Kreisliga Team empfängt Spitzenreiter
Am Sonntag musste sich die ersatzgeschwächte vierte Mannschaft des SC Pirmasens zu Hause gegen Tabellenführer SC Höheinöd II behaupten.
Die vierte trat ohne Edgar Mkrtchyan an, da dieser zeitgleich beim Nibelungen-Open in Worms teilnahm. So nahmen Deborah, Harut, Hannah und Moritz das Spiel gegen die bislang ungeschlagenen und durch Spieler aus der 2. Pfalzliga (SC Fehrbach) verstärkten Höheinöder auf.
Am Spitzenbrett traf Deborah auf Mathias Jennewein (knapp 1600 DWZ). Bereits früh büßte sie eine Leichtfigur bei einem Angriffsversuch ein. Das Endspiel war danach nicht mehr zu halten und sie musste die Partie verloen geben.
An Brett zwei bekam es Harut mit dem ebenfalls Fehrbacher Spieler Michael Dannat zu tun. Der Gegner bekam deutlichen Entwicklungsvorsprung. Hiernach geriet Harut in ein deutlich schlechteres Bauernendspiel. Der junge Armenier musste somit seine erste Niederlage in der neuen Spielzeit (in Liga und Pokal !) hinnehmen.
Am dritten Brett traf Hannah Weiner auf Klaus Luwitzi. Auch an diesem Brett gewannen die Höheinöder die Partie, womit die Begegnung bereits entschieden war.
Lediglich Moritz gelang es, seine Partie gegen Detlef Weigel zu gewinnen, jedoch war seine Stellung eigentlich auch verloren gewesen. Der Gegner jedoch fasste vorschnell eine Figur an und Moritz reklamierte „berührt – geführt“ , wonach der Höheinöder einen Turm verlor und kurze Zeit später die Partie auch aufgeben konnte.
Der SC Pirmasens unterlag also mit 1:3 und gastiert am 02.12. beim SC Höheinöd IV.
Es spielten:
SC Pirmasens 1912 IV – SC Höheinöd II 1-3
Geis, Deborah – Jennewein, Mathias 0 – 1
Mkrtchyan, Harut – Dannat, Michael 0 – 1
Weiner, Hannah – Luwitzi, Klaus 0 – 1
Stein, Moritz – Weigel, Detlef 1 – 0
Erstellt am 05 Nov. 2018 von Pascal Laag
14. Wormser Nibelungen-Open
Etwa drei Stunden Fahrzeit (Hin und Rück-) nahmen mit Edgar Mkrtchyan, Daniel Rein, Artur Yeganyan, Pascal Laag und Daniel Marhöfer 5 junge Pirmasenser Spieler täglich auf sich, um am 14. Nibelugen-Open in Worms teilzunehmen.
Kurzfristig wurde das Spiellokal aufgrund einer Veranstaltung von der Stadt Worms (Wahlen!) verlegt, sodass es im Vorfeld des Turnieres zu einigen organisatorischen Schwierigkeiten (wie dem Mangel an Parkplätzen, dem Kontaktieren von Spielern über den Wechsel des Veranstaltungsortes oder gar Stornierungen von Unterkünften von etwas weiter angereisten Spielern) kam, was sich auch am späten Turnierbeginn (11:20, geplant war 10:00) wiederspiegelte.
Mit Daniel R. und Daniel M. war der SCP mit 2 Spielern im A-Turnier, mir Artur, Edgar und Pascal mit 3 Spielern im B-Turnier vertreten. Bereits im Vorfeld zeichnete sich Artur als Mitfavorit um den Turniersieg ab (Setzlistenplatz 2), Pascal errechnete sich Chancen auf den Jugendpreis (Setzliste 21.)
Hier klicken, um den Kurzbericht aller Runden von Pascal Laag weiterzulesen
Erstellt am 04 Nov. 2018 von Michael Müller
14. Nibelungen-Open in Worms
Etwa drei Stunden Fahrzeit (Hin und Rück-) nahmen mit Edgar Mkrtchyan, Daniel Rein, Artur Yeganyan, Pascal Laag und Daniel Marhöfer 5 junge Pirmasenser Spieler täglich auf sich, um am 14. Nibelugen-Open in Worms teilzunehmen.
Kurzfristig wurde das Spiellokal aufgrund einer Veranstaltung von der Stadt Worms (Wahlen!) verlegt, sodass es im Vorfeld des Turnieres zu einigen organisatorischen Schwierigkeiten (wie dem Mangel an Parkplätzen, dem Kontaktieren von Spielern über den Wechsel des Veranstaltungsortes oder gar Stornierungen von Unterkünften von etwas weiter angereisten Spielern) kam, was sich auch am späten Turnierbeginn (11:20, geplant war 10:00) wiederspiegelte.
Mit Daniel R. und Daniel M. war der SCP mit 2 Spielern im A-Turnier, mir Artur, Edgar und Pascal mit 3 Spielern im B-Turnier vertreten. Bereits im Vorfeld zeichnete sich Artur als Mitfavorit um den Turniersieg ab (Setzlistenplatz 2), Pascal errechnete sich Chancen auf den Jugendpreis (Setzliste 21.)
Kurzbericht aller Runden:
Runde 1 (01.11.2018)
A-Turnier:
Bereits in der ersten Runde gab es erste kleine Überraschungen A-Turnier. Daniel Marhöfer setzte sich (als drittletzter der Setzliste!) gegen den Frankenthaler Gunter Hain durch; zeitgleich remisierte Daniel Rein gegen Ahad Huseynov – die direkte Konkurrenz im Kampf um den Ratingpreis <2100 und der Jugendwertung. Auch wenn die Pirmasenser wertungsmäßig weit hinten lagen, bestehen dennoch gute Chancen in diesem starken Feld zu punkten.
B-Turnier
Nach dem chaotischen Beginn wurde vergessen, einzelne nicht erschienene Teilnehmer aus der Setzliste zu nehmen, so kam es dazu, dass Pascal die erste Partie kampflos gewann. Edgar und Artur setzten sich souverän gegen ihre deutlich wertungsschwächeren Gegner durch.
->Insgesamt 4,5 Punkte für den SCP in der 1. Runde!
2. Runde (01.11.)
A-Turnier:
Nach dem Auftaktsieg gegen Hain ging es für Daniel M. mit Volker Louis gegen den zweiten Frankenthaler. Trotz der ungewöhnlichen Eröffnung von Daniel M. behielt Louis den Überblick und konnte sich am Ende durchsetzen. Daniel Rein hielt gegen FM Degenhard lange mit, letztlich konnte sich der junge Fidemeister jedoch behaupten und gewann die Partie. Keine Punkte für uns im A-Turnier also.
B-Turnier:
Artur glänzte auch in seiner zweiten Partie im Turnier. Gegen Timo Dittenberger erreichte er bereits nach wenigen Zügen eine stark vorteilhafte Stellung und gewann sehr schnell auch die zweite Runde des Tages. Weniger gut verlief Edgars Partie gegen Simon Guckes. Lange Zeit stand Edgar vorteilhaft, doch verließen ihn in Zeitnot die Kräfte und die Partie ging verloren.
Kurios zu ging es in Pascals Partie: Mit Quizhou Yue vom SV Multatuli Ingelheim spielte er gegen die Caro Kann-Eröffnung und konnte sich bereits in der Eröffnung leichten Vorteil in Form eines Mehrbauern verschaffen. Das Endspiel wäre Remis gewesen, hätte Pascal nicht (ungewollt!) in die Trickkiste gegriffen: Er rochierte illegalerweise über ein bedrohtes Feld und hatte im Endspiel das entscheidende Tempo mehr, das die Partie gewann. Beide hatten den Fehler erst in einer späteren Analyse auf Hinweis von Artur bemerkt. Für die erst 13 jährige Quizhou Yue bedeutete es die einzige Niederlage in einem sehr starken Turnier. Pascal und Artur hatten also nach dem ersten Turniertag eine optimale Bilanz mit 2/2 Punkten…
3. Runde (02.11.)
A-Turnier:
Auch diesmal lief es nicht gut für Daniel M: gegen den zahlenmäßig stärkeren Mike Sidon vom SF Birkenfeld setzte es eine Niederlage mit schwarz.
Daniel R. gewann unterdessen gegen den leicht stärkeren Tim Aubertin.
B-Turnier:
Nach 2 Siegen aus 2 Spielen standen Artur und Pascal sich nun im direkten Duell gegenüber. Artur erlangte nach der Eröffnung starken Angriff und Pascal verteidigte sich lange Zeit sehr gut. Nach einem Patzer jedoch bekam Artur Überwasser und sammelte seinen 3. Punkt im 3. Spiel ein. Edgar setzte sich – wiederum gegen einen wertungslosen Gegner – souverän durch.
Insgesamt eine erfolgreiche Runde für den SCP.
4. Runde (02.11.)
A-Turnier:
Daniel Rein schaffte ein Remis gegen Jan Haugner. Wieder einmal war die direkte Konkurrenz im Kampf um einen Ratingpreis an der Tagesordnung. Daniel Marhöfer hingegen entfernte sich so langsam von der Hoffnung auf den Preis für <2100 DWZ, nachdem auch die 4. Runde unglücklich verloren ging.
B-Turnier:
Edgar traf in Runde 4auf den 11-jährigen 1600er Hendrik Hänselmann und erzielte ein remis.
Pascal unterdessen spielte gegen Paul Königs – der erste Erwachsene Gegner im Turnier für ihn. Aufs Brett kam Spanisch. Nach wenigen Zügen stand der Springer von Königs , den er schön von g8 nach f6 entwickelte plötzlich auf b8 herum! Positionell für schwarz eine Totalkatastrophe die Pascal ausnutzte und den vollen Punkt einfuhr.
Artur ließ im Kampf um den Turniersieg weiterhin nichts anbrennen und setzte sich in einem zähen Läuferendspiel nach vielen übersehenen Manövern gegen den Bellheimer Jan Wilk durch. 4/4 – damit war Artur unangefochten an der Spitze!
5. Runde: (03.11.)
A-Turnier
Nachdem auf der Anreise bereits das Damengambit in Form von Großmeisterpartien genauer analysiert worden war, bekam Daniel Rein eben dieses aufs Brett und erreichte gegen den Oberliga-Spieler Tim Hendrik Ronge eine Remisstellung.
Daniel Marhöfer konnte sich gegen seine Gegnerin Manuela Roj einen Mehrbauern erwirtschaften und Roj geriet in akute Zeitnot. Daniel behielt die Nerven und gewann die Partie (etwas glücklich, wie sich in der Analyse herausstellte, doch dennoch verdient)
B-Turnier:
Arturs weiße Weste im Kampf um den Titel erhielt gegen den direkten (punktgleichen) Konkurrenten Florian Steinhauser den ersten kleinen Fleck. Die Partie endete nach stundenlangem hin und her am Ende Remis. Es würde also spannend um den ersten Platz werden.
Pascal spielte gegen den 13 jährigen Frankenthaler Danyar Yergin. Durch eine taktische Kombination verschaffte Pascal sich mit schwarz im geschlossenen Sizilianer einen Vorteil, glaubte jedoch, diesen wieder eingestellt zu haben, als Yergin eine Gabel auf Springer und Dame fand, die Pascal nicht verhindern konnte, obwohl er sie 2 Züge vorher sah. Durch ein Zwischenschach gewann er die Partie noch, wenn auch etwas glücklich.
Edgar hatte wieder mit der Zeit zu kämpfen: In einer eigentlich guten Stellung stellte er in der Zeitnotphase Material ein. Der Gegner (van Bömmel) nutzte dies und gewann die Partie. Schade für Edgar, der nun 2 Siege bräuchte um den Ratingpreis <1600 für sich zu entscheiden.
6. Runde (03.11.)
A-Turnier:
Daniel M. erzielte gegen Günter Reimann ein Remis, Daniel R besiegte Liam Düro sogar. Erneut also eine erfolgreiche Runde im A-Turnier für den SC Pirmasens. Daniel R wahrte mit dem Sieg sogar seine Chancen auf den Ratingpreis unter 2100… ein remis müsste her um überhaupt etwas zu bekommen, bei einem Sieg wäre es sogar der 1. Platz in dieser Kathegorie.
B-Turnier
Artur zog weiter einsam an der Tabellenspitze seine Kreise: Sein Gegner Bharath Arugadoss geriet früh schon in Zeitnot, sodass Artur geduldig auf einen Fehler seines Gegners wartete un diesen eiskalt ausnutzte. 5,5/6 und die beste Buchholz. Würde etwa ein Pirmasenser das B-Turnier gewinnen?
Edgar schaffte den ersten Schritt in Richtung Ratingpreis <1600. Gegen Tim Richter siegte er souverän.
Pascal unterdessen hatte es mit dem Abtauschfranzosen von Jan Wilk zu tun. Dieser ist bekanntlich „immer remis“ , weshalb Pascal auch nach 20 Zügen eins anbot. Der Gegner lehnte ab und plötzlich erreichte Pascal ein gewonnenes Endspiel, übersah jedoch den Gewinnweg. Die Partie endete Remis.
7. und letzte Runde (04.11.)
A-Turnier:
Die 7. Runde entschied einige Ratingpreise:
Zunächst einmal erreichte Daniel Marhöfer ein Remis. Somit erzielte er 3 Punkte. Ein durchaus beachtliches Ergebnis in diesem Teilnehmerfeld – gerade, wenn man so weit hinten gesetzt ist!
Daniel Rein schaffte es nicht, sich gegen den Landskroner Spitzenspieler Erik Förster durchzusetzen. Förster siegte und gewann das Rating <2100. Daniel R und somit der SC Pirmasens ging in diesem Turnier demnach leer nach Hause.
B-Turnier:
Auch im B Turnier gab es noch einige Entscheidungen zu fällen:
Zunächst einmal zur Partie von Edgar: Edgar spielte locker auf, da er bemerkte, dass die Buchholz wohl nicht reichen würde, um noch einen Ratingpreis zu erhalten. Vermutlich etwas zu locker, denn die letzte Partie ging daneben und Edgar schloss mit 3,5/7. Immerhin 50%!
Auch bei Pascal endete die Partie nicht gut: Er bereitete sich auf die falsche Farbe vor und verlor komplett den Faden und die Partie. Am Ende setzte es eine Niederlage und der 1. Preis in der Jugend ging noch verloren. Immerhin bekam der zweite Platz der Jugend auch noch etwas – keine Totalkatastrophe also.
Am Spitzenbrett wurde das Turnier zwischen Qizhou Yue und Artur Yeganyan entschieden. Lange Zeit war die Partie remisverdächtig, doch dann gelang es Yue , Arturs Freibauern zu gewinnen. Sie spielte das Endspiel perfekt herunter und nutzte eine kleine Unaufmerksamkeit Arturs aus, der wohl gedanklich das Turnier schon gewonnen hatte um die Partie für sich zu entscheiden. Somit erzielte Yue mit 6/7 Punkten den zweiten Platz, aufgrund einer schlechteren Buchholzwertung hinter Turniersieger Frank Bäumer. Artur rutschte durch die Niederlage auf Platz 4 ab; dennoch war es auch für ihn ein starkes Turnier.
Insgesamt dürfen wir mit den Ergebnissen sehr zufrieden sein, auch wenn das Glück auf unserer Seite des Öfteren einmal fehlte.
Zum Turnierende wurde noch eine Beschwerde bei der Stadt Worms eingereicht, für die Unannehmlichkeiten, die durch die Spielortverlegung entstanden sind.
Trotz alledem ging das Turnier sehr ordentlich über die Bühne und es hat Spaß gemacht teilzunehmen. Großen Respekt an den SV Worms, der es trotz dieser Katastrophe der Verlegung schaffte, dieses Turnier in der Form auszurichten.
Wir dürfen uns auf eine weitere Auflage im kommenden Jahr freuen.
Erstellt am 04 Nov. 2018 von Pascal Laag
Monatsblitz November 2018
Das quantitativ durch das Nibelungen-Open abgespeckte Turnier wurde nichtsdestotrotz unter den üblichen Verdächtigen entschieden. Ansgar hatte mal wieder die Nase vorn. Hier das Endergebnis:
1. Ansgar Barthel – 13
2. Ulrich Siefert – 12
3. Andreas Stock – 11
4. Abdirahman Mohammed – 8
5. Traugott Wolf – 7
6. Jan Raaphorst und Wolfgang Sauer 6,5
8. Harald Wolf – 5,5
9. Paul Ebelshäuser – 2,5

Erstellt am 03 Nov. 2018 von Harald Wolf
1. Rheinland-Pfalz-Liga: Pirmasens verteidigt die Tabellenführung
Als unerwarteter Tabellenführer trat unsere Erste am letzten Sonntag gegen den Aufsteiger und Tabellendritten SC Landskrone an. Wir hatten diesmal die Ehre, in der Gersbacher Mehrzweckhalle direkt neben der ebenfalls dort stattfindenden Oberbürgermeisterwahl spielen zu dürfen. Kurz vor Spielbeginn stellte sich heraus, dass die zur Verfügung stehenden Uhren nicht für den in der Rheinland-Pfalz-Liga erforderlichen Bedenkzeitmodus geeignet waren. Schnell wurde der „Notdienst“ Daniel M. gerufen, der den Schlüssel für unser Vereinsheim auf der Ruhbank besaß. Während Daniel mit Düsentrieb und den „richtigen“ Uhren unterwegs war, entschuldigte sich Frank beim Gegner für die zu erwartende Verzögerung und erwähnte, dass es wegen der Oberbürgermeisterwahl zu organisatorischen Schwierigkeiten gekommen sei. Der Gegner nahm’s mit Humor und meinte, dass man vollstes Verständnis dafür habe, wenn die Schachuhren noch bei der Oberbürgermeisterwahl benötigt werden.
Zum eigentlichen Spiel sei hier schon mal verraten, dass der Verlauf diesmal – entgegen aller Prognosen – so einseitig war, dass es sich nicht lohnt, eine dramatische Note in Form einer chronologischen Berichterstattung hereinzubringen.
Die Partieverläufe gibt es diesmal schlicht und einfach in Brettreihenfolge.
Brett 1: Ralf hatte … [Zum Weiterlesen des Berichts von Ansgar Barthel hier klicken.]
Erstellt am 30 Okt. 2018 von Ansgar Barthel
Kreisliga-Team verliert in Zweibrücken
Am zweiten Spieltag in der Kreisliga Bezirk V musste sich unsere vierte Mannschaft dem SK Zweibrücken II , einer der stärksten Mannschaften in der Liga mit 2½:1½ geschlagen geben.
Der SK Zweibrücken II ist eine Mannschaft, die sowohl die starken Spieler vom SK Zweibrücken II der Vorsaison, als auch die des letztjährigen Tabellenzweiten SK Zweibrücken III vereint, sodass unsere Mannschaft als Außenseiter in die Begegnung ging.
Bereits in der Eröffnung geriet Deborah Geis gegen Nico Hoffmann am Spitzenbrett in Bauernrückstand, konnte jedoch dennoch sich in ein Endspiel mit Läuferpaar gegen Turm und Springer retten. Das Endspiel ging jedoch leider verloren.
Etwas erfreulicher lief es am dritten Brett: Harut Mkrtchyan, der der einzige als (wenn auch leichter) Favorit in die Partie ging, konnte seine Partie im Endspiel durch „Rückholung der Dame“ gewinnen.
Edgar Mkrtchyan vereinbarte nach 4½ Stunden Spielzeit mit dem zahlenmäßig etwas stärkeren Peter Schwichow Remis.
Die Partie am vierten Brett ging nach 20 Zügen leider verloren.
Am 04.11. spielt die vierte gegen den Tabellenführer SC Höheinöd II – eine weitere schwierige Aufgabe
Es spielten:
SK Zweibrücken II – SC Pirmasens 1912 IV 2½:1½
1. Hoffmann, Nico – Geis, Deborah 1:0
2. Schwichow, Peter – Mkrtchyan, Edgar ½:½
3. Gab, Markus – Mkrtchyan, Harut 0:1
4. Sax, Wolfgang – Weiner, Hannah 1:0
Erstellt am 21 Okt. 2018 von Pascal Laag
Zweite Mannschaft auf Wiederaufstiegskurs
Die zweite Mannschaft des SC Pirmasens hält den Kurs in Richtung Wiederaufstieg und hat den zweiten (erneut knappen) Sieg beim TSG Eisenberg Schach eingefahren.
Aufgrund von Spielermangel in der zweiten Mannschaft rückte, wie schon beim ersten Spieltag, Pascal Laag aus der dritten Mannschaft auf, ansonsten waren die Pirmasenser in Bestbesetzung angetreten.
Abwechselnd gelangen Pirmasensern und Eisenbergern Siege, was die Begegnung enorm spannend machte –
Daniel Marhöfer erwischte einen rabenschwarzen Tag und verlor bereits nach wenigen Zügen im Morra-Gambit die Dame und kurz darauf die Partie. 1:0 Eisenberg.
Nur eine halbe Stunde später gewann Pascal gegen den Ersatzspieler der Eisenberger durch eine Springergabel auf die beiden Türme. 1:1.
Klaus Diehl übersah den Weg zum Remis in seiner Partie, schlug einen Bauern nicht rechtzeitig zurück und verlor die Partie aufgrund zweier Bauern weniger. 2:1 für Eisenberg. Nun waren bereits 3 Stunden gespielt – zu dem Zeitpunkt sah es für Pirmasens nicht allzu rosig aus. Artur sah sich in Zeitnot mit einem starken Angriff seines Gegners konfrontiert, Michael hatte zwei Bauern weniger, die Partien von Herbert und Arno waren schwer abzuschätzen; hier standen wir leicht besser und Helmut hatte einen Bauern mehr, der allerdings im Läuferendspiel wohl nicht Partieentscheidend werden würde.
In seinem Bauernendspiel gelang Arno Woll dann, nach mittlerweile 4 Stunden- der erneute Ausgleich für die Pirmasenser. Arno hatte den aktiveren König und konnte einen Bauern gewinnen, was die Partie entschied. Am Nachbarbrett gelang Michael Müller in der Zeitnotphase nach zwei spielentscheidenden Fehlern des Gegners noch der Sieg- somit führten wir zum ersten mal an diesem Tag. 2:3 Pirmasens.
Nachdem Helmut Ortinau seine Partie remis gab, da der König des Gegners alle Gewinnversuche einfach blockierte gelang Herbert Dietzsch schließlich die Entscheidung: Er gewann die Partie nach einem Fehler seines jungen Gegners. Zuvor stand er bereits längere Zeit aktiver.
Die längste Partie des Tages spielte Artur Yeganyan am Spitzenbrett. Nachdem der Sieg der Mannschaft bereits feststand, bot Artur im Springerendspiel Remis an, was der Gegner auch relativ schnell annahm.
Somit stehen wir aktuell auf einem 4. Tabellenplatz mit 4:0 Mannschaftspunkten und 9½ Brettpunkten – einer sehr guten Ausgangsposition für die weitere Saison.
In der nächsten Runde am 11.11. erwartet die zweite des SCP den bislang sieglosen SC Weilerbach.
Es spielten:
TSG Eisenberg Schach – SC Pirmasens 1912 II 3:5
1. Eremeev, Ivar – Yeganyan, Artur ½:½
2. Eremeev, Ilyar – Ortinau, Helmut ½:½
3. Lommel, Hagen – Dietzsch, Herbert 0:1
4. Schimmelpfennig, Klaus – Diehl, Klaus 1:0
5. Jundt, Georg – Müller, Michael 0:1
6. Denzer, Johannes – Marhöfer, Daniel 1:0
7. Herzog, Stefan – Woll, Arno 0:1
8. Groskurt, Benjamin – Laag, Pascal 0:1
Die Ergebnisse, sowie den Zwischenstand gibt es wie immer im Ergebnisdienst .
Erstellt am 21 Okt. 2018 von Pascal Laag
Kohlbachtal I - Pirmasens III 5,5:2,5
Mit 5 Unentschieden und 3 Niederlagen im Gepäck musste unsere Dritte am Sonntag die Rückreise vom Mitabsteiger aus der 2. Pfalzliga, Kohlbachtal I, (gespielt wurde in Dittweiler), antreten. Wir zieren jetzt mit 0:4 Punkten den 8. Platz der Tabelle.
1. Peter Spang – Pascal Laag 1/2
2. Jürgen Hemmer – Christian Sperling 1:0
3. Rene Ecker – Jan Raaphorst 1:0
4. Kai Gilcher – Michael Schaefer 1/2
5. Gerhard Wagner – Roland Kratz 1:0
6. Carsten Ecker – Axel Sprau 1/2
7. Hermann Klein – Harald Wolf 1/2
8. Hans Günter Jung – Traugott Wolf 1/2
Erstellt am 16 Okt. 2018 von Harald Wolf
Schöner Auswärtssieg
Mit einem überraschend deutlichen 2,5:5.5-Auswärtssieg kehrte unsere Erste aus Landau zurück.
Trotz Ersatz – Gerd Gnichtel und Frank Scherer fehlten – sah es schon früh sehr vielversprechend für die Pirmasenser aus. Michael Müller überspielte seinen jungen Gegner aus der Eröffnung heraus, eroberte die weiße Dame und stellte den gegnerischen König vor ein undeckbares Matt. Meine Partie gegen Rainer Hornberger endete in ausgeglichener Stellung remis.
Klaus Ludy hatte leider wieder mit der Zeitnot zu kämpfen und musste nach einem Übersehen aufgeben. Zu diesem Zeitpunkt standen aber Andreas, Ralf und Daniel bereits klar besser. Andreas zeigte gegen Gerhard Silber, den nominell stärksten Landauer, eine blitzsaubere Leistung und siegte souverän. Unser Großmeister spielte von Anfang an energisch nach vorn; sein Gegner verlor offensichtlich bald den Spaß an der Partie und wurde so zum Opfer der großmeisterlichen Gewinnführung.
Harald Lares hatte im frühen Mittelspiel einen Fehler begangen, den sein Gegner trotz aller Gegenwehr unnachsichtig zum zweiten Landauer Punktgewinn ausnützte.
Den entscheidenden Siegpunkt holte Daniel Rein, der kaltblütig in der 30-Sekunden-Phase mit einer Serie genau berechneter taktischer Schläge den Gewinn erzwang. Damit war es wieder Ansgar, der als Letzter kämpfte und siegte. In einem überlegen geführten Turmendspiel ließ er sich auch von den Pattdrohungen seines Gegners nicht von der Siegesstraße abbringen.
Damit stehen wir, etwas unerwartet, an der Tabellenspitze. Nächster Gegner ist der bisher erfolgreiche Aufsteiger Landskrone.
Erstellt am 16 Okt. 2018 von Helmut Ortinau
Monatsblitz Oktober 2018
Offensichtlich einen rabenschwarzen Tag hat Andreas, unser „Liebstöckel“, gestern Abend erwischt – 7 Niederlagen in 22 Partien sprechen Bände. Wesentlich besser drauf waren Ansgar und Ulli, die sich lediglich jeweils eine Niederlage leisteten und somit dieses Turnier auch verdient gewonnen haben.
1. Ansgar Barthel und Ulrich Siefert – 18
3. Denis Clauer – 16
4. Harald Lares – 15
5. Abdirahman Mohammed – 13
6. Andreas Stock – 12,5
7. Michael Müller – 10,5
8. Daniel Marhöfer – 9,5
9. Traugott Wolf und Harald Wolf – 6
11. Paul Ebelshäuser – 4,5
12. Wolfgang Sauer – 3

Erstellt am 06 Okt. 2018 von Harald Wolf
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