM Gorti, Akshita (USA) – Marhöfer, Daniel (GER) 1-0
Jonasson, Hordur (ISL) – Barthel, Ansgar (GER) 0-1
Dietzsch, Herbert (GER) – Thorisson, Benedikt (ISL) 1-0

Alle Ergebnisse lassen sich auch hier abrufen.

Nach Beendigung aller Partien war es leider nicht direkt möglich das Spiellokal zu verlassen, da unterdessen ein Schneesturm aufgezogen war. So waren die Schachspieler tatsächlich gezwungen gespielte Schachpartien zu analysieren anstatt zum gemütlichen Teil des Abends übergehen zu können…

Am nächsten Tag fand die einzige Doppelrunde im Turnier statt. Im Gegensatz zur ersten Runde gab es jedoch trotz großer Ratingdifferenzen einige Überraschungen. Besonders hervorzuheben sind die Ergebnisse von Ansgar, der zunächst in der Morgenrunde gegen einen IM remis hielt und dann in der Nachmittagsrunde noch einmal nachlegte und gegen GM Tarjan trotz Siegchancen nur remis spielte.

2. Runde

Barthel, Ansgar (GER) – IM Hambleton, Aman (CAN) 1/2
WGM Abrahamyan, Tatev (USA) – Dietzsch, Herbert (GER) 1-0
Marhöfer, Daniel (GER) – Peat, Matthew (ENG) 1/2

Zwischen den Runden war noch genug Zeit, um den Ausblick aus der Hallgrimskirche, dem Wahrzeichen Reykjaviks, zu genießen.

3. Runde

GM Tarjan, James (USA) – Barthel, Ansgar (GER) 1/2
Dietzsch, Herbert (GER) – Magnusson, Thorstein (ISL) 0-1
WIM Zemlickova, Olena (UKR) – Marhöfer, Daniel (GER) 1-0

Am nächsten Morgen vor Beginn der Folgerunde wurde zunächst das Kulturhaus besichtigt. Beginnend von mittelalterlichen Handschriften bis hin zu moderner Kunst war dort alles zu finden.
Nach dem Verzehr der weltbesten Hummersuppe gingen alle gestärkt in die 4. Runde. Trotz Eröffnungsvorbereitung und resultierendem Turmgewinn konnte sich Ansgar in einer taktikreichen Partie leider nicht gegen „Ms. Tactics“, die von Chess24.com bekannt ist , durchsetzen. Die anderen gewannen souverän gegen schwächere Gegner.

4. Runde

Barthel, Ansgar (GER) – IM Guramishvili, Sopiko (GEO) 0-1
Daly, Patrick (IRL) – Dietzsch, Herbert (GER) 0-1
Marhöfer, Daniel (GER) – Tummarsason, Flovin (FRO) – 1-0

Am Abend gab es bei einem reichhaltigen Fischbuffet auch die Möglichkeit Hákarl, eine isländische Spezialität zu probieren. Der umgangssprachliche Ausdruck „Gammelhai“ beschreibt die Art der Zubereitung sehr zuverlässig, obgleich gammel hierbei lediglich das isländische Wort für alt ist. Der fermentierte Hai musste zudem aufgrund des starken Ammoniakgeruchs in einem abgeschlossenen Gefäß serviert werden.


Vorher…


… nachher!

5. & 6. Runde

Das sehr touristenfreundliche Schachturnier erlaubt den Spielern innerhalb der ersten sieben Runden in zwei Runden einen kampflosen halben Punkt zu erhalten (‚Bye‘). Die Spieler nutzten diese Option, um etwas von Island erkunden zu können.

Am ersten ‚Bye‘-Tag wurde die westliche Halbinsel Snaefellsnes (zu deutsch: Schneeberg-halbinsel) besucht. Benannt wurde diese Region nach dem dort befindlichen Gletscher Snaefellsjökull, der auf dem vielleicht bekanntesten Berg des Landes gelegen ist.
Bei einem Besuch eines Strandes, der nur aus rauhen, ungeschliffenen Steinen und Seetang zu bestehen schien, konnte eine Gruppe von Robben aus der Ferne beobachtet werden. Das Wasser durfte aufgrund des starken Seegangs in der Region nicht betreten werden.
Einige Kilometer weiter fanden sich an einem älteren Strand bereits natürlich abgeschliffene Steine, die früher genutzt wurden, um die Körperkraft von Männern zu ermitteln. Um als Seefahrer anheuern zu dürfen, musste ein Stein mit einem Gewicht von rund 53 kg (Hálfsterkur) angehoben werden. Die Teilnehmer konnten den Stein zwar anheben, heuerten aber dennoch nicht an.
Danach konnten die Nistplätze verschiedener Vogelarten in den Steilklippen der Halbinsel aus nächster Nähe betrachtet werden. Neben Eiderenten, Trottellummen und Seemöven nisteten dort auch die selteneren Kormorane.
Am Nachmittag hielt der Tourbus auf den Krater eines passiven Vulkans zu und es war den Teilnehmern möglich im Krater umherzulaufen und auf den Rand des Kraters zu klettern.
Abends fand das Pub Quiz des Reykjavikopens statt, an dem natürlich alle teilnahmen. Hierbei mussten 30 äußerst schwierige Fragen in Zweier- oder Dreierteams beantwortet werden. Das Team das am Ende die meisten Punkte erzielte bekam je ein T-Shirt des Opens geschenkt. Trotz des guten Abschneidens von Team „Bärmesenser Schlabbefligger“ konnte sich das Team von Nils Grandelius mit erstaunlichen 25 richtigen Antworten den Sieg sichern.

Der zweite ‚Bye‘-Tag wurde genutzt, um die Reykjanes Halbinsel zu erkunden, auf der über zwei Drittel der isländischen Bevölkerung alleine in Reykjavik leben. Zu Beginn wurde ein Geothermal-Kraftwerk besichtigt und auf einer Führung dessen Funktionsweise und Bedeutung erläutert.
Daran anschließend wurde an einer Heißen Quelle Halt gemacht, in der man jedoch zum Einen aufgrund der potentiellen Explosionsgefahr der unter Druck stehenden Gasdämpfe nicht schwimmen konnte und zum Anderen aufgrund des penetranten Schwefelwasserstoffgeruchs nicht schwimmen wollte.
Nach dem Besuch eines verlassenen und eines modernen Fischerdorfes und einer der bekanntesten Kirchen weit abseits der nächstgelegenen Stadt, schienen sich die Teilnehmer zunehmend voneinander zu entfernen, sodass sie sich letzten Endes sogar auf verschiedenen Kontinenten befanden…

 

Am Abend nachdem sich alle wiedergefunden haben, suchte Herbert noch die Herausforderung und fand dabei einen Weg ein echter Wikinger zu werden: Ein weiteres isländisches Nationalgericht „Svidh“.

Danach machte sich die Gruppe auf eigene Faust auf, das zweite Wahrzeichen Reykjaviks, das Perlan zu besichtigen. Es handelt sich hierbei um sechs Wassertürme auf deren Dächern eine große gläserne Kuppel errichtet wurde, in der sich ein rotierendes Restaurant befindet, das jedoch zur Zeit umgebaut wird.

Montags fand eine vom isländischen Schachbund organisierte Tour um den „Golden Circle“ statt. Zu Beginn der Tour wurde eine antike Versammlungsstätte des damaligen politischen Rates besichtigt, die heute höchstens noch für Festlichkeiten verwendet wird.
Im Anschluss wurde ein Geysirgebiet besichtigt, in dem sich auch ein aktiver Geysir befindet, der alle paar Minuten ausbricht. Nach einer Mittagspause ging es dann zu einem (eigentlich zwei) der größten Wasserfälle Islands.

Zuletzt steuerte der Tourbus speziell für Schachspieler das Grab Bobby Fischers und das Bobby Fischer Center an, in dem der damalige Präsident des isländischen Schachbundes erzählte, welche Probleme damals bei der Organisation der Weltmeisterschaft Fischer vs. Spasski bewältigt werden mussten.

In der anschließenden Schachpartie ergaben sich erneut keine großen Überraschungen.

7. Runde

58) Eiriksson, Sigurdur (ISL) – Barthel, Ansgar (GER) 0-1
70) Pedersen, Soren (USA) – Dietzsch, Herbert (GER) 0-1
87) Valtysson, Thor (ISL) – Marhöfer, Daniel (GER) 1-0

Am folgenden Morgen konnten beim Whale Watching Delfine beobachtet werden, jedoch zeigten sich diesmal leider keine größeren Walarten. Auch Seevögel waren zu sehen, einschließlich des inoffiziellen Wappentieres Islands, des Papageientauchers.

In der achten Runde gelang es Herbert gegen einen FM remis zu halten, wobei die Partie bis kurz vor Ende spannend blieb.

8. Runde

38) Barthel, Ansgar (GER) – IM Kanmazalp, Ogulcan (TUR) 0-1
45) Dietzsch, Herbert (GER) – FM Le Goff, Damien (FRA) 1/2
111) Marhöfer, Daniel (GER) – Nergard, Ole-Kristian (NOR) 1-0

Am vorletzten Tag des Turniers wurde morgens zunächst das Vulkanhaus besucht. Dort befindet sich ein kleines Museum und ein kleiner Kinosaal in dem Filme über die bekanntesten Vulkanausbrüche Islands angesehen werden konnten.
Daraufhin wurde dem Saga-Museum ein Besuch abgestattet in dem die überlieferte Geschichte Islands von der Landnahme 874 bis zur Reformation 1550 illustriert wurde.
Daran anschließend musste natürlich noch das Walmuseum besucht werden, nachdem am Vortag außer Delfinen keine Wale beim Whale Watching gesichtet werden konnten.

In der neunten Runde ergaben sich, wenn man die Elozahlen betrachtet keine überraschenden Ergebnisse. Allerdings gewann Ansgar gegen eine WIM.

9. Runde

47) FM Webb, Laurence (ENG) – Dietzsch, Herbert (GER) 1-0
63) WIM Acevedo Mendez, Lisseth (CRC) – Barthel, Ansgar (GER) 0-1
87) Möller, Mikael (SWE) – Marhöfer, Daniel (GER) 1-0

Am Morgen des letzten Turniertages gaben alle Pirmasenser noch einmal ihr Bestes, sodass niemand in der letzten Runde punktlos blieb. Herbert konnte noch einen letzten Sieg erringen, Ansgar und Daniel ein Remis gegen stärkere Spieler halten.

10. Runde

43) Ansgar Barthel (GER) – FM Karason, Askell (ISL) 1/2
70) Dietzsch, Herbert (GER) – Gopakumar, Siddharth (IND) 1-0
92) Marhöfer, Daniel (GER) – Ólafsson, Smári (ISL) 1/2

Am nächsten Morgen machten sich alle schweren Herzens, das schöne Land verlassen zu müssen, frühzeitig zum Flughafen auf. Zum Trost verhalf ihnen ein Blick in die Zukunft, denn sie würden rechtzeitig zum Monatsschnellschachturnier am gleichen Abend in Pirmasens zurück sein.

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Erstellt am 19 Apr. 2017 von Daniel Marhöfer

Eisenberg I - Pirmasens III 3,5:4,5

Unsere Dritte bleibt auch in der letzten Runde der Bezirksliga West ungeschlagen und beendet diese Saison mit 15:3 Punkten als Aufsteiger in die 2. Pfalzliga West auf dem 2. Tabellenplatz. Nach bereits 90 Minuten stand es nach 2 Siegen von Artur und mir, sowie einem Unentschieden von Christian 2,5:0,5. Nach einem weiteren Remis durch Roland blieb es Mulle vorbehalten, mit seinem Sieg den Aufstieg endgültig zu sichern. Paul sicherte danach mit einem Unentschieden unseren Sieg. Bei der anschließenden Siegerehrung konnten Paul (8 Punkte aus 9 Partien am 4. Brett) und Roland (5,5 aus 9 am 7. Brett) ihre Pokale in Empfang nehmen.

1 Johannes Denzer – Christian Sperling 1/2
2 Holger Lommel – Daniel Marhöfer 1:0
3 Ivan Eremeev – Paul Ebelshäuser 1/2
4 Klaus Schimmelpfennig – Abdirahman Mohammed 1:0
5 Ilya Eremeev – Michael Schaefer 0:1
6 Gerhard Klingel – Roland Kratz 1/2
7 Ilias Probst – Harald Wolf 0:1
8 Jonas Kaufhold – Artur Yeganyan 0:1

Erstellt am 07 Apr. 2017 von Harald Wolf

Monatsblitz April 2017

Ansgar Barthel gewann auch das 4. Monatsblitzturnier 2017 und führt damit die Jahreswertung mit maximalen 44 Punkten an. In dem sowohl qualitativ (DWZ-Schnitt 1820) als auch quantitativ (17 Teilnehmer) starken Feld landete unser Gast aus Dahn – Peter Zwick – mit einem halben Punkt Rückstand auf dem 2. Platz. Mit sehr starken 12,5 Punkten belegte der für unsere Dritte in der Bezirksliga an den Start gehende Abdirahman Mohammed den 3. Rang.


Bei 17 Teilnehmern ist der Spielsaal auf der Ruhbank gut gefüllt.

1. Ansgar Barthel – 13,5 Punkte
2. Peter Zwick – 13
3. Abdirahman Mohammed – 12,5
4. Andreas Stock und Jonas Zwick – 12
6. Ulrich Siefert – 10,5
7. Daniel Rein – 8
8. Harald Lares und Michael Müller – 7,5
10. Artur Yeganyan und Denis Clauer – 7
12. Harald Wolf – 6,5
13. Amin Mohammed und Schota Guzaev – 5
15. Daniel Marhöfer und Paul Ebelshäuser – 3
17. Wolfgang Sauer – 2,5

Das Monats-Schnellschach-Turnier April wurde um eine Woche nach hinten auf den 28. April verlegt.

 

Erstellt am 01 Apr. 2017 von Harald Wolf

Hoher Heimsieg gegen 5 Mainzer

Die Rheinland-Pfalz-Liga-Mannschaft des SC Pirmasens gewann am vorletzten Spieltag gegen TSV Schott Mainz III mit 6:2.
Die Gäste aus Mainz hatten bereits vor dem Spieltag bereits nur noch geringe theoretische Nichtabstiegs-Chancen und traten deshalb nur mit fünf statt acht Spielern in der Gersbacher Mehrzweckhalle an. So hatten Großmeister Ralf Appel, der zum vierten Mal in der Pirmasenser Mannschaft zum Einsatz kam, ebenso wie Ansgar Barthel und Frank Scherer keinen Gegner und gewannen kampflos. Und auch an den übrigen Brettern verlief der Mannschaftskampf recht einseitig: Siege von Gerd Gnichtel und Harald Lares besiegelten schnell den Teamerfolg, zu dem Denis Clauer und Klaus Ludy jeweils noch ein Unentschieden beitrugen. In der längsten Partie des Tages holte Adrien Jacquot gegen Andreas Stock den Ehrenpunkt für die Rheinhessen.

Die Analyse der Partien fand dann bei schönstem Frühlingswetter im Freien statt. Und wer wollte, konnte noch nebenbei eine oder mehrere Blitzpartien gegen Ralf in seinem “Appel-Spezial-System” verlieren, worauf Ralf stets darauf bestand die schwarzen Steine zu führen.

Es spielten:
1. GM Ralf Appel – Constantin Göbel 1:0 (kampflos)
2. Ansgar Barthel – Kai Wornath 1:0 (kampflos)
3. Frank Scherer – Daniel Gölz 1:0 (kampflos)
4. Gerd Gnichtel – Kresimir Sulic 1:0
5. Andreas Stock – Adrien Jacquot 0:1
6. Denis Clauer – Dominik Wieber 0,5:0,5
7. Klaus Ludy – Jean-Michel Mathis 0,5:0,5
8. Harald Lares – Alain Berring 1:0

Zum Ergebnisdienst (mit Tabelle)

Erstellt am 30 März 2017 von Michael Müller

Filmabend "Magnus"

Das dritte Treffen der Filmfreunde des SC Pirmasens war besonders gut besucht. Teilweise brachten schachbegeisterte Cineasten auch ihre Partnerinnen mit, um die Dokumentation “Magnus – Mozart des Schachs” zu verfolgen. Da der Spaß schon nach knapp 80 Minuten beendet war, verbrachte man im Anschluss noch einige Zeit mit der Analyse der im Film gezeigten Schnellschachpartie zwischen Magnus Carlsen und Garry Kasparov vom Reykjavik Rapid im Jahr 2004. Der dreizehnjährige Carlsen hatte dabei zwischenzeitlich einen Mehrbauern gegen den damaligen Weltranglistenersten Kasparow und hielt die Partie remis.
Besonders die Entscheidung Carlsens im 12. Zug mit exd4 statt mit Sxd4 zu antworten wurde kontrovers diskutiert (siehe Diagrammstellung).

Erstellt am 30 März 2017 von Michael Müller

Titelchancen gewahrt

In der 1. Pfalzliga behielt die zweite Mannschaft des SC Pirmasens in einem weiteren Spitzenkampf gegen Mutterstadt die Oberhand und geht als Tabellenführer in den letzten Spieltag.
Der Heimsieg gegen die Mutterstadter fiel mit 6:2 ungewöhnlich hoch aus, was sich im Nachhinein jedoch als nützlich erwies, da auch Verfolger Lambsheim hoch mit 6,5:1,5 gewann. Beide Mannschaften können gleich viele Mannschaftspunkte aufweisen, Pirmasens liegt jedoch mit einem Brettpunkt in Führung.
Zum Verlauf des Mannschaftskampfes: Nach einem Theoriegeplänkel in den Eröffnungszügen einigte sich Helmut Ortinau mit seinem Gegner schnell auf ein Remis. Währenddessen starteten Herbert Dietzsch und Michael Müller heftige Angriffe auf den gegnerischen König. Herberts Gegner, Günter Haag, wehrte sich hartnäckig und verteidigte sich geschickt. Als Herbert nicht mehr weiter wusste, bot auch er ein Unentschieden an, was Günter annahm. Michael hingegen konnte seine Partie gewinnen. Kurz darauf steuerten noch Arno und Amin jeweils ein Remis zum Mannschaftserfolg hinzu. In der Zeitnotphase packte Daniel Rein wie so oft einen taktischen Trick aus und gewann die Dame und sein Gegner gab auf. Besonders ungewöhnlich endete die Partie von Thomas Meaubert: Sein Gegner hatte auf dem Partieformular den 20. Zug nicht ausgefüllt. Obwohl eigentlich Thomas in heftiger Zeitnot seinen 40. Zug mit Weiß machen konnte, überschritt sein Gegner im Anschluss die Zeit, weil er glaubte, es seien bereits 40 Züge gemacht. Die längste Partie des Tages spielte Klaus Diehl, der im Damenendspiel mit einigen Mehrbauern ebenfalls den vollen Punkt holte und so den hohen Heimsieg besiegelte.

Die Einzelergebnisse:
1. Helmut Ortinau – Dr. Heinrich Scheiblauer 0,5:0,5
2. Herbert Dietzsch – Günter Haag 0,5:0,5
3. Klaus Diehl – Maximilian Glöckler 1:0
4. Dr. Thomas Meaubert – Fauad Reha 1:0
5. Arno Woll – Horst Ledig 0,5:0,5
6. Amin Mohammed – Ivo Edel 0,5:0,5
7. Daniel Rein – Philip Weiskopf 1:0
8. Michael Müller – Karl Reimer 1:0

Zum Ergebnisdienst (mit Tabelle)

Erstellt am 30 März 2017 von Michael Müller